Broken Things- Alles nur ( k)ein Spiel

Coverfoto Broken Things
Copyright: dtv

von Lauren Oliver
aus dem Englischen von Katharina Diestelmeier
dtv, 2021
broschiert, 396 Seiten
ab 13 Jahren
ISBN 978-3423-74067-8
14,95 Euro

 

 

Was ist damals wirklich im Wald geschehen?

Vor 5 Jahren starb Summer. Mia und Brynn, ihre besten Freundinnen, die gerade einmal 13 Jahre alt waren, wurden zu den Tatverdächtigen, denn sie hatten die Tat detailliert in einer Fanfiction beschrieben. Doch sie sind unschuldig.

Als Mia dann Jahre später auf einen neuen Hinweis stößt, überredet sie Brynn herauszufinden, was damals war.
Das Buch hat sich super angehört, mich jedoch leider überhaupt nicht überzeugt. Es wird auf diversen Internetseiten mit „One Of Us Is Lying“ von Karen McManus und „Cry Baby“ von Gillian Flynn verglichen, weshalb ich von Beginn an große Erwartungen hatte. Allerdings kann „Broken Things“ mit keinem der beiden anderen Titel mithalten.

Es fehlt komplett die Spannung, die Charaktere sind nur bedingt interessant und das Ende leider schon sehr früh vorhersehbar. Ich konnte nie wirklich in die Geschichte eintauchen und habe immer wieder auf einen Twist gewartet, der diese doch noch so spannend und mysteriös macht, wie der Klappentext aussagt.

Allerdings fand ich die Idee wirklich gut, dass die Mädchen eine Fanfiction zu einem Buch geschrieben haben, wodurch sie immer verrückter wurden  und schlussendlich eine von ihnen starb. Die Passagen aus dem Original und der Fanfiction haben mir sehr gefallen und ich habe gehofft, dass es das in der Geschichte beschriebene Buch „Der Weg nach Lovelorn“ wirklich gibt, da ich es wirklich gerne lesen würde. Leider ist das nicht der Fall, aber die „Ausschnitte“ haben mir in „Broken Things“ mit am besten gefallen. Aber auch der letzte Satz des Buches war wirklich stark (ich kann nicht sagen, warum, weil ich sonst den Effekt zerstören würde).

Mara Frohreich, 18 Jahre

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