100 Gründe für Urlaub im Zelt

Coverfoto 100 Gründe für Urlaub im Zelt
Copyright: Klett Kinderbuch

 

von Saskia Hula und Felicitas Horstschäfer
Klett Kinderbuch, 2018
gebunden, 112 Seiten
für die ganze Familie
ISBN 978-3-95470-180-3
12,00 Euro

 

 

Für einen Campingurlaub braucht man sehr viele Dinge. Auf jeden Fall viel mehr Dinge, als in ein normales Auto passen. Deswegen muss man die meisten Dinge, die man gern mitgenommen hätte, zu Hause lassen. Das Fahrrad zum Beispiel. Oder das Kaninchen.

So beginnt diese unkonventionelle und sehr witzige Geschichte. Ein Kind beschreibt ganz genau, was beim Einpacken, Losfahren und auf der Fahrt in den Urlaub in seiner Familie passiert. Dabei nimmt es kein Blatt vor den Mund und sagt genau das, was bestimmt 1000 andere Kinder in seiner Situation schon gedacht haben: Man hat keinen Platz für nix  im voll gepackten Auto, die Fahrt dauert 100 Stunden lang, wenn man höflich fragt, wie lange es noch dauert, wird man von den Eltern angelogen, nach kurzer Zeit haben alle im Auto super schlechte Laune, es gibt nix zu essen und zu trinken, dafür zu viele Kurven und nicht genug Spucktüten im Wagen….

Genauso geht das Genöhle weiter: Die Fähre schaukelt zu doll, der Campingplatz ist voll, es gibt keinen Schatten , das Zelt wackelt, weil man zuhause einen Hering vergessen hat, und das Klo ist komisch und viel zu weit weg.

Aber mit der Zeit wendet sich das Blatt: Die doofen Kinder auf dem Campingplatz sind gar nicht so doof, wie man dachte, mit der Zeit lernt man auch, sich mit Händen und Füßen zu verständigen, weil man die Sprache nicht versteht. Die knorrige Wurzel, auf der man schläft, drückt kaum noch in den Rücken, das Meer besteht nicht mehr nur aus Seeigeln und Quallen und wird auch mit jedem Tag wärmer. Aber grade, als man sich ganz nett eingelebt hat, wollen die Eltern wieder nach Hause fahren. Bloß was soll man mit der kleinen süßen Katze machen, die niemandem gehört und die man in den letzten Tagen so lieb gewonnen hat? Und was wird das Kaninchen zuhause von ihr denken? „100 Gründe für Urlaub im Zelt“ weiterlesen

Ich weiß jetzt 100 Dinge mehr! Weltall und Raumfahrt

Coverfoto ich weiß jetzt 100 Dinge mehr, Weltall und Raumfahrt
Copyright: Usborne

von Alex Frith, Alice James und Jerome Martin
Usborne, 2018
gebunden, 128 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN: 978-1-78232-754-7
12,95 Euro

„Der Mond ist aus einem Zusammenstoß entstanden. Wissenschaftler nehmen an, dass der Mond in der Frühzeit unseres Sonnensystems entstand, als ein Objekt die Erde streifte. Teile der Erde wurden in den Weltraum geschleudert. Sie ballten sich zusammen und bildeten den Mond.“

Es gibt viele Bücher über den Weltraum, aber dieses ist anders. Es bündelt 100 verrückte, absurde, verblüffende, unglaubliche und informative Fakten über den Weltraum, über die man nur staunen kann.

Wer weiß schon, dass Astronauten im Inneren ihres Helms einen Klettstreifen tragen, um sich die Nase zu kratzen. Dass Astronauten beheizbare Handschuhe und einen Spiegel am Handgelenk tragen? Mit diesem Spiegel können sie ihre Steuerknöpfe ablesen, denn die sind in Spiegelschrift beschriftet. Dass die Streifen auf den Beinen des Raumanzuges bei jedem Astronauten andersfarbig sind, damit sie sich untereinander erkennen können.

Auch auf einer Raumstation gibt es viele verblüffende Regeln, die uns hier unten auf der Erde meist unbekannt sind. So darf auf einer Raumstation zum Beispiel kein Pfeffer gemahlen werden. Denn er könnte sich verteilen und in der Kabine herumfliegen, was die Astronauten zu Niesanfällen reizen könnte. Deshalb gibt es Salz und Pfeffer nur in flüssiger Form in Flaschen.

