Liebe geht durch alle Zeiten: Rubinrot, Saphierblau, Smaragdgrün

Coverfoto Edelstein Trilogie
Copyright: Arena

Die Edelstein – Trilogie
von Kerstin Gier
Arena Verlag, 2012
gebunden im Schuber
3 Bände, je 352 Seiten
ab 14 Jahren
Teil Eins: Rubinrot ISBN 978-3-401-06334-8
Teil Zwei: Saphirblau ISBN 9783401063478
Teil Drei: Smaragdgrün ISBN 9783401063485
39,99 Euro

Gwendolyn ist das schwarze Schaf der Familie. Sie steht immer im Schatten ihrer perfekten Cousine Charlotte, die das besondere Gen geerbt hat. Gwendolyn selbst weiß nicht viel darüber, da die ganze Sache von einer Sekte, in der Charlotte ist, geheim gehalten wird. Das ändert sich jedoch, als sie nach ihrem 16ten Geburtstag in der Schule eine Zeitreise unternimmt. Ab da ist allen ist allen klar, dass Gwendolyn das Gen geerbt hat– und nicht Charlotte. Das bringt viele Probleme mit sich, da Charlotte ihr Leben lang darauf vorbereitet wurde und Gwendolyn nicht einmal von der Maschine, „Dem Chronographen“, weiß. Der wird ihr helfen, die unkontrollierten Zeitsprünge zu verhindern, dafür muss sie aber mindesten eine Stunde in die Vergangenheit reisen. Sie erfährt außerdem, dass sie mit einem gutaussehenden aber extrem arroganten Jungen namens Gideon de Villiers zusammenarbeiten soll. Das findet Gwendolyn natürlich nicht besonders toll. Kann sie ihm überhaupt vertrauen?

Coverfoto Rubinrot
Copyright: Arena

Die Edelstein-Trilogie ist meiner Meinung nach eine tolle Reihe von Kerstin Gier. Sie war früher meine liebste Reihe dieser Autorin.  Der Fakt, dass Gwendolyn das schwarze Schaf der Familie ist und dann durch dieses Ereignis so besonders und in den Vordergrund gerückt wird, ist besonders wichtig in dem Buch, weil sie früher immer im Schatten von Charlotte stand, die perfekt aussieht und nur gute Noten schreibt.

Charlotte ist darüber natürlich nicht besonders  erfreut, aber ich finde, es ist ein gutes Beispiel, dass jeder einmal die Chance bekommt, zu zeigen was in ihm steckt. Ich kann das Buch jedem Kerstin Gier Fan nur empfehlen. Oder einfach den Leuten, die gerne romantische Bücher lesen, die einen leichten Fantasy Hauch haben.

Frida Bollwinkel, 13 Jahre

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu „Rubinrot“:

Montagmittag in der Schul-Cafeteria spürte ich es zum ersten Mal. Für einen Moment hatte ich ein Gefühl im Bauch, wie auf der Achterbahn, wenn man von der höchsten Stelle bergab rast. Es dauerte nur zwei Sekunden, aber es reichte, um mir einen Teller Kartoffelpüree mit Soße über die Schuluniform zu kippen.

 Die sechzehnjährige Gwendolyn Shepherd wird immer von ihrer Tante Glenda und ihrer Großmutter Lady Arista minderwertig behandelt, weil die beiden sie im Gegensatz zu ihrer Cousine Charlotte ziemlich mickrig finden. Charlotte wird ihr ganzes Leben schon darauf vorbereitet, in die Vergangenheit zu reisen, denn sie sollte eigentlich das Zeitreise- Gen haben. Nun warten alle gespannt auf ihren ersten Zeitsprung, der jeden Moment eintreten kann.

Doch dann springt nicht Charlotte zurück, sondern Gwendolyn, die unvorbereiteter hätte nicht sein können. Ihr wird der Chronograf, mit dem man in eine selbst gewählte Zeit reisen kann, erklärt. Der ganze Wirbel um Charlotte verschwindet und Gwendolyn reist in die Vergangenheit, zusammen mit Gideon, der ebenfalls das Zeitreise- Gen geerbt hat. Gemeinsam fahren sie zu ihren Vorfahren, die ebenfalls das Gen hatten, um ihnen Blut abzunehmen, damit der Chronograf vervollständigt wird. Doch jemand versucht sie daran zu hindern. Haben Lucy und Paul, die mit dem alten Chronografen geflohen sind, um zu verhindern, dass er vervollständigt wird, etwas damit zu tun?

Das Buch ist echt klasse! Es ist so spannend mit Gwendolyn und Gideon durch die Zeit zu reisen. Man möchte unbedingt weiterlesen und wissen wie es ausgeht. Außerdem hatte ich nicht nur das Gefühl das Buch zu lesen, sondern es war so, als ob ich es miterlebe. Es ist so gefühlsecht und realitätsnah, obwohl es ja um etwas Fiktives geht. Der Schreibstil von Kerstin Gier hält mich in dem Buch gefangen und ich freue mich schon sehr darauf, die nächsten beiden Teile zu lesen.

Meiner Meinung nach sollte jeder das Buch mal gelesen haben!

Merle Schraven, 14 Jahre


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