Magnus Chase Band 3- Das Schiff der Toten

Coverfoto Magnus Chase 3
Copyright: Carlsen

von Rick Riordan
aus dem Englischen von Gabriele Haefs
Carlsen, 2018
gebunden, 464 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-551-55670-7
19,99 Euro

Der gemeine Gott Loki hat sich befreit und setzt nun alles daran Ragnarök, den Weltuntergang, einzuleiten. Mit dem Schiff Naglfari, dem berühmten Schiff der Toten, will er die Götter vernichten. Wäre da nicht Magnus Chase, Sohn der Frey, der versucht ihn aufzuhalten.

Magnus und seine Freunde haben nämlich beschlossen, Loki zu stoppen. Zusammen reisen sie auf dem gelben Boot Mikillgull (was soviel bedeutet wie das „große Gelb“ oder auch die „große Banane“), das Magnus von seinem Dad geschenkt bekommen hat.

Alex grinste. „Ich schlage vor, wir nennen es di Große Banane. Alle dafür?“– „Wage es ja nicht!“, sagte ich.– „Wunderschöner Name“, sagte Mallory und warf Alex eine Trosse zu.

Hätte Magnus nur nicht den Gott mit der silbernen Zunge zu einem Wortduell herausgefordert. So muss er nun einen Weg finden, diesen mit Worten zu besiegen. Auf seinem Weg zum besten Redner stehen Riesen, Zwerge und verfluchte Ringe. Wird er es schaffen und den Weltuntergang Ragnarök verhindern? „Magnus Chase Band 3- Das Schiff der Toten“ weiterlesen

Kleine Bibliothek Großer Persönlichkeiten: Marie Curie

Coverfoto kleine Bibliothek Großer persönlichkeiten Marie Curie
Copyright: Laurence King Verlag

von Isabel Thomas und Anke Weckmann
Laurence King Verlag, 2018
Hardcover, 64 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN:978-3-96244-031-2
12,90 Euro

„Mädchen sollten dieselben Chancen haben wie Jungen. Deswegen gründe ich eine geheime Universität. Wir treffen uns für zwei Stunden pro Woche  und werden von führenden Naturwissenschaftlern, Philosophen und Historikern unterrichtet. Teilnehmen dürfen auch Mädchen, die das Schulgeld nicht zahlen können. Die russische Polizei darf von diesem geheimen Plan nichts mitbekommen. Bitte zerstört daher diesen Brief.“

Marie Curie ist weltweit eine der berühmtesten Wissenschaftlerinnen. Sie war die erste Frau, die einen Nobelpreis bekam- und das sogar zweimal, einen für Chemie und einen für Physik. Dieses Buch erzählt ihr Leben.

Marie wurde als jüngstes von 5 Kindern in Warschau (Polen) geboren. Sie war sehr schlau und hat sich schon ganz früh selbst das Lesen beigebracht. Bereits mit 16 Jahren machte sie ihren Schulabschluss und wollte gern studieren. Doch da Polen damals zu Russland gehörte und die Russen es den Mädchen verboten, zu studieren, hatte Marie nur drei Möglichkeiten. Sie konnte Lehrerin werden, heiraten oder ein Studium im Ausland beginnen. Doch dafür fehlte ihr das Geld. So kam ihr die Einladung der „Fliegenden Universität“, an der Mädchen heimlich studieren konnten, gerade Recht.

Ein paar Jahre später zog Marie nach Paris zu ihrer Schwester, um dort an der berühmten Universität Sorbonne ihre Lieblingsfächer zu studieren, Mathe und Physik. Zusammen mit ihrem Mann, Pierre, den sie dort kennenlernte, erforschte sie Materialien, die geheimnisvolle, unsichtbare Strahlen abgeben. Sie nannte diese Eigenschaft „Radioaktivität“ und entdeckte zwei neue chemische Elemente, Polonium und Radium. Marie und ihr Mann arbeiteten Tag und Nacht an ihrer Entdeckung, und im Juni 1903 bekam Marie den Doktortitel in Physik verliehen- als erste Frau in ganz Europa. Noch im selben Jahr bekam sie mit ihrem Mann zusammen den ersten Nobelpreis….

Wie Marie durch ihre Forschung die Wissenschaft beeinflusste und  was das auch heute noch für uns bedeutet, zum Beispiel für die Krebstherapie, das erzählt dieses Buch in einfachen Worten und kurzen spannenden Kapiteln. Es verschweigt aber auch nicht, welche Entbehrungen Marie und ihre Familie für ihre Arbeit in Kauf nehmen mussten und welcher Gefahr sie sich dabei selbst aussetzten.

