Einfach Yeshi

Coverfoto Einfach Yeshi
Copyright: Aris Verlag

von Gabriela Kasperski
Aris, 2019
gebunden, 164 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN 978-3-907238-00-4
19,90 Euro

Yeshi hat Milchkaffee farbene Haut, Hunderte schwarzer kleiner Zöpfchen auf dem Kopf und stammt aus Äthiopien. Von dort hat sie auch ihren „Tanzfuß“ mitgebracht, was bedeutet, dass sie keine Sekunde stillsitzen kann und immer wild herumwirbelt. Am liebsten in den pfefferminzgrünen Turnschuhen mit den bunten Schmetterlingen und pinken Schnürsenkeln.

Yeshi ist schon als kleines Baby adoptiert worden und in die Schweiz gezogen, deshalb spricht sie Schwyzerdütsch und ein kleines bisschen Amharisch, was die Leute in Äthiopien sprechen.

Yeshi ist pfiffig, aber mit den Wörtern und den Zahlen hat sie es nicht so. Sie verdreht sie und kann sie sich einfach nicht merken. Das ist in der Schule ziemlich hinderlich, aber noch blöder ist es, wenn ihre Klassenkameraden sie „Kackbohne“  nennen und mit ihr „ wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ spielen wollen. Yeshi möchte einfach nur Yeshi sein, ein Kind wie alle andern,  und sie möchte Freunde haben. „Einfach Yeshi“ weiterlesen

Spring!

Coverfoto Spring!
Copyright: Societätsverlag

von Maria Knissel
Societätsverlag, 2015
Taschenbuch, 285 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-95542-144-1
12,80 Euro

Dunkelheit schob sich in die Halle, Wind begann an den Fenstern zu zerren, und Sekunden später kam der Sturzregen ohne weitere Vorwarnung. Mit solcher Wucht prügelte er auf das Dach ein, dass die Mädchen sich duckten und auf der Matte zusammenrückten.

Angelika betreibt eine Akrobatikschule in ihrer eigenen Halle. Doch diese ist schon lange baufällig und nachdem es viel reinregnet, beschließen die Eltern der Mädchen, sie nicht mehr zu Angelika zu schicken. Die hat jetzt keine Arbeit mehr und viele Schulden. Sie weiß nicht, wie sie an Geld kommen soll, doch dann findet das kleine chinesische Mädchen Lian zu ihr. Sie kommt mit ihrem Großvater und  gibt  Angelika einen Brief, in dem steht, dass sie eine Menge Geld bekommt, wenn sie Lian trainiert. Angelika zögert, denn sie selbst war früher eine Leistungsturnerin und möchte diesen Leistungsdruck keinem Kind antun. Allerdings braucht sie das Geld und beschließt Lian zu trainieren, was sich zuerst als Herausforderung herausstellt, weil das Kind und der Großvater kein Deutsch sprechen. Von dem Geld, das sie bekommt, renoviert Angelika die Halle und das Dach. Lian macht schnell Fortschritte, doch Angelika weiß, dass sie ihr nicht die richtigen Trainingsbedingungen bieten kann. Denn seit sie selbst geturnt hat, hat sich einiges verändert.

Dann erhält sie von dem mysteriösen Briefeschreiber den Auftrag, Lian bei den hessischen Meisterschaften turnen zu lassen. Doch dafür braucht sie einen Verein und  fragt ihre alte Trainerin Margot, ob sie Lian dort melden kann. Margot, die immer noch sauer ist auf sie, weil sie bei den Olympischen Spielen am Sprung nicht teilgenommen hat, willigt ein unter der Bedienung, dass Lian danach bei ihr trainiert, weil sie so talentiert ist.

Wird Angelika Margot noch umstimmen können? Und wer schreibt die geheimnisvollen Briefe? „Spring!“ weiterlesen