Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln

Coverfoto Die Legende von Shikanoko
Copyright: Sauerländer

von Lian Hearn
aus dem Englischen von Sybille Schmidt
Sauerländer, 2017
gebunden, 592 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3737354660
19,99 Euro

„Wer nimmt denn ein Kind zum Kundschaften mit?“, fragte Nobuto leise. – „Er will nicht von dem Jungen getrennt sein!“, sagte Sademasa. -„So einen närrischen Vater habe ich noch nie erlebt!“ – „Und ich noch nie so ein verwöhntes Kind. Wenn das mein Sohn wäre…“

Shikanokos Vater Shigetomo wird ermordet. Shigetomo war Herrscher über das Dorf Kuroyama. Jedoch wünscht Shikanokos Onkel Shikanoko den Tod, weil er um jeden Preis verhindern will, dass Shikanoko sein Erbe antreten kann. Als Shikanoko versucht zu fliehen, gerät er in eine brenzlige Situation, aus der er von einem Hirsch gerettet wird. Anschließend lernt er den Berghexer Shisoku kennen, der ihm eine magische Maske verleiht. Diese macht ihn zum Kind des Hirsches und verleiht ihm magische Fähigkeiten und ein sehr gutes Kampfgeschick.

Im Verlauf des Buches wird Shikanoko Gefangener des Fürstabtes, der ihn um seine magische Maske beneidet und ihn dennoch die Magie lehrt. Als dann auch noch der Kaiser stirbt, scheint alles aus dem Ruder zu laufen, denn jeder, auch der Fürstabt, will die höchste Macht des Landes erlangen. Shikanoko hingegen weiß jedoch, wer der wahre Kaiser ist und versucht alles, um ihn zum Kaiser zu machen.

Auf dem Weg dorthin lernt er Aki, die Herbstprinzessin, kennen. Das macht seine Aufgabe nur noch schwerer, aber trotz Rückschlägen gibt er nicht auf. Trotzdem stellt sich die Frage:  Wird es am Ende allen gut gehen? „Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln“ weiterlesen

Witch Hunter

Coverfoto Witchhunter
Copyright: dtv

von Virginia Boecker
aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst
dtv Junior, 2016
Hardcover, 400 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN 978-3-423-76135-2
17,95 Euro

Elizabeth ist eine der besten Hexenjägerinnen, bis sie selbst der Hexerei angeklagt wird.

Ich stehe am Rand eines Platzes, auf dem sich die Menschen drängen. Sie sehen zu, wie die Scheiterhaufen angezündet werden. Die beiden Henker in ihren dunkelroten Umhängen und den verkohlten Lederhandschuhen umrunden mit brennenden Fackeln die hölzernen Plattformen, wo vier Hexen und drei Hexenmeister stehen, festgezurrt an dicken Holzpfosten. Rings um ihre Füße sind Reisigbündel aufgeschichtet. Mit entschlossenem Blick starren sie in die Menge.
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