Tintenwelt-Trilogie : Tintenherz, Tintenblut, Tintentod

Coverfoto Tintenherz
Copyright: Oetinger

von Cornelia Funke
Oetinger, 2018
3 Taschenbücher im Schuber
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3841505583
34,00 Euro

Die Bücher gibt es mittlerweile in unzähligen Auflagen und Formaten.
Auch die Hörbücher kann ich nur sehr empfehlen.

 

Zur Tintenwelt von Cornelia Funke gehören 3 Bücher: Tintenherz, Tintenblut und Tintentod. Mit meiner Rezension möchte ich euch einen Überblick über alle drei verschaffen, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen und euch damit womöglich die Überraschung zu nehmen.

Und so beginnt die Geschichte:

Meggie und ihr Vater Mo führen ein unkonventionelles Leben. Mo ist Buchbinder, er gibt den Büchern neue Kleider, wenn ihre alten kaputt sind.  Immer wenn er einen Auftrag hat, nimmt er seine Tochter einfach mit. Denn seit dem Verschwinden ihrer Mutter sind die beiden auf sich allein gestellt. Doch dieses ruhige Leben soll sich schon bald ändern. Eines Nachts taucht ein seltsamer Mann auf, den Meggie noch nie zuvor gesehen hat, den ihr Vater aber zu kennen scheint: Staubfinger. Er warnt sie vor einem Mann namens Capricorn. Meggie kann mit all dem nichts anfangen, doch Mo scheint Angst zu haben. Überstürzt brechen sie zu Meggies Tante Elinor auf, bei der sie sich verstecken wollen.

Coverfoto Tintenblut
Copyright: Oetinger

Bald findet Meggie heraus, dass der Grund für all die Aufregung ein Buch ist. Ein unscheinbares Buch, doch für Mo, Staubfinger, Capricorn und viele andere ist dieses Buch von größter Bedeutung. Es ist der Weg in eine ganz neue Welt voller Gefahren, Abenteuer und sonderbaren Ereignissen.

Meine Meinung:

Die Welt, die Cornelia Funke mit ihrer Tintenwelt erschaffen hat, ist eine ganz wunderbare. Ich habe die Bücher schon vor einer Weile (zum zweiten Mal) gelesen und verspüre manchmal immer noch eine gewisse Sehnsucht. Deswegen muss ich auch einfach diese Rezension schreiben. Ich will dieses Gefühl mit euch teilen:

Cornelia Funkes Schreibstil ist detailverliebt und ideenreich. Das macht die Magie dieser Bücher aus. Sie verzaubern und sind in der Lage, uns in eine völlig andere Welt zu entführen. Das ist für mich Lesen! Die Autorin schafft es, dass man den Alltag vergisst und einfach abtaucht. Dabei fallen mir nicht nur die zahlreichen Details auf, sondern auch die wundervoll gewählten Worte. Also wenn man so mit Sprache umgehen kann, dann muss man einfach schreiben.

Coverfoto Tintentod
Copyright: Oetinger

Ein weiterer großer Teil der Tintenwelt sind natürlich die Figuren, die in ihr leben. Meggie ist eine Protagonistin, die im ersten Buch noch recht kindlich ist, bei der man aber eine deutliche Veränderung von Band zu Band erlebt. Das hat mir sehr gefallen. Sie und alle anderen Figuren sind mir schnell ans Herz gewachsen. Es gibt einige, die muss man einfach lieben, wie zum Beispiel Meggies schrullige Tante Elinor und es gibt einige, da habe ich erst mit der Zeit gemerkt, wie sehr ich sie eigentlich mag. Jedenfalls war es schön, sie alle auf ihren Wegen bis zum Schluss zu begleiten. Und das Ende der Trilogie ist wirklich schön. Aber mehr wird nicht verraten.

Was ich an dieser Stelle erwähnen möchte: Man kann (wenn man möchte und total verrückt ist) nur den ersten Teil der Trilogie lesen. Das Abenteuer um Capricorn ist dann eigentlich abgeschlossen und alles ist gut. Aber wie gesagt, muss man verrückt sein, wenn man es damit auf sich beruhen lassen kann, denn es wartet noch so viel mehr. Erst in den Bänden 2 und 3 lernt man so viel über die Tintenwelt, dass man sie am liebsten selbst betreten würde! Und auch erst in diesen zwei Teilen geht es so richtig rund und wird manchmal sogar unerträglich spannend. Dagegen entwickelt sich die Handlung im ersten Teil sogar recht gemächlich.

Obwohl diese Reihe zu den Jugendbüchern gehört, ist sie für jeden etwas. Erwachsene, Jugendliche, Kinder. Diese Fantasywelt sollte jeder entdecken und sich in ihr wohlfühlen!

Carolin Wallraven, 21 Jahre

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.