Die Helikopterbande und das Raubtier aus China

Coverfoto Die Helikopterband und das Raubtier aus China
Copyright: Beltz& Gelberg

von Christina Erbertz
Beltz & Gelberg, 2019
gebunden, 160 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN 978-3-407-81235-3
12,95 Euro

 

Fenjas Vater ist Helikopter(Hubschrauber)-Pilot. Und Fenjas größter Wunsch ist es, mal mit ihrem Papa im Cockpit zu sitzen und mitzufliegen. Aber ihre Mutter hat zu viel Angst und verbietet es. Stattdessen meldet sie Fenja und ihren Freund Aspi im Chinesischkurs an. Aspi heiß eigentlich Wilhelm und ist ein ganz besonderer Freund. Er hat das Asperger Syndrom, er nimmt alles ganz genau und das macht es manchmal kompliziert.

„Aspi, leih mir sofort einen Euro für einen Müsliriegel.“ Das funktioniert, man kriegt das Geld.
Was nicht so gut geht: “Leihst du mir einen Euro für einen Müsliriegel?“ Das bringt Aspi zum Nachdenken. „Wieso fragst du, Fenja?“—„Na, du musst ja nicht.“—„Dann könnte ich Nein sagen?“—„Na klar.“—„Jetzt weiß ich gar nicht mehr, was ich machen soll.“—„Gib mir sofort den Euro, Aspi. Sofort!“
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Seeräuber-Moses

Coverfoto Seeräuber-Moses
Copyright: Oetinger

von Kirsten Boie
Oetinger, 2009
gebunden, 320 Seiten
zum Vorlesen ab 6 Jahren
ISBN 978-3789131806
18,00 Euro

 

 „Käpt´n Klaas! Treibgut an Backbord querab! Treibgut an Backbord querab! —
Och, Naddel-Mattes, das is ja man bloß Lüttschiet.–
Ja, Lüttschiet hin-oder her, hol mal den Enterhaken, Fiete! Wer weiß, ob da in der Balje nicht der Blutrote Blutrubin des Verderbens liegt?“

In einer stürmischen Gewitternacht rumpelt das Seeräuberschiff „Wüste Walli“ über die wilden Wellen des tosenden Ozeans, als Seeräuber Naddel-Mattes plötzlich einen kleinen Holzbottich auf dem Wasser treiben sieht. Die Männer fischen das Ding mit dem Enterhaken aus dem Meer und entdecken, fest verschnürt in ein rosanes Damennachthemd, ein kleines Baby, das zornig brüllt.

Zuerst wissen die Männer nichts mit dem Kind anzufangen und wollen es zurück ins Wasser werfen, aber dann hat Fiete die Idee, dass man doch Lösegeld für das Baby verlangen könne. Und da die Seeräuber sehr geldgierig sind, beschließen sie, das Kind zu behalten. Der Schiffskoch, ein ehemaliger Mönch namens Bruder Marten, tauft das Baby auf den Namen Moses. Doch welch ein Schreck, als sich herausstellt, dass das Kind kein Junge, sondern ein Mädchen ist. „Seeräuber-Moses“ weiterlesen