gebunden, 208 Seiten
copyright: Carlsen, März 2026
ISBN: 978-3-551-58692-6
Meine Empfehlung: Ab der 8. Klasse
Die Geschichte von Asya hat mir sehr gut gefallen und mich auch die Gesellschaft hinterfragen lassen. Da Norwegen ein ähnlich fortschrittliches Land und ein ähnliches Sozialsystem hat, kann man es durchaus mit Deutschland vergleichen. Es ist erschreckend, wie rassistisch die Menschen sein können. Dabei ist Asya sogar in Norwegen geboren, aber nur, weil sie anders aussieht und ein Kopftuch trägt, wird sie diskriminiert. Asya erzählt die pure Wahrheit, wie schlimm und erniedrigend ihr Alltag sein kann. Ich finde es auch erstaunlich, dass Asyas Familie immer noch so traditionsgebunden ist, und Frauen nicht die gleichen Rechte haben wie Männer und dass sie sich nicht an die Gesellschaft anpassen, was Feminismus und Gleichberechtigung angeht.
Auch wenn Asya in Oslo, Norwegen, geboren ist, gehört sie nicht dazu. In der Schule wird sie diskriminiert, wegen ihrem Namen und weil sie einen Hijab trägt. Doch dann findet sie eine Freundin, Zahra, die an sie glaubt. Denn ihr Alltag ist alles andere als leicht, da ihre Familie auch nicht besonders feministisch ist. Und auch wenn die Schule meistens ein Albtraum ist, und auch ihre Jobbewerbungen alle abgelehnt werden, schlägt sie sich irgendwie durch. Dabei will sie einfach nur Asya sein.
Eine berührende und brutal ehrliche Geschichte übers Anderssein und wie sehr die Gesellschaft sich noch verändern muss.
Laura Marie, 13 Jahre

