Mission Kolomoro oder: Opa in der Plastiktüte

Coverfoto Mission Kolomoro
Copyright: Oetinger

von Julia Blesken
Oetinger, 2021
gebunden, 288 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-7512-0052-3
15,00 Euro

Mit verschwundenen Schokoküssen fängt es an: Katja trifft zuerst auf ihre Freunde Zeck und Fridi. Kurz darauf kommen noch Mustafa, anschließend Jennifer und zum Schluss Polina. Alle machen sich gemeinsam auf den Weg, um Opa in seinem Schrebergarten zu begraben. Gar nicht so leicht, fast ohne Essen, Geld und Handys so eine lange Reise zu machen. Und die zimperliche Zicke Polina macht die Reise zum teilweisen Nervenkitzel…

Dieses Buch ist cool und die Kinder haben auch Macken, die einfach lustig und komisch zugleich sind. Für die, die es nicht wissen: In diesem Buch heißt es „der Opa in der Plastiktüte“ und damit ist gemeint, dass in der Plastiktüte die Asche von dem verbranntem Opa ist.

Ich kann mich gut in Katja Pfeiffer, Jennifer Klar, Püppi, Fridi, Polina, Zeck und in Mustafa hineinversetzen.

Katja Pfeiffer hat immer ein Stück Malkreide in der Jeanstasche, damit sie überall hin ihre Ratten malen kann. Manchmal erwachen diese zum Leben und sie hofft, dass eines Tages eine Ratte komplett lebendig bleibt.

Jennifer Klar hat Cowboystiefel an, einen pinken Fransenpulli und sie hat ihrem Opa Otto Klar das Versprechen gegeben, ihn in seinem Schrebergarten zu vergraben. Ihre Oma ist angeblich nach Amerika gegangen und hat da einen Friseursalon aufgemacht und macht Stars die Haare.

Die sehr kleine Rehpinscherin Püppi gehört Jennifer. Sie hat ihr schon mal Pippi in den Pulli gemacht.

Der schüchterne Fridi klaut versehentlich eine Weste aus dem Laden „Garage“. Er heißt eigentlich Fridolin. Bei jeder kleinsten peinlichen Sache wird er rot oder er hat Tränen in den Augen.

Polina, das zimperliche Mädchen, mag keinen Dreck und soll einfach nur für ihre Mutter Backpulver kaufen und hat einen 20€ Schein dabei. Klar, mit Pumps kann man nicht gut laufen. Dadurch gehen die pinken Pumps verloren. Von der „Garage“ bekommt sie Mokassins.

Zeck trägt jetzt schon Parka und dicke Stiefel, obwohl es noch gar nicht so kalt ist. Er benimmt sich echt cool.

Mustafa wird nur Musti genannt und er sagt in vielen seiner Sätze „Ich schwöre“ oder „Mann“. Er hat ein Problem damit, dass es auf der Reise kaum etwas zu essen gibt. Sein Vogel ist gestorben, weil er ihn „zerdrückt“ hat.

In diesem Buch gibt es mittelmäßig viele schwarz-weiß-gezeichnete Illustrationen. Der Titel ist lustig und das Titelbild sieht komisch aus. Der Klappentext beschreibt meiner Meinung nach die Geschichte nicht genau genug.

Laura Marie, 9 Jahre

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