Das geheime Vermächtnis des Pan

Coverfoto Das geheime Vermächtnis des Pan
Copyright: Carlsen

von Sandra Regnier
Carlsen, 2014
Taschenbuch, 414 Seiten
ab 13 Jahren
ISBN 978-3-551-31380-5
8,99 Euro

„Heißt du tatsächlich City?“
„Natürlich nicht. Meine Freunde nennen mich
Felicity. Felicity Morgan.“
Er sah mich so erschrocken an, als hätte ich gesagt, ich wäre die Prinzessin von Wales.

 

Die Elfenwelt hat sich definitiv jemand anderes als „die Auserwählte“ vorgestellt. Die etwas pummelige und ungepflegte Felicity Morgan hat so gar nichts Elfenhaftes an sich. Lee FitzMor, der Neue an Felicitys Schule, hingegen ist wohl einer der bestaussehendsten Jungen der Welt. Zudem ist er witzig und sehr intelligent, und schon bald schwärmt jedes Mädchen der Schule für ihn. Doch Felicity kann ihre Mitschülerinnen nicht verstehen, sie steht nicht auf seine Arroganz. Lee scheint ihr jedoch nicht mehr von der Seite zu weichen und schnell kommt Felicity der Verdacht, dass er ihre Gedanken lesen kann …

Nachdem mir unzählige meiner Freundinnen das Buch empfohlen haben, habe ich es nun endlich gelesen und es hat mir gut gefallen. Teilweise hat es sich etwas gezogen (vor allem in der Mitte) und mir hat die Spannung an einigen Stellen gefehlt. Erst auf den letzten Seiten passiert viel, was mich wirklich gefesselt hat. Dort wird die Handlung schneller und man ist neugierig, was als nächstes passiert.

Leider fiebert man nicht so sehr mit Felicity mit, da man durch den Klappentext bereits das große Geheimnis über Lee weiß. Felicity hingegen ist ahnungslos. Wüsste man nicht bereits von Anfang an, dass Lee ein Elf ist, wäre die Geschichte wahrscheinlich interessanter.

Die Charaktere sind alle individuell und durch die lange „Einleitung“ lernt man sie gut kennen. Im Gegensatz zu anderen Büchern, hatte ich bei „Das geheime Vermächtnis des Pan“ wirklich das Gefühl auch viel über die Nebencharaktere zu wissen, was ich sehr gut fand.

Felicitys Aktionen und Gedanken konnte ich häufig nicht ganz nachvollziehen und fand es teilweise merkwürdig, wie sie durchs Leben geht. Aber das macht sie trotzdem einzigartig und interessant. Lee hingegen fand ich von Anfang an sehr sympathisch.

Sandra Regnier verweist in ihrem Buch häufig auf andere Bücher, Filme, Songs und Sänger, was ich sehr schön fand, da man sich so Situationen oder Personen noch besser vorstellen konnte. Dadurch, dass die meisten Verweise zu sehr bekannten Aspekten der Popkultur sind, ist es zudem sehr wahrscheinlich, dass die meisten Leser diese kennen.

Außerdem muss ich sagen, dass ich das Cover unglaublich schön finde und es mich direkt angesprochen hat, als ich das Buch in der Hand hielt!

Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich werde definitiv auch die anderen Teile der „Pan“-Trilogie lesen. Ich hoffe dann beginnt die Spannung etwas früher!

 

Mara Frohreich, 17 Jahre

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