Das Pferd ist ein Hund

Coverfoto Das Pferd ist ein Hund
Copyright: Carlsen

von Tamara Bach
Carlsen, 2021
gebunden, 240 Seiten
ab 10 Jahre
ISBN 978-3-551-55802-2
12,00 Euro

 

Seit dieser Woche ist Luze anders. Jeder aus ihrer Familie hat das gespürt. Auch Clara ihre große Schwester. Es fängt damit an, dass die Jakobs von gegenüber weggezogen sind. Mit ihnen auch deren Sohn Silas, mit dem Luze dick befreundet ist. Und dann sollte Rosas Hund eigentlich kommen, aber der hat sich nicht mit Kindern verstanden, also musste Rosa ihn wieder abgeben. Rosa wohnt wie Clara und Luze im selben Mehrfamilienhaus.

Jedenfalls redet Luze seitdem fast gar nicht mehr. Es wird auch nicht besser, als Luze anfängt, Besorgungen für die Hausgemeinschaft zu machen macht. (Das war die Idee ihrer Mutter, um Luze auf andere Gedanken zu bringen).

Doch eines Tages, als Luze für Rosa einen Brief zur Post bringt, kommt sie lächelnd zurück. Das hat sie seit Monaten nicht mehr gemacht. Sie redet davon, dass sie jetzt einen Hund hat, den nur s i e sehen kann, und dass der Hund „Das Pferd“ heißt.

Clara, Luze und Vincent, ein etwas älterer Junge aus der Hausgemeinschaft spielen manchmal zusammen. Dabei entdeckt Vincent eine geöffnete Kellertür und die drei gehen hinein. Sie laufen durch einen kleinen Gang und erforschen das „unterirdische“ Gebiet. Doch dann gibt Vincent zu, dass er den Weg zurück nicht mehr weiß. Und dann geht auch noch das Licht aus. Clara schlägt vor, dass Luze ja „Das Pferd“ zu Mama schicken könnte. Ob das klappt?

Dieses Buch fand ich ganz okay, denn es gab gute Momente, aber auch Punkte, die mir nicht so gefallen haben. Cool fand ich zum Beispiel die Idee mit dem Film und dem Bild von Luze und Silas, weil ich mir richtig vorstellen konnte, wie es ausgesehen hat.

Mir ist aufgefallen, dass die Geschichte keinen so richtigen Höhepunkt hat. Ich persönlich finde, dass eine Geschichte das immer haben sollte. Deshalb fand ich es zum Teil auch ziemlich schwierig eine Zusammenfassung des Buches zu schreiben, um Spannung aufzubauen. Andererseits ist das Buch trotzdem schön zu lesen.

Ella Reiter, 10 Jahre

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