Einfach Yeshi

Coverfoto Einfach Yeshi
Copyright: Aris Verlag

von Gabriela Kasperski
Aris, 2019
gebunden, 164 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN 978-3-907238-00-4
19,90 Euro

Yeshi hat Milchkaffee farbene Haut, Hunderte schwarzer kleiner Zöpfchen auf dem Kopf und stammt aus Äthiopien. Von dort hat sie auch ihren „Tanzfuß“ mitgebracht, was bedeutet, dass sie keine Sekunde stillsitzen kann und immer wild herumwirbelt. Am liebsten in den pfefferminzgrünen Turnschuhen mit den bunten Schmetterlingen und pinken Schnürsenkeln.

Yeshi ist schon als kleines Baby adoptiert worden und in die Schweiz gezogen, deshalb spricht sie Schwyzerdütsch und ein kleines bisschen Amharisch, was die Leute in Äthiopien sprechen.

Yeshi ist pfiffig, aber mit den Wörtern und den Zahlen hat sie es nicht so. Sie verdreht sie und kann sie sich einfach nicht merken. Das ist in der Schule ziemlich hinderlich, aber noch blöder ist es, wenn ihre Klassenkameraden sie „Kackbohne“  nennen und mit ihr „ wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ spielen wollen. Yeshi möchte einfach nur Yeshi sein, ein Kind wie alle andern,  und sie möchte Freunde haben. „Einfach Yeshi“ weiterlesen

Die Gesichter der Steine

Coverfoto Die Gesichter der Steine
Copyright: Traumfänger

von Alexandra Walcyk
Traumfänger Verlag, 2011
broschiert, 149 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-941485-10-5
5,90 Euro

In Chicago vergaß er tatsächlich oft, dass er ein Sioux war, aber bereits jetzt wurde ihm klar, dass das hier in South Dakota unmöglich sein würde. Also brauchte er sich gar nicht erst zu verstecken. Er straffte die Schultern und ging schneller.

James Powell ist vierzehn Jahre alt und wurde im Alter von zwei Jahren adoptiert. Seitdem hatte er keinen Kontakt zu Indianern und sich immer als Weißer gefühlt. Doch nun soll er seine „eigentliche“ Familie bei den Sioux, einem Indianerstamm, kennenlernen.

Das Treffen mit seinem indianischen Vater verläuft ganz anders als erwartet. James fühlt sich allein. Immer mehr gerät er in einen Kreisel aus Wut und Verzweiflung. Wird er es schaffen, einen Zugang zu seiner Familie zu finden?

„Die Gesichter der Steine“ ist aus der Sicht von James erzählt. An seiner Seite erlebst du, was es bedeutet, ein Indianerreservat kennenzulernen. Gemeinsam mit ihm durchlebst du ein immer wiederkehrendes Inferno der Gefühle. „Die Gesichter der Steine“ weiterlesen

Ein Hund zu Weihnachten ( kein Weihnachtsbuch!)

Coverfoto Ein Hund zu Weihnachten
Copyright: randomhouse

von Greg Kincaid
aus dem Amerikanischen Englisch von Gabriele Zigldrum
cbj, 2009
Taschenbuch, 187 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN 978-3-570-22361-1
6,99 €

„Ich blicke inzwischen eher zurück als in die Zukunft, lasse die Jahre vor meinem inneren Auge vorüberziehen und verweile bei den wichtigen Ereignissen in meinem Leben.  Vielleicht bin ich eine Ausnahme, aber mal abgesehen von gelegentlicher Traurigkeit, wie sie jeder von uns kennt, kann ich nicht über irgendwelche größeren Enttäuschungen klagen.“

Der zwanzigjährige Todd McCray lebte bei seinen Eltern auf der Farm, aufgrund seiner leichten Behinderung. Kurz vor Weihnachten startet das örtliche Tierheim eine Aktion, bei der man einen Hund über die Weihnachtstage adoptieren kann. Todd ist begeistert und muss seine Eltern lange überreden, weil sein Vater schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hat. Schließlich erlauben sie es, damit er lernt erwachsen zu werden  und sie adoptieren einen schwarzen Labrador- Mischling, den Todd, passend zu Weihnachten, „Christmas“ tauft. Todd möchte, dass alle Hunde im Tierheim ein schönes Weihnachtsfest erleben und kümmert sich darum, dass alle Leute im Dorf, sowie seine Geschwister, die nicht mehr zuhause wohnen, einen Hund zu sich nehmen. Außerdem würde er „Christmas“ wahnsinnig gerne für immer behalten, doch kann er seinen Vater überzeugen? Und finden die anderen Hunde ein neues Zuhause? „Ein Hund zu Weihnachten ( kein Weihnachtsbuch!)“ weiterlesen