Niemand weiß, warum der Geschmackssinn in der Schwerelosigkeit nachlässt. Deshalb würzen die Astronauten ihr Essen gern mit scharfer Soße oder scharfen Gewürzen. Ihre Lebensmittelpackungen haben übrigens Klettverschlussstreifen, damit die Astronauten sie an der Wand befestigen können. Und auch ihre Messer und Gabeln sind magnetisch. Sie werden auf Metalltabletts „geklebt“, damit sie nicht durch die Kabine fliegen und die Astronauten verletzen.

Besonders erstaunlich finde ich das Kapitel zum „Mann im Mond“. Wenn man abends bei Vollmond in den Himmel schaut, sieht man dort dunkle scharfkantige Flecken. In den westeuropäischen Ländern meint man ja, darin  den Mann im Mond zu sehen, der ein Reisigbündel auf dem Rücken trägt. In China und Japan glauben die Menschen, im Mond einen Hasen zu sehen, der Reiskuchen stampft. In Afrika und Nordamerika wird von einem springenden Frosch erzählt, Muslime sehen darin die arabischen Schriftzeichen für Ali, den Schwiegersohn des Propheten Mohammed. In Wahrheit stimmt aber nichts von alledem. Die dunklen Flecken auf dem Mond sind weitläufige Ebenen, die man auch Mare nennt – oder Krater. „Ich weiß jetzt 100 Dinge mehr! Weltall und Raumfahrt“ weiterlesen

So wirst du Astronaut! Das Handbuch

Coverfoto So wirst du Astronaut
Copyright: Usborne

von Louie Stowell und Roger Simo
Usborne, 2018
broschiert, 128 Seiten
Ab 10 Jahren
ISBN 978-1-78232-752-3
8,95 Euro

„Tatsächlich gibt es viele unterschiedliche Wege, um Astronaut oder Astronautin zu werden. Ich zum Beispiel bin nach der Schule zunächst einmal Geophysiker und Vulkanologe geworden. Das heißt, ich habe mich als Wissenschaftler mit den Vulkanen auf unserem Planeten beschäftigt und wollte mehr über sie herausfinden.“

So schreibt es Alexander Gerst, der deutsche ISS-Kommandant in seinem Vorwort zu diesem Buch. Nicht nur er, sondern viele andere Menschen aus der ESA, der European Space agency, haben an diesem Buch mitgearbeitet. Hier erfährst du wirklich ( fast) alles, was ein angehender Astronaut wissen muss. Hast du dich zum Beispiel schon mal gefragt, wo der Weltraum überhaupt anfängt und wie man das messen kann? Weißt du, wer all das Geld aufbringt, damit Menschen überhaupt ins All fliegen können?

In diesem handlichen Taschenbuch erfährst du, wie und was man auf einer Raumstation arbeitet, wie man einen Raumanzug anzieht oder wie man an ein Raumfahrzeug kommt, aber auch wie ein Raketenstart funktioniert. Am allerwichtigsten ist natürlich die Frage, wie die Ausbildung zum Astronauten abläuft und welche Vorkenntnisse man haben muss. Wusstest du zum Beispiel, dass du dabei nicht nur Russisch lernen musst, sondern auch wie man im Ozean oder in einer Eiswüste überlebt. Dass du lernen musst, Zähne zu ziehen oder kleine Notoperationen selbst durchzuführen …
Und das sind nicht mal die kniffeligsten Dinge. „So wirst du Astronaut! Das Handbuch“ weiterlesen

Mein Buch – 100 Dinge, über die du schreiben kannst

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Copyright: Diana

von Katja Scholtz
mit Illustrationen von Pascal Cloëtta
Diana, 2017
gebunden, 208 Seiten
ISBN: 978-3-453-28545-3
15,00 Euro

Ein Buch für jeden, der seine Kreativität etwas anreizen möchte.

„Sammle spontan 25 Wörter, die Dinge aus deiner Kindheit beschreiben.“

In diesem Buch lässt man seine Kreativität raus. Man kriegt Beispiele (s.o.) über die man schreiben soll/ kann.
Insgesamt sind es 100, so dass man genug Möglichkeiten hat, etwas neues aufzuschreiben.

