Einfach Yeshi

Coverfoto Einfach Yeshi
Copyright: Aris Verlag

von Gabriela Kasperski
Aris, 2019
gebunden, 164 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN 978-3-907238-00-4
19,90 Euro

Yeshi hat Milchkaffee farbene Haut, Hunderte schwarzer kleiner Zöpfchen auf dem Kopf und stammt aus Äthiopien. Von dort hat sie auch ihren „Tanzfuß“ mitgebracht, was bedeutet, dass sie keine Sekunde stillsitzen kann und immer wild herumwirbelt. Am liebsten in den pfefferminzgrünen Turnschuhen mit den bunten Schmetterlingen und pinken Schnürsenkeln.

Yeshi ist schon als kleines Baby adoptiert worden und in die Schweiz gezogen, deshalb spricht sie Schwyzerdütsch und ein kleines bisschen Amharisch, was die Leute in Äthiopien sprechen.

Yeshi ist pfiffig, aber mit den Wörtern und den Zahlen hat sie es nicht so. Sie verdreht sie und kann sie sich einfach nicht merken. Das ist in der Schule ziemlich hinderlich, aber noch blöder ist es, wenn ihre Klassenkameraden sie „Kackbohne“  nennen und mit ihr „ wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ spielen wollen. Yeshi möchte einfach nur Yeshi sein, ein Kind wie alle andern,  und sie möchte Freunde haben. „Einfach Yeshi“ weiterlesen

Es. Ist. Nicht. Fair.

Coverfoto Es ist nicht fair
Copyright: dtv

von Fox Benwell
aus dem Englischen von Ute Mihr
dtv, 2018
Taschenbuch, 342 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-423-62678-1
10,95 Euro

Der 17-jährige Sora leidet an ALS, einer Nervendegeneration, die zur Folge hat, dass er im Laufe der Zeit immer weniger Kontrolle über seinen Körper haben wird. Zu Beginn sind nur seine Beine schwach und nutzlos, aber Sora weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Krankheit sich auch den Rest seines Körpers holt. Öffentliche Spaziergänge mit seiner Mutter, die den Rollstuhl schiebt, werden für ihn zur Qual. Immer wieder muss er die mitleidigen Blicke der Passanten ertragen und fühlt sich wie eine schwere Last, die seiner Mutter auferlegt wurde. Die einzige Hoffnung für ihn ein normaler Junge zu sein, liegt in den öffentlichen Chaträumen. Hier kann er bestimmen, was in seinem Profil steht. Hier bestimmt er, was die Leute sehen, nicht die Krankheit. Hier ist er keinen mitleidigen Blicken ausgesetzt und findet sogar Freunde. Nach einiger Zeit wagt er den großen Schritt und lernt ein paar Chatfreunde persönlich kennen, und nach einigen Anlaufschwierigkeiten verstehen sie sich super. Sie gehen Eis essen, in Parks spazieren und haben viel Spaß. Doch nach wie vor schwebt über allem die Krankheit. Sora will nicht als Gefangener seines Körpers enden, unfähig sich zu bewegen, aber bei vollem Bewusstsein. Doch wie soll er diesem Schicksaal entkommen? Können seine Freunde ihm helfen? Gibt es Hoffnung für Sora? „Es. Ist. Nicht. Fair.“ weiterlesen