So kann man das Leben einer leidenschaftlichen, starken Frau, die nur für ihre Wissenschaft gelebt hat, gut nachvollziehen. Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben, es gibt viele bunte und lustige Zeichnungen zu sehen und man fühlt sich mit diesen 64 Seiten gut informiert.

Das Format des dünnen, aber sehr hübsch ausgestatteten Buches ist handlich, das Cover sehr ansprechend gestaltet und auch das farbenprächtige Layout macht sofort Lust, das Buch zur Hand zu nehmen. Es ist der Beginn einer neuen viel versprechenden Reihe mit dem Titel „Kleine Bibliothek Großer Persönlichkeiten“. Bisher sind die Titel Marie Curie, Nelson Mandela, Amelia Earhart und Leonardo da Vinci erschienen. Die Reihe soll fortgeführt werden.

Monika H.

 

Wie man Wunder wachsen lässt

Coverfoto Wie man Wunder wachsen lässt
Copyright: Fischerverlage

von Tae Keller
Fischer, 2018
gebunden, 288 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-7373-4096-0
15,00 Euro

Natalies Mutter leidet an Depressionen, sie hat ihren Job verloren und damit auch ihre Leidenschaft. Sie war Wissenschaftlerin in der Pflanzenbranche und hat, seit Natalie denken kann, an der „Blauen Orchidee“ gearbeitet.  Natalie will, dass ihre Mutter wieder lächelt und ihr Zimmer verlässt. Also kommt sie mit ihrer besten Freundin Twig auf die Idee, an einem Wissenschaftswettbewerb teilzunehmen,  um das Preisgeld zu gewinnen und ihrer Mutter wieder Hoffnung zu schenken.

Bei diesem Buch ist es mir ehrlich gesagt schwer gefallen, es zu Ende zu lesen, da es ziemlich flach geschrieben ist. Es hat keine großen Wendungen, Spannungsbögen oder Höhepunkte. Das Buch folgt einem ziemlich eintönigen Weg. Das Cover mag ansprechend sein und der Titel ist passend gewählt, nichtsdestotrotz hat mich das Innenleben dieses Buches nicht sonderlich beeindruckt. Die meiste Zeit des Buches ist Natalie in der Schule, wie mir schien, und es wurde zu wenig Zeit darauf verwendet, auf Natalies Mutter einzugehen. Die  Idee der Geschichte an sich ist total süß gewählt, mit dem Mädchen, das versucht, seine Mutter zurück ins Leben zu holen, aber die Umsetzung dieser Story hätte ein besseres Ergebnis hervorbringen müssen. Das hier ist natürlich sehr subjektiv, weil das einfach kein Buch für meinen Geschmack ist. Solltet ihr aber Bücher mögen, die man einfach so nebenher lesen kann- wo ihr nicht unbedingt eine Tiefe erwartet, dann ist dieses Buch durchaus was für euch.

Julia Gerwers, 15 Jahre

Tito Bonito und die Sache mit dem Glück

Coverfoto Tito Bonito und die Sache mit dem Glück
Copyright: Dressler

von Matilda Woods
Dressler, 2018
gebunden, 204 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-7915-0069-0
15,00 Euro

„Wenn man nach Allora kam, musste man nur den Kopf in den Nacken legen und in den Himmel blicken, um von Tagesanbruch bis tief in die Nacht wundervolle Dinge zu sehen.“

Diese „wundervollen Dinge“ sind zum Beispiel die in allen Farben funkelnden Häuser in den engen Gassen der Stadt oder die Fische, die von ganz allein in die Häuser fliegen, ohne dass jemand sich die Mühe machen muss sie zu angeln. Aber auch die glücklichen Menschen, allen voran der Tischler Alberto und seine drei fröhlichen Kinder.

Doch dann kommt eine tödliche Krankheit über die Menschen der Stadt, die schimmernden Farben verblassen und es wird einsam und ruhig in den verwinkelten Gassen. Und der Tischler Alberto schreinert nur noch Särge….

Doch dann passieren merkwürdige Dinge, aus Albertos Haus verschwinden Schüsseln mit Essen und immer wieder glaubt Alberto zu spüren, dass er beobachtet wird. Bis er eines Tages früher von einem Geschäft zurück kommt und einen kleinen Jungen mit seinem farbenprächtigen Vogel in seiner Küche sitzen sieht. Er freundet sich mit dem schweigsamen Jungen und Fia, seinem Vogel, an und lässt die beiden bei sich wohnen. Tito Bonito, so heißt der Junge, geht bei Alberto in die Lehre und hilft ihm fortan sehr geschickt dabei, Särge zu schnitzen und sie mit Engeln zu verzieren.

