17- Das zweite Buch der Erinnerung

Coverfoto 17- das zweite Buch der Erinnerung
Copyright: Ravensburger

von Rose Snow
Ravensburger, 2018
broschiert, 288 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN 9783473585359
9,99 Euro

Band 2 der Reihe „Die Bücher der Erinnerung“

„Wir stehen auf unterschiedlichen Seiten, Jo. Und daran wird sich auch nichts ändern.“

Nachdem Adrian enthüllt hat, wer er und Luis sind, will Jo mehr wissen. Wer ist die Jägerschaft? Was hat es genau mit ihren Fähigkeiten auf sich?

Jo sucht gemeinsam mit Finn nach Antworten und versucht dabei Adrian zu vergessen, der kühler als bisher zu ihr ist. Kann das Tagebuch ihrer Mutter Antworten liefern? Jo findet irgendwann unverhofft andere ihrer Art und baut darauf mehr Lösungen zu finden, doch dann kommt alles anders.

Jos Geschichte geht direkt weiter und schließt ohne wenige Tage Unterschied an Band 1 der Reihe an. Ich war ja sehr neugierig, wie es weitergeht und bin nicht enttäuscht worden!

Dieser Band der Reihe ist viel spannender als der Vorgänger und ich konnte ihn flott durchlesen. Nun ist die Sucht nach Band 3 größer geworden.

Adrian lässt mein Herz gerne ab und zu stolpern und auch Jos Herz bleibt nicht unberührt. Die beiden begeistern mich, auch wenn sie sich mehr anfeinden als irgendwas anderes zu tun. Das Ende hat mich kirre gemacht. Zu viele Emotionen für mein armes, kleines Herz.

Nun findet auch endlich der Leser Antworten und ich kann sagen: Dadurch, dass dieses Erinnerungsthema was ganz Neues ist, habe ich nie mit den Antworten gerechnet! Sehr gut alles durchdacht! Klar, zwischendurch dachte ich mir: Kann das nicht mal schneller gehen? Aber ich muss auch sagen, dass das eben dazu gehört. Es wäre doch langweilig, wenn Jo direkt alles innerhalb von zwei Tagen herausfinden würde, oder?

Und dieses Ende, Leute! Wenn ihr das Ende von Band 1 schon grausam fandet, dann werdet ihr hier verzweifeln! Ich bin echt froh, Band 3 direkt neben mir zu haben, sonst wäre ich direkt morgens in die Buchhandlung gestürmt.

Band 2 empfehle ich euch definitiv! Es macht Spaß, Jos Geschichte zu lesen und immer mehr in die Welt von ihr einzutauchen.

Sarah Schröder, 20 Jahre

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu diesem Buch:

Jo weiß nun, dass sie nicht nur in die Erinnerungen von anderen Leuten reisen kann, sondern dass sie diese auch aktiv beeinflussen und verändern kann. Und das ist noch nicht alles. Gemeinsam mit ihrem Stiefbruder Finn macht sie sich auf die Suche nach Antworten. Dabei versucht sie nicht nur alles über ihre Gabe herauszufinden, sondern auch mehr über die geheimnisvolle Jägerschaft, vor der Adrian sie so eindringlich gewarnt hat und zu der sowohl er als auch Louis gehören. Jo weiß, dass sie sich eigentlich vor den beiden in Acht nehmen sollte, doch ihr verräterisches Herz lässt sie immer wieder an Adrian denken. Wem kann sie trauen? Und soll sie dabei auf ihr Herz oder auf ihre Vernunft hören?

Ich finde es gut, wie sich die Geschichte entwickelt und, dass Jo erst nach und nach von ihren Fähigkeiten und den Machenschaften der Jägerschaft erfährt. Es wird nichts überstürzt dargestellt und man weiß auch als Leser noch nicht alles und fiebert daher mit Jo mit. Allerdings wird dadurch der Einstieg in den zweiten Teil auch etwas zäh. Nachdem die Geschichte in Band eins auf dem Höhepunkt abgebrochen hat, fängt sie in Band zwei wieder sehr gemächlich an. Da habe ich mir mehr erhofft. Doch als ich erst Mal drin war, konnte mich die Geschichte wieder fesseln.

Es gab viele spannende Wendungen und ich bin sehr gespannt, was daraus noch gemacht wird! Den nächsten Band werde ich also auch lesen, obwohl sich bei mir einfach nicht dieses Rauschgefühl, wie ich es sonst von Reihen kenne, einstellen will. Sonst muss ich immer direkt den nächsten Band lesen, sobald er zur Verfügung steht. Diesmal hätte ich direkt weiterlesen können und der Cliffhanger am Ende des Buches lädt auch dazu ein, aber irgendwie hat mich die Geschichte nicht ganz gepackt. Obwohl es so viel Gutes darüber zu sagen gibt, fehlt mir die Leidenschaft dazu. Ich bin gespannt, was noch auf mich zukommt. Vielleicht schafft es ja der nächste Teil, mich zu überzeugen.

Carolin Wallraven, 21 Jahre

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