Das Buch ist wirklich süß! Es sind viele, interessante Tipps vorhanden. Vor allem das Zitat oben hat mich zumindest ein bisschen nachdenken und grübeln lassen.

Die kleinen Illustrationen, die geschickt integriert wurden, sind ebenfalls schön. Die reizen einen noch mehr, etwas Interessantes zu schreiben.

Bisher habe ich erst ein paar Dinge aufgeschrieben, weil ich auch finde, dass man das schön zwischendurch machen kann. Wenn man gerade eine Pause vom Lernen oder so braucht, kann man sein Gehirn durch solche Sachen etwas ablenken und entspannen.

Sarah Schröder, 18 Jahre

Im Gefängnis – Ein Kinderbuch über das Leben hinter Gittern

Coverfoto ImGefängnis Ein Leben hiter Gittern
Copyright: Klett Kinderbuch

von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus
Klett Kinderbuch, 2018
gebunden, 92 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-95470-186-5
14,00 Euro

 

„Eigentlich machen Gefangene fast die gleichen Sachen wie Menschen in Freiheit: Sie schlafen, essen, arbeiten, machen Sport, lesen, sehen fern, hören Radio und spielen an der Playstation. Mit manchen Menschen streiten sie sich, mit anderen verstehen sie sich gut. Trotzdem sind sie in einer anderen Welt.“

Sina´s Papa Robert ist spielsüchtig. Als er kein Geld mehr hatte zum Spielen, überfiel er eine Tankstelle und bedrohte den Kassierer mit der Waffe. Dafür schickte ihn ein Richter drei Jahre ins Gefängnis. Für Sina und ihre Mama beginnt nun eine schlimme Zeit. Die Mama muss viel mehr arbeiten, weil sie jetzt allein das Geld für die Familie verdienen muss. Und wenn sie nach Hause kommt ist sie müde und gereizt.

Sina ist viel mehr allein zu Hause und muss sich um viele Dinge nun selbst kümmern. Aber am meisten fehlt ihr der Papa beim Morgenkakao und beim Gute-Nacht-Sagen.

Sina findet es gemein, dass sie auch irgendwie dafür bestraft wird, dass ihr Vater etwas Schlimmes getan hat, schließlich kann sie ja nichts dafür. Deshalb ist sie oft nicht nur traurig, sondern auch wütend. Und drei Jahre ohne Papa sind schließlich eine Ewigkeit. Was soll sie denn in der Schule sagen, wo er solange ist?

In diesem Buch werden nicht nur Sina´s Gefühle und Gedanken beschrieben, sondern es wird auch ganz genau erklärt, wer ins Gefängnis kommt und warum. Aber auch, was das Gefängnis für ein Ort ist, wer im Gefängnis arbeitet und welche Sicherheitsmaßnahmen es gibt. „Im Gefängnis – Ein Kinderbuch über das Leben hinter Gittern“ weiterlesen

In 30 Städten um die Welt

Coverfoto In 30 Städten um die Welt
Copyright: Gerstenberg

von Lily Murray und James Brown
Gerstenberg, 2018
gebunden, 64 Seiten
all age
ISBN 978-3-8369-5620-8
22,00 Euro

Hongkong ist berühmt für seine Dschunken, traditionelle Holzschiffe, die es bereits im 2. Jahrhundert in der Han-Dynastie gab. Dem chinesischen Glauben zufolge besänftigt die rote Farbe der Segel den Wolkendrachen, der sonst Unwetter bringt.

Mit dem Finger auf der Landkarte durch die Welt zu reisen, ist für viele Menschen der Beginn eines Abenteuers. Wo möchte man sich einmal umsehen, welche entlegenen Teile der Welt möchte man erkunden, durch welche Hauptstädte möchte man bummeln? Ist es Venedig, Seoul oder Rio? Oder doch lieber Kapstadt, Dubai oder Lissabon? 30 der bekanntesten und berühmtesten Metropolen aller Kontinente kann man in diesem Buch ganz praktisch von zuhause aus ein bisschen näher kennen lernen. Und dabei nicht nur Wissenswertes, sondern auch Erstaunliches und Kurioses erfahren.

