Krabat

Coverfoto Krabat
Copyright: dtv

von Otfried Preußler
dtv, 2008
Taschenbuch, 352 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 9783423252812
8,95 Euro

Ein ganz besonderer Klassiker

In dem Buch Krabat geht es um den 10-jährigen Waisen Krabat, der ein gruseliges Abenteuer besteht. Das Abenteuer beginnt damit, dass Krabat von einem einäugigen, sprechenden Raben träumt, der ihn auffordert, nach Schwarzkollm zur Mühle zu gehen. In der Mühle arbeitet Krabat als Lehrling, aber es geht mit seltsamen Dingen zu: Freitags üben sich die Lehrlinge in der „Kunst der Künste“ und lernen Zaubersprüche aus dem Koraktor, in Neumondnächten erscheint geheimnisvoller Besuch und Silvesternächte enden tödlich. Krabat arbeitet drei Jahre unversehrt in der Mühle. Im zweiten Jahr seiner Lehrzeit lernt er das Mädchen Kantorka beim nächtlichen Ostersingen kennen, die zu seiner Rettung wird.

Als der Mühlenmeister Krabat zu seinem Nachfolger bestimmen will und mit seinem Tod in der Silvesternacht droht, schafft Kantorka die entscheidende Prüfung und kann Krabat so vor dem tödlichen Besuch in der Silvesternacht bewahren.

Ich habe das Buch in den Osterferien innerhalb von drei Tagen gelesen und es hat mich sehr gefesselt, obwohl ich es für die Schule lesen musste. Besonders gruselig zu lesen waren die Silvesternächte, weil man erst später versteht, warum immer jemand sterben muss. Am meisten grusele ich mich noch vor dem Mühlenmeister, weil dieser nur ein Auge hat. Alles in Allem habe ich das Buch gerne gelesen und die gruselige Stimmung hat mir gefallen.

Christoph Glue, 12 Jahre

Und hier kommt noch eine zweite Meinung:

Krabat lässt sich nicht aufhalten, er will zur Mühle am Schwarzen Wasser und zum Koselbruch und dort eine Ausbildung machen. Glücklicherweise wird er von dem Müller angenommen. Allerdings lässt der die anderen Müllersburschen und Krabat ganz schön schuften. Was es mit dem geheimnisvollen Getue auf sich hat, will der vierzehnjährige Waisenjunge herausfinden……….

Das Buch fand ich an manchen Stellen tieftraurig, manchmal war ich aber auch wütend auf jemanden. Die Geschichte soll zeigen, dass man Leuten ein Essen und eine Unterkunft nicht verweigern sollte und dass es sehr bösartig ist, eine Person oder mehrere rum zu scheuchen und harte Arbeit erledigen zu lassen. Denn dies fand ich bei dem Müller sehr böse und unnett.

Krabat ist ein vierzehnjähriger Waisenjunge, welcher sich auf dem Weg zur Mühle macht. Dort erwartet ihn harte Arbeit. Aber wieso gibt es so ein komisches Getue um die Mühle? Er hofft, dies rausfinden zu können……

Die anderen Müllersburschen sind alle eigentlich nett (außer Lyschko). Tonda wird schon bald zu Krabats Freund. Juro kocht und macht den Haushalt, weil er so dumm ist. (Ich finde es schade, dass Juro so ein bisschen ausgeschlossen wird, die anderen mahlen schließlich Korn und Getreide und er nicht.)

Der Müller ist weder gastfreundlich noch nett, gibt seinen „Arbeitern“ und Schülern jedoch Betten und Mahlzeiten. Er arbeitet wenig, er lässt die „Kinder“ alles alleine machen!

Keine Bilder gibt es hier zu sehen, ein bisschen schade, aber die Geschichte lässt sich auch so lesen.

Der Titel: Er besteht aus nur einem Wort, das macht Sinn, denn es geht schließlich um Krabat. Natürlich könnte man auch noch „und das Geheimnis der Mühle“ hinzufügen, allerdings wäre dann die Überraschung nicht so groß. Und es reizt mehr, ein Buch zu lesen, wenn der Titel nur wenig aussagt.

Das Titelbild: Dort sieht man Krabat, welcher mit Vogelflügeln, aber sonst ein Mensch, über ein Dorf fliegt. Der Hintergrund hat eine weiße Farbe.

Der Klappentext: Ist zwar kurz, aber genauer über die „Abenteuer“ von Krabat kann man nicht berichten, denn sonst würde man die Geheimnisse ja verraten.

Laura Marie, 10 Jahre

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