Solange wir zusammen sind

Coverfoto Solange wir zusammen sind
Copyright: Thienemann

von Bobbie Pyron
Thienemann, 2020
gebunden, 320 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-522-18549-3
15,00 Euro

 

Seitdem Piper mit ihrer Familie in eine Notunterkunft gezogen ist, hat sich ihr ganzes Leben geändert. Egal ob an der Essensausgabe oder für das Duschen: Sie, ihr Bruder Dylan, ihre Mutter und ihr Vater müssen immer Schlange stehen. Das Schlimmste ist aber, dass Piper, ihr Bruder und ihre Mutter von ihrem Vater getrennt untergekommen sind. In der Notunterkunft dürfen sie sich nicht treffen, nur draußen, doch auch hier nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit, da dann die Türen der Unterkunft geschlossen werden.

Vor der Suppenküche trifft Piper manchmal  die alte Jewel mit ihrem kleinen Hund Baby. Sie sind obdachlos und leben, selbst im Winter an der frischen Luft.

Eines Tages bekommt Jewel eine Lungenentzündung und muss ins Krankenhaus. Baby, ihr kleiner Hund, bleibt allein auf der Straße zurück und passt vor dem Krankenhaus auf Jewels Umhängetasche auf. Sie enthält alles, was Jewel wichtig ist.

Jewels Freunde aus dem Park kümmern sich um Baby, besonders Ree. Sie versucht, Baby zu Jewel ins Krankenhaus zu schmuggeln. Fast hätte Baby es geschafft, zu Jewel ins Zimmer zu gelangen, da wird er gefangen und ins Tierheim gebracht.

Piper versucht alles, damit die beiden wieder zusammen kommen können, denn es ist nur alles gut, solange sie zusammen sind! Doch es gibt einige Probleme zu bewältigen…

Dieses Buch ist spannend, aber auch traurig und berührend, da diese Geschichte so, wie sie aufgeschrieben ist, tatsächlich (jedem) passieren könnte.

Das Titelbild passt gut zu der Handlung, allerdings kann man es erst deuten, wenn man das Buch gelesen hat.

Der Titel ist aus der Sicht von Baby und Jewel geschrieben, das Buch hingegen aus der Sicht von Piper, also in der “Ich – Perspektive”. Es wird auch in der Gegenwart erzählt, was das, was vermittelt werden soll, viel lebendiger macht.

Der Klappentext auf der Rückseite des Buches klingt zwar spannend, jedoch beschreibt er meiner Meinung nach nicht exakt die Geschichte, die das Buch erzählt. Es wurde so abgeändert, dass es etwas spannender wirkt und nicht so traurig.

Die Personen, besonders die Kinder wie Piper, aber auch die anderen Obdachlosen wie Ree handeln selbstlos und geben sehr viel eigenes (von dem sie teilweise selber nur wenig haben) ab, damit Baby und Jewel zusammenbleiben können. Sie haben alle selbst nicht viel (Geld), doch davon lassen sie sich nicht unterkriegen.

Karoline 12 Jahre

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