The Power of Six- The Lorien Legacies Book 2

Coverfoto The Power of Six
Copyright: Harper Collins

Englisches Original
von Pittacus Lore
HarperCollinsPublisher, 2012
Taschenbuch, 406 Seiten
ab 13 Jahren
ISBN 978-0-06-207062-3
11,10 Euro

 

NINE of us came here.
BUT sometimes I wonder if time has changed us.
IF we all still believe in our mission.
THEY are getting closer.
THEY are trailing us, tracking us.
THEY know about the charm.
THEY know about our legacies.
THEY know too much for us to believe WE WILL EVER BE SAFE AGAIN.

 Neun Aliens kamen auf die Erde nachdem ihr Planet Lorien von den Mogadori zerstört wurde. Als die letzten ihrer Art werden sie jedoch weiterhin von eben diesen gejagt.

Drei sind schon tot, aber die verbliebenen sechs werden stärker, ihre Kräfte entwickeln sich und der große Kampf scheint immer näher zu rücken.

Sieben lebt mit ihrem Cêpan in Spanien und ist sich sicher, dass John Smith aus Ohio einer von den   sechs Verbliebenen ist.

John, Sechs und Sam sind währenddessen in Amerika auf der Flucht vor dem Staat, der sie für gefährliche Terroristen hält.

Während die Kämpfe gegen die Mogadori immer häufiger werden, beginnen die Jugendlichen den Rest der Garde zu suchen…

Ich habe den ersten und zweiten Teil der Reihe bereits vor Jahren gelesen, damals allerdings nicht weitergelesen, da die Folgebände nicht übersetzt wurden und mein Englisch damals nicht gut genug war. Vor kurzem aber hab ich den Film nochmal gesehen und mich daran erinnert, dass ich die Reihe immer irgendwann mal zu Ende lesen wollte – dieses Mal hab ich sie dann direkt auf Englisch begonnen.

Und auch wie früher schon hab ich das Buch geliebt. Die Charaktere sind super komplex und unterschiedlich  und stetig lernt man neue Charaktere kennen, die für den weiteren Verlauf der Reihe wichtig sind. In diesem zweiten Band wechselt die Erzählperspektive zwischen Johns und Siebens, wodurch man unterschiedliche Lebensweisen der Aliens kennenlernt und sieht, dass alle neun sehr verschieden aufgewachsen sind und trainiert wurden. So hat  sich Siebens Cêpans beispielsweise anfangs sehr von ihrer Mission distanziert und sich dafür dem christlichen Glauben zugewandt, wodurch Sieben nur wenig über ihre Herkunft weiß.

Da aber auch John durch den frühen Tod von seinem Cêpan Henri vieles noch nicht weiß, lernt man als Leser selbst immer wieder neues und versteht Zusammenhänge erst nach und nach. Zum Beispiel gibt es immer wieder Situationen, bei denen es erst so wirkt, als ob es zu viele Zufälle gäbe oder dass manche Aspekte zu schnell gelöst werden, aber nach ein paar Seiten, ergibt auch das Sinn, wodurch das Buch nie vorhersehbar ist.

Die Geschichte und der Schreibstil sind durchgehend spannend und obwohl ich das Buch bereits einmal gelesen habe, konnte ich es nicht aus der Hand legen, weil es einfach so viel Spaß macht.

Mara Frohreich, 18 Jahre

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.