Wer weiß schon, dass London 8 Millionen Bäume hat und 270 U-Bahnhöfe? Dass im Trinkwasser von New York ein winziges Tierchen lebt: der Ruderfußkrebs. Dass Prag die einzige Stadt auf der Welt ist, die noch ein ( 55 km langes) Rohrpostsystem hat. Dass Lissabons legendärer Flohmarkt, Feira da Ladra, wörtlich übersetzt „Markt der Diebin“ heißt. Oder dass Dubai die am schnellsten wachsende Stadt der Welt und Dublin die jüngste Stadt Europas ist.( Etwa 40 Prozent der Dubliner sind nämlich unter 30 Jahre alt.)

Man kann sich in diesem großformatigen Bilder-Buch sofort festlesen. Neben den sehr liebevoll gestalteten Grafiken in modernem Retro-Look, findet man kurze Textblöcke und stichwortartige Infos zur jeweiligen Stadt. Dabei kommt man wirklich aus dem Staunen nicht heraus und lernt die Städte auf eine ganze neue Weise kennen. Ein spannendes Buch für die ganze Familie. Sehr empfehlenswert.

Monika H.

Mein erstes Spiel-, Mal- und Ratebuch: Dinosaurier

Coverfoto Mein erstes Spiel-,Mal und Ratebuch Dinosaurier
Copyright: Usborne

von Rebecca Gilpin und Erica Harrison
Usborne, 2017
Paperback, 64 Seiten
ab 6 Jahren
ISBN 978-1-78232-693-9
8,95 Euro

 

Ein ganzes Buch voller Dinosaurier — zum Basteln, Spielen, Lesen und Raten. Wusstest du z.B., dass der Kunbarrasaurus so groß war wie ein kräftiges Schwein und der Ankylosaurus dreimal so lang wie eine Kuh?

Weißt du, welche Farben die Dinosaurier hatten und wie man ihre schwierigen Namen richtig ausspricht? Oder welche Dinos Pflanzenfresser waren und welche Fleischfresser?

In diesem kunterbunten „Bilder“-Buch lernst du ganz viel über die Dinosaurier, aber du kannst auch viele Spiele machen, dich in Suchbildern oder Labyrinthen „ verirren“ , puzzlen,  Schattenspiele ausprobieren, Lücken füllen, rechnen, zählen, kritzeln, malen und vor allem eigene Formen gestalten—mit den über 180 Stickern, die sich im Buch verstecken.

Das Buch ist unglaublich vielseitig, man kann sich stundenlang damit beschäftigen und immer neue Dinge finden. Auf vielen Seiten können Kinder ganz allein herausfinden, was sie tun sollen, auf anderen müssen Erwachsene ein bisschen mithelfen und die Aufgaben vorlesen.

Für alle kleinen Dino-Fans ist das Buch ein Muss, eine wahre Fundgrube und „Wundertüte“. Ich habe das Buch zusammen mit dem 5jährigen Max einen ganzen Nachmittag lang durchgearbeitet und Max Kommentar war: „Das ist das tollste Dinobuch, was ich kenne!“

Monika H.

 

Das Liebesleben der Tiere

Coverfoto Das Liebesleben der Tiere
Copyright: Klett

von Katherina von der Gathen
Klett, 2017
gebunden, 144 Seiten
ab 9 Jahren
ISBN 978-3-95470-169-8
18,– Euro

Disco-King: Die Pfauenspinne—Dunkle Kulleraugen, ein knallbunt gemustertes Hinterteil, farbig behaarte Beine—gutes Aussehen allein reicht bei dieser Springspinnenart nicht aus. Die Männchen sollten auch noch gut tanzen können. Da wird mit den Hinterbeinen gewedelt, mit den Vorderbeinen rhythmisch geklopft, im Zickzack getanzt und wie beim Einweisen eines Flugzeugs gewunken.

