Paradise Projekt – Der Schein lügt

Coverfoto Paradise project
Copyright: Arena

von Mirjam Mous
aus dem Niederländischen von Verena Kiefer
Arena, 2018
Klappenbroschur, 288 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-401-60431-2
13,00 Euro

Mink ist beim Berufserkundungstag bei Jools‘ Onkel Herman, der Journalist bei einer Zeitungsproduktion ist. Einen Tag später findet er Herman tot im Fluss auf. Für die Polizei scheint es ein harmloser Unfall zu sein, aber Mink und seine Freunde stellen Nachforschungen an, weil sie glauben, dass Herman umgebracht wurde. Als die Polizei anfängt, nach ihm zu fahnden, muss er untertauchen und weiß nicht mehr, wem er trauen kann. Hinter welcher großen Sache war Herman her? Und wird Mink dahinter kommen?

Mir hat das niederländische Jugendbuch „Paradise Project: Der Schein lügt“ gut gefallen, da es ein interessantes und abwechslungsreiches Abenteuer erzählt. Das Buch ist ab der ersten Seite spannend wegen des Prologes. Man will die ganze Zeit wissen, was hinter der großen Sache für Hermans Zeitung steckt. Zudem ist es interessant, die Entwicklung des Protagonisten Mink zu sehen, da er auf der einen Seite oft seine Freunde zur Hilfe hat, aber andererseits auch häufig auf sich allein gestellt ist und nicht mehr weiß, wem er trauen kann.

Das einzige, was mich gestört hat, ist das Cover und der Titel des Buches, da sie beide meiner Meinung nach zu viel über das Buch verraten.

Zusammenfassend ist es ein packendes Jugendbuch für jüngere Leser, die gerne Krimis und Abenteuergeschichten lesen.

Sonja Schmitz, 15 Jahre

Last Exit – Das Spiel fängt gerade erst an

Coverfoto Last Exit- Das Spiel fängt grade erst an
Copyright: Arena

von Mirjam Mous
aus dem Niederländischen von Verena Kiefer
Arena, 2017
Taschenbuch, 272 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 9783401603674
12,99 Euro

Die Klasse 8c ist auf dem Weg zur Klassenfahrt und an Bord des Busses soll eine Bombe sein. Sie erhalten eine anonyme Nachricht, dass niemand den Bus betreten oder verlassen darf. Alle machen sich auf die Suche nach der Bombe, die Polizei wird alarmiert und wilde Spekulationen gehen los. Wer könnte der Täter sein? Valentin ist sich sicher, dass der Täter nur jemand aus ihrer Klasse oder aus dem näheren Umfeld der Klasse sein kann. Nach und nach entwickelt sich die Geschichte. Und so gut wie jeder aus der Klasse scheint ein Motiv zu haben.

Am Anfang hatte ich einige Startprobleme. Denn es wird sehr oft die Perspektive gewechselt und es kommen viele verschiedene Personen vor. Dadurch hat es ein wenig gedauert, bis ich mich zurechtgefunden habe. Doch durch diesen Aufbau wird gleichzeitig die Spannung des Buches aufrechtgehalten. Denn es wechselt nicht nur die Perspektive, sondern es gibt auch Zeitsprünge zwischen dem Jetzt im Bus und bis zu einem Jahr davor. Dadurch erhält man Einblick in die Leben der Schüler und Lehrer und es werden dem Leser immer neue Motive präsentiert. Das ist wirklich gut gemacht! Doch leider gibt es wegen der vielen Perspektivwechsel keine Person, die heraussticht und zu der man eine Beziehung aufbauen könnte. Deswegen waren alle Figuren eher durchschnittlich.

Die Geschichte ist ab einem gewissen Punkt vorhersehbar und damit nicht mehr so spannend.

Ich würde das gesamte Buch als durchschnittlich bezeichnen. Es ist in Ordnung, macht Spaß zu lesen, ist aber nichts Herausragendes. Trotzdem glaube ich, dass vor allem jüngere Leser ihre Freude daran haben können.

Carolin Wallraven, 18 Jahre