Eines Tages ist Tito verschwunden und tagelang nicht zu sehen. Aber dann klopft Fia, der Vogel,  an Albertos Tür. Er führt den alten Mann in ein verwunschenes Haus am Waldrand, in dem sich  der todkranke Tito versteckt. Alberto päppelt den Jungen wieder auf und hört eine unglaubliche Geschichte von ihm.  Tito ist mit seiner Mutter, die mittlerweile gestorben ist, vor seinem gewalttätigen Vater geflohen, der alles daran setzt, Tito wiederzufinden, weil er glaubt, dass Tito ihm gehöre. Tito hat große Angst vor seinem Vater und fürchtet, dass der ihn auch in Allora finden könnte.

Als Titos Vater tatsächlich eines Tages in der Stadt auftaucht und überall nach Tito sucht, müssen Alberto, Tito und sein magischer Vogel HalsüberKopf fliehen…. „Tito Bonito und die Sache mit dem Glück“ weiterlesen

Es. Ist. Nicht. Fair.

Coverfoto Es ist nicht fair
Copyright: dtv

von Fox Benwell
aus dem Englischen von Ute Mihr
dtv, 2018
Taschenbuch, 342 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-423-62678-1
10,95 Euro

Der 17-jährige Sora leidet an ALS, einer Nervendegeneration, die zur Folge hat, dass er im Laufe der Zeit immer weniger Kontrolle über seinen Körper haben wird. Zu Beginn sind nur seine Beine schwach und nutzlos, aber Sora weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Krankheit sich auch den Rest seines Körpers holt. Öffentliche Spaziergänge mit seiner Mutter, die den Rollstuhl schiebt, werden für ihn zur Qual. Immer wieder muss er die mitleidigen Blicke der Passanten ertragen und fühlt sich wie eine schwere Last, die seiner Mutter auferlegt wurde. Die einzige Hoffnung für ihn ein normaler Junge zu sein, liegt in den öffentlichen Chaträumen. Hier kann er bestimmen, was in seinem Profil steht. Hier bestimmt er, was die Leute sehen, nicht die Krankheit. Hier ist er keinen mitleidigen Blicken ausgesetzt und findet sogar Freunde. Nach einiger Zeit wagt er den großen Schritt und lernt ein paar Chatfreunde persönlich kennen, und nach einigen Anlaufschwierigkeiten verstehen sie sich super. Sie gehen Eis essen, in Parks spazieren und haben viel Spaß. Doch nach wie vor schwebt über allem die Krankheit. Sora will nicht als Gefangener seines Körpers enden, unfähig sich zu bewegen, aber bei vollem Bewusstsein. Doch wie soll er diesem Schicksaal entkommen? Können seine Freunde ihm helfen? Gibt es Hoffnung für Sora? „Es. Ist. Nicht. Fair.“ weiterlesen

Sommer mit Opa

Coverfoto Sommer mit Opa
Copyright: ars edition

von Sarah Welk
ars edition, 2018
gebunden, 152 Seiten
ab 9 Jahren
ISBN 978-3-8458-2195-5
10,00 Euro

 

Ich kenne keinen anderen Opa, der lange Haare hat. Bei meinem liegt es daran, dass er Hippie ist. Mama sagt, Hippie sein bedeutet, dass man nicht so gerne aufräumt. Opa sagt, dass man immer macht, was man will. Ich finde eigentlich beides super.

Jonas ( 11) und seine Schwester Marie ( 9) sind glücklich. Weil ihre Eltern für einen Urlaub keine Zeit haben, dürfen sie ganz allein mit ihrem Hippie-Opa nach Italien fahren. In seinem alten VW-Bus, der großen Freiheit entgegen. Denn bei Opa darf jeder machen, was er will. Das kann Jonas jetzt wirklich gebrauchen, denn er ist total gestresst von der Schule und seinem blöden Lehrer, Herrn Brettschneider. Den hat er auch noch in Mathe und Schwimmen und in beiden Fächern,  (zugegeben, es sind nicht Jonas Lieblingsfächer) macht er Jonas regelmäßig vor der ganzen Klasse lächerlich.

Wie gut, dass sie nun endlich unterwegs sind, mit kleinem Gepäck, 20 Paketen Nudeln, Schokolade und Gummibärchen. Aber die Reise ist schnell zu Ende. An einem kleinen Waldsee streikt der Motor und der VW-Bus rollt keinen Meter mehr. Der Akku von Opas Handy ist auch leer, also beschließen die Drei, einfach am See Urlaub zu machen.

