Sikander gegen die Götter- das Schwert des Schicksals

Coverfoto Sikander gegen die Götter
Copyright: Ravensburger

von Sarwat Chadda
Ravensburger, 2022
gebunden, 512 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 9783473408740
16,99 Euro

 

Der ein oder andere von euch wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich mal die „Zane gegen die Götter“ – Reihe vorgestellt habe. Diese Bücher wurden vom Percy Jackson Autor Rick Riordan empfohlen.

Nachdem wir also Griechen, Römer, Ägypter, Germanen, nochmal Griechen und Römer und auch die alten Mayas hatten, darf eine Mythologie natürlich nicht fehlen. Genau. Und zwar die mesopotamische Mytholgie

(Psssst: Am Anfang des Buches ist eine Auflistung der von Rick Riordan empfohlenen Reihe.)

Sik und seine Familie sind Flüchtlinge aus dem Irak und betreiben einen Deli, eine Art muslimisches Restaurant, mit dem Namen: Das Mo´s. Benannt wurde es nach dem älteren Bruder von Sik, welcher scheinbar ein großer Botaniker war. Er hat Blumen gepresst und sie im Deli aufgehangen. Doch damit ist plötzlich Schluss.

Es ist ein ganz normaler Abend im Deli. Sik ist grade mit dem besten Freund von Mo (Daoud) beim Aufräumen. Beziehungsweise räumt Sik alleine auf. Denn Daoud ist einer von diesen Menschen, die SEHR darauf achten nicht dreckig zu werden und hübsch zu bleiben. Daoud verschwindet also und Sik macht allein weiter. Allerdings hört er was aus dem Abfall-Container von draußen. Natürlich geht Sik als Hauptcharakter nachsehen. Es sind 2 Dämonen, die scheinbar auf der Suche nach etwas sind.

Sik verbarrikadiert sich dann im Deli und die beiden Dämonen platzen ins Haus. Und zum ersten Mal wird uns der Gegner vorgestellt. Es ist der Mesopotamische FLIEGENGOTT. Ok, genauer gesagt der Todes- und Seuchengott. Ein Gott bestehend aus Fliegen.

Was er will? Eine Blume… eine spezielle Blume. Die Blume der…

Tja, ist dieses Buch eins von den Büchern, wo der Hauptcharakter direkt stirbt oder wird Sik das 485 seitige Abenteuer überstehen? Wenn ihr es wissen wollt, müsst ihr das Buch lesen. 😉

Bewertung: Manchmal waren einige Stellen recht vorhersehbar, aber das wurde mit den elegantesten Wortwitzen und Humor wieder aufgefüllt.

Ein Beispiel: Wenn man einen Schweinekopf wegwirft, ist das als Metzger ja in Ordnung. Aber wirf den Kopf doch nicht in eine jüdische Moschee!!

Trotz allem, für mich ist das Buch eine 8,8 von 10 Punkten!

Story drum herum: Nur drei Worte: Lustig, actionreich und manchmal auch abartig brutal (R.I.P an die Flugzeug Piloten auf den 200ter Seiten. Ich werde euch nie vergessen).

Niklas Hemmerling, 13 Jahre

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.