Das Lied des Blutes -Rabenschatten 1

Coverfoto Das Lied des Blutes
Copyright: Klett-Cotta

von Anthony Ryan
Klett-Cotta, 2017
Taschenbuch, 775 Seiten
ab 16 Jahren
ISBN 978-3608949711
15,00 Euro

Er ist einer der größten Kämpfer und der berühmteste Gefangene des Kaiserreichs: Vaelin al Sorna.

Er besaß viele Namen. Das dreißigste Lebensjahr hatte er noch nicht erreicht und doch war er im Laufe der Geschichte mit Titeln bereits reich beschenkt worden:“

Schwert des Königs, junger Falke, Dunkelklinge, Beral Shak Ur (der Rabenschatten) und – am bekanntesten beim Volk von Lord Vernier – Hoffnungstöter. Nun sieht der „junge Falke“ dem Tod ins Auge. Ein Duell auf Leben und Tod soll sein Schicksal besiegeln. Auf dem Weg zu den Inseln, auf denen jenes Duell stattfinden soll, wird der Gefangene von Lord Vernier, dem kaiserlichen Geschichtsschreiber, Ersten der Gelehrten und offiziellen Begleiter von al Sorna, begleitet. Trotz seines Hasses  gegenüber dem Hoffnungstöter, der einst Verniers besten Freund getötet hat, muss der Gelehrte eingestehen, dass Vaelin al Sorna Wissen besitzt, über das kein anderer mehr verfügt und das kein anderer mehr wiedergeben kann.

„Also gut, erzählt mir Eure Geschichte.“

 Und der Gefangene fängt an. Ganz am Anfang. Er erzählt, wie sein Vater ihn damals zum sechsten Orden gebracht hat und wie dort, neben der Ausbildung zum Krieger, seine Legende begann.

Wow! Ich habe noch nicht viele Bücher gelesen, die so aufgebaut sind. Es beginnt nämlich mit den Passagen auf dem Schiff und man hat zuerst nicht so viel Ahnung, worüber die Akteure reden. Erst als der Gefangene anfängt zu erzählen, wird alles von hinten aufgerollt. Erst am Ende, wenn man seine ganze Geschichte verstanden hat, weiß man auch, was am Anfang gespielt wird. Ich fand das zunächst ein wenig verwirrend, aber im Nachhinein finde ich es toll und eine richtig gute Idee.

Ich hätte gar nicht gedacht, dass so eine komplexe Geschichte in eine so verhältnismäßig kleine Anzahl von Seiten passt. Es ist ja seine komplette Lebensgeschichte von Kindesalter an bis zum Ausgangspunkt der Geschichte, also ungefähr bis zum Alter von 30 Jahren. Ich muss schon sagen, dass es viele Charaktere gab, aber ich habe erstaunlicherweise durch den coolen Schreibstil immer noch durchgeblickt.

Das Cover ist auch voll detaillreich und fantastisch. Es hat mich sofort angesprochen.

Die Idee hinter dem Buch finde ich echt unglaublich einfallsreich. Ich frage mich, wie Autoren so etwas hinbekommen. Sie ist so komplex, aber trotzdem verständlich. Einfach nur sehr cool und das perfekte Buch für Fantasyliebhaber!

Ich empfehle es euch von ganzem Herzen!

Sophie Heuschkel, 14 Jahre

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