Marilu

Coverfoto Marilu
Copyright: Arena

von Tania Witte
Arena Verlag 2021
Taschenbuch, 288 Seiten
ab 15-16 Jahren
ISBN 978-3401605883
15,00 Euro

 

„Wenn ich ES jemals tue, geb ich dir die Kette zurück“. Sie hatte es geschworen. Elli war ein ganz normales Mädchen… bis sie es nicht mehr war. Vor lauter Druck funktionieren zu müssen, konnte sie irgendwann nicht mehr funktionieren. Sie erstarrte. Im Sonnenblick lernt sie Marilu kennen. Marilu ist bipolar und manisch und trotzdem fasziniert sie Elli. Marilu ist anders. Und das Gegenteil von Elli. Aber vielleicht ist es das, was sie zu Freundinnen macht. Am letzten Abend leisteten sie einen Sternenschwur und Marilu schwor es.

Zwei Jahre später versucht Elli noch immer, Marilu und all die mit ihr verbundenen Erinnerungen zu vergessen. Sie will wieder ein ganz normales Mädchen sein und hat Angst wieder zu erstarren.

Doch all das, was in Sonnenblick passiert ist, drängt sich schmerzlich wieder in ihr Bewusstsein, als Marilu ihr die Kette schickt. Als Zeichen, dass sie ES tun will. Der beigelegte Brief ist ein Hilferuf – und der Startschuss für eine fiebrige Suche. Schell wird Elli und Lasse klar, dass Marilu ihre Grenzen und das Leben testet. Und um sie zu retten, müssen sie ihre Grenzen überschreiben und dafür sorgen, dass das Leben Marilus Test besteht.

Ich persönlich fand das Buch teilweise ziemlich erdrückend und psychisch belastend. Es geht eben um zwei psychisch erkrankte Mädchen, und durch das authentische Erzählen hat mich das an bestimmten Stellen sehr mitgenommen. Ich musste mehrere Pausen beim Lesen einlegen um die geschilderten inneren Kämpfe zu verarbeiten. MARILU ist definitiv eine Geschichte, die einen auf eine emotionale Reise führt und über den Sinn des Lebens nachdenken lässt. Ich würde es nur Menschen empfehlen, die auch etwas „härteren“ Lesestoff vertragen.

Inka Kuczkowiak, 13 Jahre

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