Carina Wilde: Velvet Mountains – rise with me

(Band 2)

Gebunden, 448 Seiten

copyright: Carlsen Cove, Januar 2026

ISBN: 978-3-551-58578-3

Meine Empfehlung: Aber der 9./10. Klasse

 

Auch der 2. Band der Dilogie, die man aber unabhängig voneinander lesen kann, hat mir sehr gut gefallen, weil er im unberechenbaren Alaska und in der freien Natur spielt. Wenn es die Velvet Mountains tatsächlich geben würde, dann würde ich sie sehr gerne einmal besuchen und besteigen. Dieser Band allerdings ist definitiv mehr Pure Survival als der Letzte und es gibt wirklich einige sehr, sehr brenzlige Situationen. Ich finde es krass, dass es möglich ist, mit so wenigen Materialien in der Natur zu überleben, wenn man nur weiß, wie man es anstellen muss. Ich könnte allerdings weder Angeln noch Fallen aufstellen, um an Nahrung zu kommen. Natürlich machen Everon und Sole das nur, wenn sie es brauchen und jagen auch nur so viel, wie sie benötigen. Ich finde es bewundernswert, dass Ranger sich so gut in der Natur auskennen, aber es wäre wahrscheinlich kein Job für mich, da für einen längeren Aufenthalt unmöglich Versorgung mitgenommen werden kann und man so mehr oder weniger jagen muss.

 

Sole arbeitet in der Goldschmiede ihrer Eltern und ist sehr talentiert im Schmuck herstellen. Sie hat die Geheimnisse ihres Großvaters übers Gold verarbeiten übertragen bekommen und bewahrt sie als Einzige. Doch schon längst ist ihr Leben trostlos und alltäglich geworden und sie hat sich und ihre Wünsche, ihre Träume längst verloren.

Everon hat sich dazu entschieden, die Washburn Lodge von seinen Eltern zu übernehmen und als Ranger zu arbeiten, anstatt in endlosen Vorlesungen zu sitzen und zu studieren. Allerdings wächst ihm manches auch über den Kopf und er fühlt sich verloren und kann die Liebe seiner Freunde und die ungezähmte Schönheit der Berge gar nicht mehr wahrnehmen.

Dies ändert sich für beide, als sie zusammen eine Survival Tour unternehmen. Everon hat nicht mit der sturen und dickköpfigen Sole, die niemanden an sich ranlässt, gerechnet. Genauso wenig wie Sole mit dem ruhigen und eher wortkargen Everon, der sich hervorragend in den Velvet Mountains auskennt und eine innere Gelassenheit ausstrahlt.

Als die beiden mit ihren unterschiedlichen Problemen, Welten und Wünschen aufeinanderprallen, kommen sie zuerst gar nicht miteinander zurecht. Doch zwischen unendlichen Diskussionen, kalten Nächten, warmen Lagerfeuern und der rauen Schönheit der Berge kommen die beiden langsam aufeinander zu und müssen zusammen halten, als es darauf ankommt….

 

Wortwörtlich Pure Survival, denn die Berge sind nicht nur wunderschön, sondern auch unberechenbar und können tödlich sein…

 

Laura Marie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert