Das verlorene Audikular Eine Adventsgeschichte in 24 Kapiteln

Gebunden, 272 Seiten

Autor: Bernd Rade

copyright: Kleegarten Verlag, 2018

ISBN: 978-3-9813764-1-8

Altersempfehlung: Ab der 7. Klasse

Das Buch mit dem Titel „Das verlorene Audikular“ brachte in mir viele Fragen auf. Zum Einen, weil dort viele Wörter vorkamen, die ich teilweise schon einmal gehört hatte, aber nicht wusste, was sie bedeuten (auch teilweise Sätze oder Texte, die ich großteils nicht so gut verstanden habe). Zum Anderen habe ich sehr lange daran gelesen, obwohl das Buch nur 272 Seiten hat.

Deshalb habe ich diese Geschichte auch erst ab der 7. Klasse empfohlen, denn dann dürfte man mehr Wörter kennen.

Trotzdem ist es eine wunderbare Weihnachtsgeschichte, mit viel Wärme, Schnee und Tricks. Das merkwürdige „Audikular“ und der Holzhausener Adventskalender werfen jede Menge Rätsel hervor und auch ich habe teilweise nicht die benötigten Zahlen in den alten Kurzgeschichten gefunden.

Der Trödelhändler Hannes entdeckt im Haus eines alten Uhrmachers ein geheimnisvolles Kästchen. Was das wohl sein mag? Leo und sein Freund Hannes wissen es nicht.

Es ist der berühmte seit dem 19. Jahrhundert vermisste Holzhausener Adventskalender!

Erklärung:

Der geheimnisvolle Adventskalender funktioniert nur, wenn man die Kurzgeschichte liest, die an der Wand im Kästchen vom Vortag steht.

Dann muss man die zwei Zahlen von 2 bis 50 in der Geschichte finden und auf dem linken und rechten Stellrad einstellen. Danach dreht man das Rad in der Mitte auf die richtige Kalenderzahl von 1 bis 24. Schließlich zieht man am mittleren Rad und wenn es die richtige Zahlenkombination ist, öffnet sich das nächste Kalendertürchen. Zum einstellen der Kombination hat man genau eine Minute Zeit. Zum Geschichten lesen und Zahlen finden hat man 24 Stunden Zeit, also nur einen Tag und eine Nacht! Wenn es falsch ist, muss man (wenn die eine Minute schon um ist) ein ganzes Jahr, bis zum nächsten Advent, warten, um das Türchen öffnen zu können.

Doch auch andere, nicht gerade nette Gestalten, sind hinter dem Kalender her. Wahrscheinlich hinter dem „Audikular“, welches sich wahrscheinlich hinter der 24. Klappe versteckt, oder es gibt hinter diesem, letzten Türchen einen Hinweis darauf……. Und sie lassen nichts unversucht…..

Leo Winterfeld, ein elfjähriger Junge hat einen erwachsenen Freund: Den Trödelhändler Hannes Schenker. Dieser wohnt mit Nudel, seiner Mischlings-Hündin alleine in einem alten Haus etwas außerhalb. Hannes hat viele Uhren und viele, andere Dinge in seinem Haus. Die beiden versuchen mit Hilfe von Freunden und Leos Eltern den Holzhausener Adventskalender zu knacken und hinter sein Geheimnis zu kommen. Auf der Suche nach den alten Geschichten lernen sie auch die Klosterbibliothek St. Marieneck und den netten Pater Jakob kennen.

Die Kapitel sind alle sehr lang, daher würde ich das Vorlesen bzw. das Selberlesen erst empfehlen, wenn das Kind schon einen großen Wortschatz, eine gute Auffassungsgabe hat und außerdem neue Begriffe nach der Erklärung schnell versteht. Zudem sollte man sich genügend Zeit für ein jedes Kapitel nehmen, nicht hastig, sondern langsam und deutlich lesen. Das gilt sowohl für das Vorlesen als auch für das Selberlesen.

Ich könnte mir gut vorstellen, diese Geschichte ein weiteres Mal zu lesen. Damit ich die Geschichte mehr genießen kann, denn dieses Mal musste ich sie in Eile und Kürze lesen, denn die Zeit wurde knapp, weil ich es für die Buchvorstellung im Deutschunterricht brauche.

Außerdem möchte ich diesmal alleine die Zahlen für den Code des Kalenders in den Geschichten finden. Vielleicht entdecke ich, wenn ich das Buch genauer lese und mir mehr Zeit nehme, noch andere Details und versteckte Informationen.

 

 

Laura Marie, 10 Jahre

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