Gibt es auch Babys von Spinnen? Haben Elefanten  auch Sex? Und wie machen das die Schlangen? Können Tiere schwul sein? Antworten auf solche und andere spannende Fragen gibt es in dem Buch „Das Liebesleben der Tiere“.  Hier erfährst du zum Beispiel, dass die zart-weiße Schmetterlingsart Kohlweißling es mit der Treue ziemlich genau nimmt. Damit das Weibchen nie mehr fremdgehen (bzw. -fliegen) kann, besprüht das Männchen es während der Paarung mit einem ganz besonderen Parfüm. Von da an ist das Weibchen für andere Kohlweißlinge nicht mehr attraktiv. Es stinkt ganz erbärmlich…

Oder wusstest du, dass sich bei den Darwin Nasenfröschen das Männchen um die Brut kümmert? Es nimmt die Kaulquappen, die aus den befruchteten Eiern schlüpfen, einfach in sein Maul. Dort können sich die Kleinen etwa 2 Wochen lang in einer Blase unter dem Mund gut geschützt entwickeln. Selbst von außen kann man nun gut erkennen, wie es im Froschkörper rumpelt und pumpelt, bis es eines Tages endlich „ zur Geburt“ kommt. Dann zuckt der Nasenfroschpapa kurz und heftig zusammen, macht sein Maul auf  und spuckt die fertigen Froschkinder eins nach dem andern auf die Welt. „Das Liebesleben der Tiere“ weiterlesen

Ich weiß jetzt 100 Dinge mehr- Der menschliche Körper

Coverfoto: ich weiß jetzt 100 Dinge mehr
Copyright: Usborne

von Alex Frith, Minna Lacey, Jonathan Melmoth und Matthew Oldham
Usborne, 2017
gebunden, 128 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN 9781782326748
12,95 Euro

Die Umarmung einer Maschine kann beruhigend sein 

Die autistische Schülerin Temple Grandin baute sich eine Umarmungsmaschine, mit der sie ihren ganzen Körper drücken konnte wie bei einer menschlichen Umarmung. Sie fühlte sich danach ruhiger und entspannt. Nach dem Besuch auf der Farm ihrer Tante, auf der sie mitansehen konnte, wie Rinder beim Pflegen ihrer Klauen ruhig gehalten werden, kam sie auf die Idee, so etwas ähnliches auch bei Menschen zu versuchen. Es funktionierte!

Diese Geschichte ist nur eine von 100 spannenden, verblüffenden und faszinierenden Dingen, die es über den menschlichen Körper zu erzählen gibt. Von manchen hat man schon einmal gehört, zum Beispiel, dass Placebos ( Scheinmedikamente) tatsächlich manche Menschen heilen können oder dass wir morgens größer sind als abends.

Bei anderen Geschichten bleibt einem vor Staunen einfach nur der Mund offen stehen. Wusstest du zum Beispiel, dass Zähne härter sind als Stahl,  dass Sprechen und Kauen die Ohren sauber hält und dass unsere Augen immer voller Tränen sind, auch wenn wir gar nicht weinen?  Am lustigsten fand ich, dass wir im Flugzeug häufiger pupsen müssen als sonst und dass Niesen in jeder Sprache anders klingt. Die Japaner niesen „Hakuschon!“, die Russen „Aptchkhie!“, die Engländer „Atschu!“ und die Italiener „Ecci!“  „Ich weiß jetzt 100 Dinge mehr- Der menschliche Körper“ weiterlesen

Wo ist Nils der Eisbär?

Coverfoto Wo ist Nils der Eisbär?
Copyright: Belser

von Nicolas Piroux
Belser, 2017
gebunden, 48 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen
Für die ganze Familie
ISBN: 978-3-7630-2776-7
14,99 Euro

 

Er ist aus blankem weißen Marmor und steht einfach nur so rum. Nicht irgendwo natürlich, sondern in einem ganz besonderen Museum, dem Musee d ´Orsay in Paris. Doch manchmal verlässt der lebensgroße weiße Eisbär seinen Platz, denn er geht ein vor Langeweile. Dann schleicht er nachts durchs Museum und versteckt sich in den Bildern. Tut so, als ob er dazu gehört, macht sich ganz klein oder streckt sich riesengroß, zeigt manchmal nur eine Tatze oder seinen Kopf, liegt fast unsichtbar im Schnee oder im weißen Schatten eines Bildes. Kein Kunstwerk ist ihm heilig und so „bevölkert“ er tatsächlich, mal schüchtern und mal ganz keck, die Werke der großen Meister. Henri Rousseau, Paul Gauguin, Gustave Courbet oder Vincent van Gogh, Claude Monet und Edgar Degas wären bestimmt ziemlich erstaunt gewesen, wenn sie gesehen hätten, wie der Eisbär durch ihre Bilder schlendert… „Wo ist Nils der Eisbär?“ weiterlesen