Rachael Davis-Featherstone: Oxford Blood

(Band 1)

gebunden, 352 Seiten

copyright: Carlsen, März 2026

ISBN: 978-3-551-58652-0

Meine Empfehlung: Ab der 9. Klasse

 

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, weil es ein sehr spannender Thriller ist. Ich wusste bis zum Ende wirklich nicht, wer der Täter ist. Die Geschichte ist so verzweigt und es gibt viele Hinweise, von denen manche relevanter sind als andere, die erst mal richtig kombiniert werden müssen. Ich fand auch den Schauplatz in Form von einer Universität gut, da das Umfeld sehr alt und majestätisch ist. Es ist allerdings erschreckend, wie veraltet manche Universitäten sind, was Rassismus angeht. Auch Privatschüler oder solche, die Kontakt zu Dozenten haben, werden einfach viel mehr bevorzugt, was sehr unfair ist, da man nicht nach seiner Herkunft, sondern nach seinem Können bewertet werden sollte. Außerdem gibt es so etwas wie einen Elite Club, in dem nur bestimmte Schüler und Ehemalige sind, die grenzwertige bis grenzüberschreitende Dinge machen, was ich auch sehr fragwürdig finde. Bis jetzt habe ich zwei Thriller gelesen, die an einer Universität bzw. einem Elite-Internat spielen und bei beiden gab es so eine Art Club, die nicht besonders tolle und vor allem brutale oder gefährliche Sachen machen.

 

Eva freut sich sehr auf die Bewerbungswoche am Beecham College, da es ihr großer Traum ist, in Oxford zu studieren. Zusammen mit ihrem Freund George ist sie dort hin gereist. Doch schon bald merkt sie, dass nicht nur die Schüler der elitären Privatschule Reapington Manor sich für krass halten und ihr nicht ganz geheuer sind, sondern dass auch andere Bewerber bevorzugt werden und begegnet den ersten herabwürdigenden Bemerkungen. Dabei sollten alle Bewerber unabhängig von Hautfarbe und Herkunft die gleichen Möglichkeiten haben! Und als sie merkt, dass Seb, der Anführer der Reps, sehr merkwürdig auftritt, bricht ihre Welt zusammen: Sie findet George tot am Fuß der Statue im Hof des Beecham… und sie ist sich sicher, dass er nicht gestürzt ist, sondern dass ihn jemand mit voller Absicht gestoßen hat. Während Eva es nicht fassen kann, dass George tot ist, stürzt sie sich in die Ermittlungen. Das kann sie auf keinen Fall auf sich sitzen lassen! Während auch die Polizei ermittelt, fallen Eva immer mehr Unstimmigkeiten auf, die sie aufhorchen lassen. Zum Glück findet sie so etwas wie Freunde in Lily, Xander, Tessa und James. Und dann sind da noch die Reapers, die irgendwelche krummen Dinge am Laufen haben, das Onlineforum Oxford Killers, in dem jedes einzelne Gerücht, jedes Ereignis auseinandergepflückt wird und Detective Crawford, die auf einmal Eva zur Hauptverdächtigen macht…

 

Während die Bewerbungswoche in vollem Gange ist, wird sie von einem Mord und einem frei herumlaufenden Mörder überschattet…

 

 

Laura Marie, 13 Jahre

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