The School for Good and Evil Band 1 – Es kann nur eine geben

Coverfoto The School for Good and Evil
Copyright: Ravensburger

von Soman Chainani
Ravensburger, 2017
Taschenbuch, 512 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3473585113
10,99€

Sophie und Aggie sind das genaue Gegenteil voneinander, aber trotzdem beste Freundinnen. Während Sophie eine totale Schönheit ist, immer rosa trägt und sich einen Märchenprinzen erhofft, lebt Aggie auf einem Friedhof, wird von der Gesellschaft gemieden und trägt nur schwarz.

Alle vier Jahre kommt der Schulmeister und holt sich zwei Kinder aus ihrem Dorf. Diese gehen dann auf die Schule für Gut und Böse. Dieses Jahr sind es Sophie und Aggie.

Doch die beiden Freundinnen werden unerwarteter Weise vertauscht: Sophie landet in der Schule für die Bösen und Aggie in der Schule für Gute. Während Aggie weg möchte, will Sophie um jeden Preis die Rollen tauschen. Dabei wird ihre Freundschaft mehr als einmal auf die Probe gestellt. Auch hübsche Prinzen erleichtern dies nicht.

Sophie ist ehrgeizig und auf ihre Schönheit bedacht. Demnach wirkt sie wie eine Prinzessin und kommt in der Schule für Böse schlecht zurecht. Ihre Entwicklung durch das Buch finde ich krass – aber nicht unverständlich. Es kommt eine Seite zum Vorschein, die man nicht erwartet hätte.

Das gleiche gilt auch für Aggie. Sie möchte einfach nur nach Hause, doch es scheint gar nicht soo schlimm an der Schule für Gute zu sein, oder nicht? Auch sie entwickelt sich sehr stark. Man merkt, wie sehr sie Sophie mag.

Zu allem Überfluss besucht auch Tedros die Schule für Gute. Doch ist er nicht in Wirklichkeit Sophies Traumprinz?

Tedros geht mir auf die Nerven. Ich finde ihn ein bisschen zu oberflächlich und selbstverliebt.

Die Handlung des Buches finde ich total cool. Es ist ein Märchen für sich. Auch hier gibt es Gut und Böse, doch man weiß eigentlich nie genau, was gut und was böse ist. Das Ende kam – mehr oder weniger – abrupt. Das Ende passt zum Buch, doch ich wollte eigentlich noch gern  weiterblättern.

Das Buch ist spannend gestaltet. An dieser Stelle finde ich die verschiedenen Perspektiven eine super gute Idee.

Auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen und man wird an das Buch gefesselt. Das Cover ist auch sehr schön. Es zeigt die beiden Freundinnen auf zwei verschiedenen Seiten: Aggie auf der Schule für Gute, Sophie auf der Schule für Böse.

Ein sehr schönes „Märchen“ für jung und alt und total lesenswert.

Katharin Lerner, 15 Jahre

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