Die drei Opale Band 1: Über das tiefe Meer

Coverfoto Die drei Opale Band 1
Copyright: Carlsen

von Sarah Driver
Carlsen, 2018
gebunden, 368 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3-5515-5371-3
14,99 Euro

Das Mädchen „Maus“ lebt auf dem Schiff ihrer Oma, die Captain Schneekönig genannt wird. Dort erlebt sie mit Ihrem Bruder „Sperling“, der eine besondere Gabe für das Singen mit Walen hat, und vielen Meerestieren spannende Abenteuer.

Zu ihrem dreizehnten Jägermond (Geburtstag) soll ihr Vater (der Steuermann), der in letzter Zeit nicht auf dem Schiff war, auch wiederkommen. Doch als Maus zum vereinbarten Treffpunkt kommt, findet sie dort nur eine verschlüsselte Nachricht von ihrem Pa. In dieser Nachricht geht es um die drei Sturmopale, die Maus finden soll, bevor ein Feind, (den Maus‘ Vater nicht näher beschreibt), die Opale findet. Käme ihr dieser zuvor, würde etwas Schreckliches passieren. „Die drei Opale Band 1: Über das tiefe Meer“ weiterlesen

Ziegen bringen Glück

Coverfoto Ziegen bringen Glück
Copyright: Carlsen

von Anne Fleming
Carlsen, 2019
gebunden, 162 Seiten
ab 11 Jahren
ISBN 978-3-5515-5382-9
10,99 Euro

Es war einmal eine Bergziege, die in New York City lebte. Das Gebäude, auf dem sie lebte, bot eine herrliche Aussicht und viele stabile Vorsprünge und Brüstungen, um hoch über der Metropole zu stehen. Leider wuchs auf dem Gebäude nicht viel. Nicht viel, was eine Ziege fressen konnte.

Kann das wirklich sein? Kann eine waschechte Bergziege auf dem Dach eines 12stöckigen Hochhauses in New York leben? Für die 11jährige Kid wird diese Frage immer lebenswichtiger. Deshalb macht sie sich auf eine abenteuerliche Suche…

Als Kid mit ihren Eltern vorübergehend nach New York, in die Wohnung eines verreisten Onkels zieht, ahnt sie noch nicht, was ihr alles bevorsteht. Schon die neuen Nachbarn sind alles andere als gewöhnlich. Da ist der blinde Joff, der zusammen mit seinem Assistenzhund auf dem Skateboard über die Straßen rast, da sind Doris  und ihr Mann Jonathan, der sich nach einem Schlaganfall  nur noch im Rollstuhl fortbewegen und nicht mehr sprechen kann, da ist Bobbies Hund, den alle nur „Cat“ (Katze) nennen. Und da ist der einsame Kenneth, der vor einigen Jahren die Asche seines toten Vaters in den kanadischen Bergen verstreuen wollte und mit einer Bergziege zurückkam. Doch die sprang über den Balkon und ist seitdem verschwunden. „Ziegen bringen Glück“ weiterlesen

Auf dem Pfad der Indianer- Das magische Baumhaus junior Band 16

Coverfoto Auf dem pfad der Indianer
Copyright: Loewe

von Mary Pope Osborne
Loewe, 2018
gebunden, 82 Seiten
ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-7855-8939-7
7,95 Euro

„Oben im Baumhaus sahen sie sich um. Zuerst dachten sie, das Baumhaus wäre leer. Aber dann sahen sie ein kleines Hündchen in einer Ecke sitzen. Das Tier blickte Anne und Philipp traurig an. Anne streichelte dem Hündchen den Kopf und es wedelte mit dem Schwanz.“

 

Anne und ihr Bruder Philipp haben ein Geheimnis. Im Wald von Pepper Hill haben sie ein magisches Baumhaus gefunden. Manchmal passieren dort merkwürdige Dinge, dann dreht das Baumhaus sich in aller Schnelle und wirbelt lautlos durch die Luft an einen anderen Ort.

So ist es auch an diesem verregneten Nachmittag, als Anne und Philipp auf ihre Oma warten, die sie besuchen will. Doch vorher wollen sie noch schnell zum Baumhaus laufen, denn Anne hat das Gefühl, dass es sie „gerufen“ hat. Und tatsächlich: Im Baumhaus wartet ein kleines zitterndes Hündchen mit struppigem hellbraunen Fell auf sie. Außerdem eine geheime Botschaft, die sagt, dass dieser Hund verzaubert ist und Hilfe braucht. Anne und Philipp müssen dazu drei Geschenke finden: eins aus der blauen Prärie, eins aus einem weit entfernten Wald und eins von einem Känguru.

