Nina Blazon: Banshee blues – Der Fluch der Todesfeen

 

gebunden, 416 Seiten

copyright: cbj, Oktober 2022

ISBN: 978-3-16525-6

Meine Empfehlung: Ab der 9. Klasse

 

Dieses magische Abenteuer hat mich ziemlich überrascht, weil es von Gegensätzen, mutigen Protagonistinnen, Selbstlosigkeit, Mitgefühl und Liebe erzählt. Es ist wirklich unfair, eine Bansheeny zu sein und Gefahr zu laufen, Menschen umzubringen, wenn auch nur laut ruft, weint oder singt. Das Gericht der Ahninnen erscheint mir auch etwas in die Jahre geraten, weil es nicht einfach mit Dee darüber redet und sich anguckt, was an der Lage der Bansheenys geändert werden kann. Denn diese können am wenigsten etwas dafür, dass sie so sind, wie sie eben sind!

 

Dee liebt die Musik und schreibt leidenschaftlich gerne Songs. Das Problem: Sie ist eine Bansheeny und darf nicht singen, da sie sonst alle Menschen, die ihren Gesang hören, umbringen würde. Trotz allem schreibt sie Songtexte und arbeitet als Tontechniker in einer Band. Allerdings ist es mit einer arroganten Frontsängerin nicht immer einfach, die ständig auf Dee herumhackt. Zum Glück hat sie Arvo. Doch eines Tages bemerkt Dee, dass ein Geist ihren Freund verfolgt. Was will er nur von ihr? Warum versucht er regelmäßig, Arvo zu verletzen? Also geht Dee dem ganzen auf die Spur und findet sich schnell in einer traurigen Liebesgeschichte, einer ungeplanten Flucht und einer Verfolgungsjagd mit einem Geist wieder…

 

Dee hat ihre Kindheit in Lappland verbracht, wo sie lernen konnte, mit ihrer Stimme umzugehen. Lumi, eine Wolfsseele, begleitet sie schon, seit sie denken kann. Dee hat gelernt, damit umzugehen, dass sie nicht einfach ihre Wut hinausschreien kann oder einfach laut lossingen kann. Zum Glück hat sie Arvo, der sie genauso liebt, wie sie ist.

 

Und seit Neuestem auch einen Geist, der ihr Leben auf den Kopf stellt…

 

 

Laura Marie, 13 Jahre

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert