Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin

Coverfoto Shadow Dragon
Copyright: Oetinger

von Kirstin Briana Otts
aus dem Englischen von Tanja Ohlsen
Oetinger, 2017
gebunden, 398 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN 978-3-7891-0844-0
18,99 Euro

Wer hat die Macht, kleine Kai?” flüsterte der Shadow Dragon in meinen Kopf. „Der, der auf dem Thron sitzt, oder der, der das Schwert hält?”

 Kai wurde von ihrer Mutter als kleines Baby auf den Stufen des Tempels der Kosuke, der Sonnengöttin des Königreiches Mizu, abgelegt. Dort sammelte der Verbund der Onna-Bugeisha, der Priesterinnen der Kosuke, sie ein. Die Mädchen, Jungen waren nicht gestattet, lernten ab dem dritten Lebensjahr die Geschichte des Kampfes und ab einem Alter von sechs Jahren das Kämpfen selbst. Mit circa sechzehn Jahren wurde Kai mit ihrer besten Freundin und anderen Mädchen ausgewählt, um der Prinzessin zu dienen, so wie es heilige Schriften besagten. Sie waren nun der starke Schwertarm der Prinzessin. Sie bewachten die Prinzessin auch, als alles schief ging. Ein Attentat auf die Prinzessin wurde verübt!

Plötzlich brach sie ab, krächzte, schrie dann auf und taumelte zurück. Tintenschwarzes Blut durchtränkte ihre Seidengewänder.“

Die Prinzessin wurde schwer verletzt, und da Kai fast genau so aussah wie die Prinzessin, musste sie für ihren Schützling einspringen. Doch es war nicht leicht jemanden zu spielen, der man gar nicht war. Kai brachte richtig Chaos in die sonst ruhige Truppe von Prinzen und Prinzessinnen, als sie sich trafen, um den neuen Kaiser zu ehren….

Ich fand das Buch klasse. Respekt an die Autorin, denn Die falsche Prinzessin ist der Auftakt einer auf drei Teile ausgelegten Serie. Vor allem das Cover des Buches stach mir ins Auge und sagte: „Lies mich!” Dann habe ich noch eine Beschreibung dazu gelesen und schwupps habe ich mich in das Buch verliebt. Ich finde immer, dass das Cover auch etwas ausmacht.

Der Prolog ist ein schöner Auftakt des Buches und auch mein persönlicher Lieblingsteil, da er in die Vergangenheit von Kai geht. Vielleicht ist man erst etwas verwirrt, aber später wird alles aufgelöst. Die Autorin hat einen lockeren Schreibstil und beherrscht die wörtliche Rede. Auch ein großer Respekt an die Übersetzerin. Insgesamt ein schönes, flüssig zu lesendes Buch. Mit Empfehlung an alle Fantasyleser…

Sophie Heuschkel, 12 Jahre


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