Wie man Wunder wachsen lässt

Coverfoto Wie man Wunder wachsen lässt
Copyright: Fischerverlage

von Tae Keller
Fischer, 2018
gebunden, 288 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-7373-4096-0
15,00 Euro

Natalies Mutter leidet an Depressionen, sie hat ihren Job verloren und damit auch ihre Leidenschaft. Sie war Wissenschaftlerin in der Pflanzenbranche und hat, seit Natalie denken kann, an der „Blauen Orchidee“ gearbeitet.  Natalie will, dass ihre Mutter wieder lächelt und ihr Zimmer verlässt. Also kommt sie mit ihrer besten Freundin Twig auf die Idee, an einem Wissenschaftswettbewerb teilzunehmen,  um das Preisgeld zu gewinnen und ihrer Mutter wieder Hoffnung zu schenken.

Bei diesem Buch ist es mir ehrlich gesagt schwer gefallen, es zu Ende zu lesen, da es ziemlich flach geschrieben ist. Es hat keine großen Wendungen, Spannungsbögen oder Höhepunkte. Das Buch folgt einem ziemlich eintönigen Weg. Das Cover mag ansprechend sein und der Titel ist passend gewählt, nichtsdestotrotz hat mich das Innenleben dieses Buches nicht sonderlich beeindruckt. Die meiste Zeit des Buches ist Natalie in der Schule, wie mir schien, und es wurde zu wenig Zeit darauf verwendet, auf Natalies Mutter einzugehen. Die  Idee der Geschichte an sich ist total süß gewählt, mit dem Mädchen, das versucht, seine Mutter zurück ins Leben zu holen, aber die Umsetzung dieser Story hätte ein besseres Ergebnis hervorbringen müssen. Das hier ist natürlich sehr subjektiv, weil das einfach kein Buch für meinen Geschmack ist. Solltet ihr aber Bücher mögen, die man einfach so nebenher lesen kann- wo ihr nicht unbedingt eine Tiefe erwartet, dann ist dieses Buch durchaus was für euch.

Julia Gerwers, 15 Jahre

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