Gangsta-Oma

Coverfoto Gangsta-Oma
Copyright: Rowohlt

von David Walliams und Tony Ross
Rowohlt, 14. Auflage 2016
gebunden, 272 Seiten
ab 9 Jahren
ISBN 978-3-4992-1740-1
14,99 Euro

Über das Wochenende zu seiner Oma zu fahren, ist die größte Strafe für Ben. Immer Scrabble spielen und immer Kohl – Kohlsuppe,Kohlauflauf…

Währenddessen sind Bens Eltern Teilnehmer bei der Tanzshow „Stars auf dem Parkett“ und sie wollen, dass Ben auch Tänzer wird, wie Flavio Flavioli. Doch Ben findet „Stars auf dem Parkett“ öde und Tanzen albern. Er weiß schon genau, dass er Klempner werden möchte, deswegen liest er heimlich das Magazin „Die Klempner Woche“.

Doch eines Tages, als er wieder bei seiner Oma ist, entdeckt er Goldschmuck in einer Keksdose. Er ist ziemlich verwundert darüber und als er seine Oma dann auch noch bei einer Bank einbrechen sieht, will er genau wissen, was los ist. Die Beiden (Oma und Enkel) schmieden gemeinsam den größten Plan in der ganzen Karriere der „Gangsta- Oma“: Die Kronjuwelen der Queen zu stehlen!

Auf einmal ist die so  langweilig scheinende Oma ein richtig cooler Gangster!

Ich finde das Buch sehr witzig und man fiebert bei dem Plan, die Kronjuwelen zu stehlen, so richtig mit. Persönlich hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, aber trotzdem ist David Walliams ein sehr guter Kinderbuchautor. Ich kann dieses Buch nur empfehlen denn in nur ein paar Tagen sind Enkel und Oma ein sehr gutes, eingespieltes Team geworden.

Marie Moser, 12 Jahre

 

 

 

Nur mal schnell das Faultier wecken

Coverfoto Nur mal schnell das Faultier wecken
Copyright: dtv

von Knut Krüger
dtv, 2018
gebunden, 192 Seiten
ab 9 Jahren
ISBN978-3-423-76210-6
12,95 Euro

„Irgendwas raschelt im Baum, der vor dem Fenster steht. Die grünen Blätter geraten in Bewegung. Im nächsten Moment schwingt sich ein affenähnliches Wesen zu uns in die Küche. Es fährt in Seelenruhe seinen langen Arm aus, hält sich an einer Ecke des Hängeschranks fest und baumelt ein paar Sekunden später an der Lampe über unseren Köpfen.“

Mitten im Scrabblespiel werden Finn und seine Freunde Zoe und Henry abrupt gestört. Fasziniert  beobachten sie, wie ein pelziges Wesen in ihrer Küche zuerst die Lampe aus der Decke reißt, dann ins Scrabblespiel plumpst,  auf der heißen Herdplatte landet und sich die Füße verbrennt, um sie dann geistesgegenwärtig im Abwaschwasser der Spüle abzukühlen.

Das Wesen ist ein Dreizehen-Faultier, heißt FRED und kann wunderbar gellend pfeifen. Außerdem fängt es an, den Kindern Wörter nachzusprechen wie „Pause“, „Papperlapapp“, „danke Schatz“ oder „hundertprozentig“. Fred schläft gern an der Vorhangstange in Finns Zimmer, er liebt Schoko-Pops und lässt sich am liebsten auf Finns Hüfte nieder, von wo aus er sich dann durch die Gegend tragen lässt. Sein besonderer Freund aber ist Norbert, das aus Kreta stammende Zwergmammut von Henry. Auf Norbert lässt es sich nämlich wunderbar reiten und die zwei Tiere verstehen sich auf Anhieb.

Alles könnte so schön sein, wenn nicht plötzlich ein aufdringlicher Mann mit schwarzen Turnschuhen  aus dem Gebüsch gesprungen wäre, der Fred einfach mitnehmen will. Er behauptet, sein Besitzer zu sein und ihn zu Forschungszwecken aus Costa Rica mitgebracht zu haben.

Doch Fred zeigt Dr. Stockmann, dem Faultierforscher, die kalte Schulter, er will nicht zurück in seinen Käfig in  der Forschungsstation, er möchte lieber bei Finn bleiben. Aber das lässt Dr. Stockmann sich nicht bieten.

Können die Kinder Fred aus der Forschungsstation befreien? Und werden sie ein neues Zuhause für Fred finden? „Nur mal schnell das Faultier wecken“ weiterlesen