(Band 1)
copyright: Beltz&Gelberg
Seiten: 270
Preis: 16,00€
Erscheinungsjahr: 2025
ISBN: 9 783 497 759 726
Ich rezensiere das Buch „Thirteen witches“ von Jodi Lynn Anderson, erschienen im Jahr 2025. In dem Buch geht es um Hexenbekämpfung, Zusammenarbeit und Einigkeit und darum, dass man nie an seiner Phantasie zweifeln sollte.
Schon bevor sie geboren wurde, hatte es eine Hexe auf Rosie Oaks, Tochter der letzten Hexenjägerin Annabelle Oaks, abgesehen. Doch komischerweise hatte diese die Nacht ihrer Geburt, in der sie entführt werden sollte, überlebt. Sie wächst sehr einsam auf mit niemandem, außer ihrer besten Freundin Keim, doch auch mit ihr ändern sich die Verhältnisse zunehmend. Mit ihrer Mutter spricht Rosie sowieso kaum, sie hat das Gefühl ihre Mutter würde
sie nicht wahrnehmen, vielmehr ihre Existenz jeden Tag aufs Neue zu vergessen. Eine Nacht aber, bekommen Rosie und Keim die Sicht. Sie können nachts alle möglichen Geister und Hexenkreaturen sehen und lernen ihren Geisterfreund Ebb kennen. Nachdem sie herausgefunden haben, dass die Erinnerungshexe ihre Mutter verflucht hat und jetzt hinter Rosie her ist, begeben sich die drei gemeinsam auf die Suche nach einer Hexenwaffe, damit auch Rosie zur Hexenjägerin werden kann und sie besiegen kann. Sie versucht außerdem noch andere Hexen zu jagen, aber das Ergebnis bleibt offen…
Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich finde die Art, wie Jodi Lynn Realität und Phantasie miteinander verknüpft und wie sie das Leben einer 11-jährigen nachstellt trifft genau die ihre Zielgruppe. Vor allem hat mir gefallen, wie selbständig Rosie dargestellt wird und wie sie den Lesern beweist, das auch junge ,kleine Kinder Großes bewirken können. Ab und zu beendet
sie das Kapitel mit einem Cliffhanger, was manchmal dazu geführt hat, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte bzw. wollte zu lesen. Darüber hinaus hatte ich Spaß daran es zu lesen, weil Rosie trotz der extrem unrealistischen Bedingungen, die vorgegeben waren, nie daran gedacht
hat aufzugeben, wodurch es manchmal zu sehr kreativen und amüsanten Ideen kam. Auch hat mir gefallen, wie sie die Schönheit in allem sieht und wie die Welt, so hoffnungslos die Situation manchmal schien, stets als schöner, hoffnungsvoller Ort beschrieben wird.
Ich finde dennoch, das Buch hätte etwas präziser geschrieben werden können, z.B. wird das Verhältnis zwischen Rosie und Keim oder Rosie und ihrer Mutter nur kurz angesprochen und es geht direkt weiter. Da das Buch quasi darauf basiert, dass das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter wieder „normal“ wird, hätte ich mir da etwas mehr Info gewünscht. Ansonsten war
es prima!
Insgesamt hat mir das Buch und seine Aussage sehr gefallen und ich würde es sicherlich weiterempfehlen, aber ich würde sagen es ist aufgrund des simplen Stils und der Länge für die Altersgruppe 10-13 geeignet und für Leute, denen Abenteuer, Phantasie und Teamwork gefällt.
Leonie, 15