Sie schließen Freundschaft mit der verrückten Lucky, die  jeden Tag wie aus dem Nichts auftaucht und abends, wenn es dunkel wird, genauso schnell und spurlos wieder verschwindet. Aber wenn sie da ist, passieren die tollsten Sachen. Die Kinder lernen mit Spaghetti zu angeln, sie versenken Opas einzige Hose im See, klettern auf die höchsten Bäume, schwimmen nachts im See, legen sich aus Versehen mit der Polizei an und haben die tollsten Ferien seit langem.

Bis Jonas und Marie eines Abends versuchen, Lucky  heimlich durch das Unterholz zu verfolgen um zu sehen, wo sie herkommt. Ein dummer Gedanke, denn dadurch gerät ihre Freundschaft kräftig ins Wanken…. „Sommer mit Opa“ weiterlesen

Magic Academy 2: Die Prüfung

Coverfoto magic academy 2
Copyright: randomhouse

von Rachel E. Carter
aus dem Amerikanischen von Britta Keil
cbt, 2018
Taschenbuch, 493 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-570-31171-4
9,99 Euro

Ryiah ist endlich an der Akademie und darf ihre Ausbildung als Kriegsmagierin antreten! Doch Master Byron, ihr neuer Ausbilder, ist im Gegensatz zu den anderen Ausbildern eine riesengroße Qual. Ry und ihr Zweig sind der Wüste zugeteilt. Genau genommen der Wüstenstadt Ishir und ihrer Umgebung. Die Schüler lernen hier, aauf Streitwagen zu kämpfen und auch ohne Kriegs- sowie Heilmagie in der Wüste zurecht zu kommen. Doch weil ihr Ausbilder immer auf ihr herumhackt, ist es für Ry nicht so ein Spaß. Außerdem gibt es da noch das Problem zwischen Ry und Priscilla, der Verlobten des Prinzen. Sie macht der angehenden Kriegsmagierin das Leben zur Hölle. Auch Prinz Darrens Verhalten verändert sich Tag für Tag. Einige Tage ist er der einzige Freund den Ry hat, an anderen Tagen ihr größter Feind. Als dann noch plötzlich rebellische Zwischenfälle passieren, müssen die Schüler auf alles gefasst sein.

„Unsere Angreifer trugen weder die Roben der Magier aus Caltoth noch der aus Jerar, sondern weite Wüstengewänder in gedeckten Brauntönen mit tief in die Stirn fallenden Kapuzen und Tücher, die ihre Gesichter verhüllten. Doch als die Landesgrenzen von Jerar bedroht sind, stehen sie alle auf einer Seite…“

 Ry fühlt sich immer mehr zu Darren hinzugezogen, aber sie denkt auch an Ian. Doch außer der Frage, wer der Richtige für sie ist, muss Ry auch alles versuchen, um ihre Ausbildung zu schaffen. Wird das gelingen? Und für welchen Jungen wird sie sich entscheiden? „Magic Academy 2: Die Prüfung“ weiterlesen

Unerschrocken Band 2- Fünfzehn Porträts außergewöhnlicher Frauen

Coverfoto Unerschrocken 2
Copyright: Reprodukt

von Penelope Bagieu
aus dem Französischen von Claudia Sandberg und Heike Drescher
Reprodukt, 2018
gebunden, 165 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN 978-3-95640-142-8
24, 00 Euro

Fünfzehn außergewöhnliche Frauen werden in diesem Buch dargestellt, so zum Beispiel die Langstreckenläuferin Cheryl Bridges, die für ihren Traum kämpfte und sich nicht beirren ließ, obwohl damals der Sport nur für Männer vorgesehen war. Sie trainierte fleißig weiter und war später sehr erfolgreich mit diesem Sport.

Oder auch Nellie Bly, eine Journalistin, die ihr politisches und gesellschaftliches  Engagement in Zeitungsartikel verpackt und trotz der Unterdrückung ihrer Meinung weiterschreibt. Und am Ende macht sie sogar eine Reise um die Welt in achtzig Tagen.

Auch Betty Davis Geschichte ist sehr spannend. Sie entdeckt das Singen und Song schreiben für sich und bringt ein paar gute Hits raus. Allerdings passen ihre Themen nicht in die Zeit und es kommen viele Beschwerden zu ihren Songs. Betty möchte sich nicht dem „richtigen Musikstil“ unterwerfen und beschließt, mit der Musik aufzuhören.

Außerdem lernt man noch eine Menge anderer außergewöhnlicher Frauen kennen, wie etwa die Rapperin Sonita Alizadeh oder die Vulkanologin Katia Krafft.

Alle haben die Gemeinsamkeit, dass sie für ihren Traum gekämpft haben und ihren eigenen Weg gegangen sind, obwohl viele zu einer Zeit lebten, in der die Frauen wenig Rechte hatten. „Unerschrocken Band 2- Fünfzehn Porträts außergewöhnlicher Frauen“ weiterlesen

Secret Fire- Die Entflammten

Coverfoto Secret fire
Copyright: Oetinger

von C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld
Oetinger, 2018
Taschenbuch, 443 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN 978-3-8415-0509-5
12,00 Euro

Stell dir vor, in deiner Familie wird die Unsterblichkeit bis zum 18. Lebensjahr als Fluch angesehen.
Stell dir vor, dass dieser Fluch jeden erstgeborenen Sohn der Familie trifft.
Stell dir vor, du heißt Sacha, bist kurz vor deinem 18 Lebensjahr und der 13.
erstgeborene Sohn deiner Familie und somit der letzte, auf dem der Fluch liegt.
Stell dir vor, für dich ist jegliche Art von Hoffnung gestorben.

Taylor Montclair und Sacha L’Hiver (Winters) haben so gut wie keine Gemeinsamkeiten außer, dass sie beide 17 sind.

Taylor wohnt in England, zählt zu den Schulbesten, ist ein Traum für jeden Lehrer und ihr größter Wunsch ist es, später mal in Oxford zu studieren. Doch trotz all ihrer Mühe besteht ihr Lehrer darauf, dass sie Sacha, einem Jungen aus Frankreich, Nachhilfe in Englisch gibt, um ihre Chancen für die besagte Hochschule zu verbessern.

„Hallo Sacha,  mein Name ist Taylor Montclair. Mein Französischlehrer hat mir Deine E-Mail-Adresse gegeben, weil ich Dir Nachhilfe in Englisch geben soll. (…) Ich denke, es wäre eine gute Idee, gemeinsam ein englisches Buch zu lesen. Wenn du ein geeignetes weißt, kannst Du es gerne vorschlagen.
Es grüßt dich, Taylor Montclair‘

Sacha ist ein ‚Draufgänger‘. Seine Familie ist mit einem schrecklichen Fluch belegt: Der Erstgeborene  kann vor seinem 18. Geburtstag nicht sterben, egal was er macht. … Seit er von diesen Fluch erfahren hat, entfernt er sich immer mehr von seinem Leben und verliert dabei sich selbst. – Denn er weiß, dass es keine Hoffnung für ihn gibt.

Taylor und Sacha sind anfangs nicht besonders von der ‚Nachhilfe-Idee‘ berauscht, bis sie schließlich merken, dass sie mehr verbindet als nur das Internet und auch, dass Taylor ungeahnte Kräfte besitzt.  „Secret Fire- Die Entflammten“ weiterlesen

Minecraft – Die Insel

Coverfoto Minecraft Die Insel
Copyright: Egmont Schneide

von Max Brooks
aus dem Englischen von Josef Shanel und Matthias Wissnet
Egmont Schneider, 2018
gebunden, 320 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3505140723
14,00 Euro

Der Protagonist erwacht in einer für ihn unbekannten Welt mitten im Meer. Sein erstes Ziel: Überleben! Zum Glück findet er nach einer langen Suche endlich Land und staunt über die würfelförmige Welt, in der ganz andere Gesetze der Schwerkraft gelten, als in der ihm vertrauten Welt. Wenn man z.B. einen Würfel mitten aus dem Baumstamm mit der Hand abbaut, bleibt dort einfach eine Lücke…

Seine größten Herausforderungen am Anfang sind Nahrung zu finden und sich vor den Monstern zu beschützen, die bei Nacht auftauchen. Mit der Zeit arbeitet er sich immer weiter vor und seine Ziele werden immer anspruchsvoller. Er macht sich auf die Suche nach Gold, Diamanten und anderen Menschen und dabei gräbt er immer tiefer in die Erde hinein. Kann das gut gehen?

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es spannend geschrieben ist und, wenn man schon einmal „Minecraft“ gespielt hat, kann man sich alles sehr gut vorstellen. Zudem denke ich, dass man, wenn man Minecraft gerne im „Überlebensmodus“ spielt, noch den ein oder anderen nützlichen Ratschlag im Buch erfährt. Ich würde das Buch sowohl Minecraft-Fans, als auch Kindern empfehlen, die Minecraft nur vom Namen kennen, weil ich es mir noch spannender vorstelle, wenn man selber nicht weiß, was der Protagonist am besten tun sollte. Außerdem hält das Buch auch die ein oder andere Überraschung bereit.

Sonja Schmitz, 15 Jahre