Cemetery Boys

Coverfoto Cemetery Boys
Copyright: Macmillan

von Aiden Thomas
amerikanische Originalausgabe
gebunden, 342 Seiten
Macmillan USA, 2020
ab 15 Jahren
ISBN: 978-1-250-25046-9
US $17,99

Yadriels Vater ist Anführer der Brujx in LA. Die Brujx stehen im Dienste der Santa Muerte, ihrer Totengöttin. Wenn junge Brujx 15 Jahre alt werden, erlangen sie in einer Zeremonie den Segen der Totengöttin und bekommen die ihnen zustehenden Kräfte. Als Bruja, bekommen junge Mädchen die Gabe, Verletzungen und Leid zu mindern, während die Jungen die Fähigkeit erhalten, Geister ins Nachleben zu entlassen.

Yadriel wird dieses Ritual jedoch verwehrt, da er Transgender ist und die doch sehr traditionellen Brujx befürchten, dass er dadurch keinen Segen erhalten wird. Yadriel lässt sich jedoch nicht abhalten und führt die Zeremonie alleine mit seiner Cousine und besten Freundin Maritza durch. Und es funktioniert.

Er erhält seinen eigenen Portaje, einen Dolch mit dem er die Geister beschwören und von der irdischen Welt lösen kann. Der kommt auch gleich zum Einsatz, da Miguel, ein Mitglied der Brujx, auf brutale Weise aus dem Leben gerissen wird und sowohl seine Leiche, als auch sein Geist spurlos verschwinden. Maritza und Yadriel machen sich auf die Suche nach Miguels Geists und Yadriel versucht ihn zu beschwören. „Cemetery Boys“ weiterlesen

Mein Bruder heißt Jessica

Coverfoto Mein Bruder heißt Jessica
Copyright: Fischer

von John Boyne
aus dem Englischen von Adelheid Zöfel
Fischer KJB, 2019
gebunden, 254 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-7373-4219-3
14,00 Euro

„Du bist der beste Bruder der Welt, Jason.“
„Und genau da liegt das Problem, Sam. Ich glaube, ich bin überhaupt nicht dein Bruder. Ich bin mir sogar so gut wie sicher, dass ich deine Schwester bin.“

Jason war immer ein Held für seinen kleinen Bruder Sam. Er ist nett, hübsch, beliebt, der beste Fußballer der Schule und reihenweise Mädchen schwärmen für ihn.

Doch als Jason seiner Familie eines Tages eröffnet, dass er schon immer das Gefühl habe, dass etwas mit ihm nicht stimme, dass er sich wie ein Mädchen im Körper eines Jungen fühle, bricht für Sam die Welt zusammen. Er kann nicht verstehen, warum sein Bruder plötzlich weiblich aussehen will und nicht mehr der große Bruder ist, der er früher war. Auch seine Eltern können Jasons Gefühle nicht nachvollziehen und versuchen alles, um sein Geheimnis unter der Decke zu halten.

Von jetzt auf gleich verändert sich das Leben der Familie drastisch, und alles, was Sam sich wünscht, ist, den alten Jason zurückzuholen, damit alles wieder normal ist. „Mein Bruder heißt Jessica“ weiterlesen

Letztendlich sind wir dem Universum egal

Coverfoto letztendlich sind wir dem Universum egal
Copyright: Fischerverlage

von David Levithan
aus dem Amerikanischen von Martina Tichy
Fischer FJB, 2015
gebunden, 398 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-453-26970-5
16,99 Euro

Band 2: Letztendlich geht es nur um dich
Gebunden, 541 Seiten
ISBN: 978-3-8414-2240-8

 Kurze Erklärung vorweg:

Anlässlich des Films „Letztendlich sind wir dem Universum egal“, der vor kurzen in den Kinos lief, bin ich auf diesen Doppelband aufmerksam geworden. Und weil ich gerne die Bücher kenne, bevor ich den Film sehe, habe ich mir die beiden durchgelesen. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich dann doch nicht in den Film gegangen bin, weil ich Angst hatte, dass dieser meinen guten Eindruck zerstört. Vielleicht sehe ich ihn mir mal irgendwann im Fernsehen an, oder so.

Aber zurück zu dem Buch: Ich sage Buch, weil es sich streng genommen nur um eine Geschichte handelt. Der erste Teil ist aus seiner Sicht geschrieben und der zweite aus ihrer. Ich weiß, viele denken, die Geschichte zweimal zu erzählen sei überflüssig. Doch in diesem Fall lohnt es sich echt, beide Bücher zu lesen! Viele Reaktionen der Protagonistin werden dadurch im Nachhinein viel verständlicher und nachvollziehbarer. So viel vorab, nun zu der Geschichte:

A wechselt, seit er denken kann, jeden Tag den Körper. Jeden Morgen wacht er in einem anderen Haus im Körper eines anderen Jugendlichen auf — und lebt für einen Tag sein oder ihr Leben. Es lässt sich nicht verhindern und seit geraumer Zeit hat er sich an diesen Lebensstil gewöhnt. Dennoch ist es kein schönes Leben. Er ist sehr einsam, hat keine eigenen Freunde, keine Eltern und niemanden, dem er sich anvertrauen könnte. Bis er Rhiannon kennenlernt. Einen Tag lang ist er im Körper ihres Freundes und für beide ist es der schönste Tag seit Langem. Nur dass A sie wieder verlassen muss und für Rhiannon danach wieder der Alltag mit ihrem Freund beginnt, der sich an den Tag nicht mehr wirklich erinnern kann.

Entgegen all seiner aufgestellten Regeln begibt sich A immer wieder in Rhiannons Nähe. Natürlich nicht in ein- und demselben Körper, sodass sie ihn nicht erkennen kann. Zum ersten Mal hat A das Bedürfnis, mit jemanden sein Geheimnis zu teilen. Wird Rhiannon das verstehen? Hat so eine Beziehung überhaupt eine Möglichkeit zu bestehen? „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ weiterlesen