Gut, dass Philipp so eine Leseratte ist und tatsächlich ein Buch über die Prärie, das Land der Indianer, besitzt. Er wünscht sich, dort zu sein und sofort beginnt das Baumhaus durch die Luft zu wirbeln und trägt die Kinder und das Hündchen mit sich fort. Sie landen in Nordamerika und treffen dort auf den Indianerjungen Schwarzer Falke, der sie mit zu seinem Stamm nimmt….

Ob die Kinder in dem fremden Land zusammen mit ihren neuen Freunden, den Indianern, das Rätsel ihrer geheimen Botschaft lösen und ihren Hund von seinem Zauber befreien können, das ist eine sehr abwechslungsreiche und spannende Geschichte. Man lernt ganz nebenbei eine Menge über das Leben der Indianer, das Jagen mit Pfeil und Bogen und die Gefahren, die von einer Büffelherde ausgehen. Aber auch vom Zauber der „Großen Weißen Büffelfrau“, die den Kindern in höchster Not zu Hilfe eilt.

Dieses Buch ist in einfachen Worten geschrieben, so dass es auch für Leseanfänger leicht zu bewältigen ist. Auf jeder Seite finden sich viele farbenprächtige bunte Bilder, so dass man sich das Gelesene auch gut vorstellen kann. Die Geschichte ist packend direkt von der ersten Seite an und man möchte immer weiterlesen, um zu wissen, wie sich das Geheimnis auflösen wird.

„Auf dem Pfad der Indianer“ ist bereits Band 16  der Reihe „Das magische Baumhaus junior“. Aber jeder einzelne Band ist ein kleines, besonderes Abenteuer, so dass man nie genug von dieser Reihe bekommen kann.

Monika H.

Ein Sommer in Sommerby

Coverfoto Ein Sommer in Sommerby
Copyright: Oetinger

von Kirsten Boie
Oetinger, 2018
gebunden,320 Seiten
ab 11 Jahren
ISBN : 978-3-7891-0883-9
14,00 Euro

„Halt!“, ruft eine Stimme, die Martha zu ihrem Erstaunen wiedererkennt, obwohl es doch so lange her ist. „Das hier ist Privateigentum. Haben Sie das Schild nicht gesehen?“ Und dann kommt die Oma hinter einem Holunderstrauch hervor, eine alte Frau in Gummistiefeln und abgewetztem Pullover über einer fleckigen Jeans, und unter dem rechten Arm klemmt lässig ein Luftgewehr. „Verlassen Sie sofort mein Grundstück!“

 Martha´s Mutter ist Börsenmaklerin und hatte bei einer Reise nach New York einen schweren Autounfall. Deshalb muss Martha´s Vater Hals über Kopf zu ihr fliegen. Doch wohin mit den Kindern? Martha und ihre Brüder Mats und Mikkel müssen ihre Ferien gezwungenermaßen bei der Oma verbringen. Einer Oma, die sie gar nicht kennen, denn Martha´s Mutter und ihr Vater sprechen seit Jahren nicht mehr mit der alten Dame.

Sie wohnt in einem alten, ein bisschen herunter gekommenen Haus ohne Telefon und Internet, aber mit großem Garten, Gänsen, Hühnern und einem Ruderboot an einem eigenen Anlegesteg zum Meer. Sie ernährt sich größtenteils aus dem eigenen Garten, denn das nächste Dorf ist nur mit dem Boot zu erreichen. Daran müssen sich Martha und ihre Brüder erst gewöhnen. Aber dann finden sie Beerenpflücken und Marmelade einkochen, das Schlafen unter dem Dach mit Blick auf den Sternenhimmel, das Hühnerfüttern und Eier sammeln und das herumstrolchen in der Wildnis doch ganz spannend. Vor allem, weil man dabei so interessante Menschen kennen lernt.

Nur der fremde Mann, der immer wieder um Oma´s Haus herumstreunt, und jede Menge Zerstörung anrichtet, macht ihnen zu schaffen. Aber da bekommen sie plötzlich unerwartete Hilfe …. „Ein Sommer in Sommerby“ weiterlesen