Soul Beach- Schwarzer Sand

Coverfoto Soul Beach 2
Copyright: Loewe

von Kate Harrison
Loewe, 2014
gebunden, 376 Seiten
ab 13 Jahren
ISBN 978-3-7855-7387-7
5,00 Euro

 

Meine Schwester ist tot. Doch sie lebt weiter am Soul Beach. Um sie von dort
zu befreien, muss ich ihren Mörder finden. Aber je näher ich ihm komme, desto näher kommt er mir.

Durch Alices Hilfe konnte Triti den Soul Beach verlassen, jetzt versucht Alice alles, um Meggies Mörder zu finden, damit auch ihre Schwester frei kommt. Doch kann sie es überhaupt über sich bringen, Meggie für immer zu verlieren? Auf einer Reise nach Spanien kommt sie der Rettung einer ihrer anderen Freunde näher, doch der Mörder sitzt mit ihr im Flugzeug…

Auch der zweite Teil der Trilogie hat mir gut gefallen, aber Alice Charakter nervt mich immer mehr. Sie handelt häufig unlogisch, wird immer unsympathischer und verdächtigt ihre Freunde basierend auf völlig unnachvollziehbaren Fakten.

Generell gibt es ein paar Logiklücken in dem Buch bezogen auf die Realitätsnähe. Beispielsweise hinterfragt niemand, warum Alice sich in Barcelona die ganze Zeit von ihren Freunden abkapselt, obwohl sie doch zusammen im Urlaub sind. Auch scheint es Alice (und auch Cara) scheinbar völlig egal zu sein, dass Cara im Urlaub stets kurz davor ist, eine Beziehung zu zerstören, in dem sie mit Ade flirtet, während dieser mit seiner festen Freundin Sahara mitgereist ist. Vor allem Cara scheint gar keine Gewissensbisse zu haben und ihre Taten zu hinterfragen.

Auch Alice läuft die ganze Zeit mit Scheuklappen rum, verdächtigt unentwegt Sahara ohne wirkliche Beweise zu haben, dass diese Meggie getötet hat, anstatt ihre Recherche auszuweiten. Sie wirft Sahara zum Beispiel ständig in ihren Überlegungen vor, dass diese überhaupt nicht so gut mit Meggie befreundet war, wie diese behauptet, obwohl Alice und Meggie vor Meggies Tod kein wirklich enges Verhältnis zueinander hatten und Alice dementsprechend solche Informationen nicht wirklich haben könnte.

Zudem wirkt Lewis immer verdächtiger, aber anstatt an ihm und seinem Verhalten zu zweifeln, vertraut Alice ihm fast alles an und liefert ihm so weitere Informationen, die ihm helfen könnten seine Tat zu verbergen (falls er der Mörder ist).

Trotzdem ist das Buch durchgehend spannend und abwechslungsreich, wodurch es Spaß macht die Geschichte zu lesen. Ich bin schon gespannt, inwiefern meine Vermutungen zu Meggies Mord wahr werden und freue mich dementsprechend schon auf den dritten Teil.

Mara Frohreich, 18 Jahren

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