Witchborn – Königin der Düsternis

Coverfoto Witchborn
Copyright: Carlsen

von Nicholas Bowling
aus dem Englischen von Eva Riekert
Chicken house, 2018
gebunden, 379 Seiten
ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-551-52105-7
18,99 Euro

England im Jahre 1577

Ellen, Alyces Mutter, wurde gerade auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil ihr vorgeworfen wird die Hexerei zu praktizieren. Alyce kann es kaum fassen, zudem sie nicht weiß, wie sie sich in einer Welt, die von Angst und Aberglauben regiert wird, zu verhalten hat. Mit einem Hexenjäger, der ihr auf der Spur ist, wird sie durch ganz England gejagt.

Mithilfe einer Gastwirtin, die sehr abergläubisch ist und einem Jungen, der die Wahrheit hinter der Vergangenheit seiner Mutter entdecken will, macht sich Alyce auf die Suche nach einem Menschen, von dem sie nur die Adresse weiß, weil ihre Mutter ihm einen Brief geschrieben hat. Das ist ihr letztes Hab und Gut. Während ihrer Reise, bricht ein neuer Krieg aus: Der Krieg des Übernatürlichen. Gut und Böse sind verschwommen und niemandem kann man vertrauen. Alyce wird in den Konflikt zweier Königinnen hineingezogen. In dem Bemühen, ihre eigenen Kräfte zu verstehen, wird sie schnell in ein Netz aus Geheimnissen, Lügen und schwarzer Magie gezogen, dass das Schicksal der Welt, die sie gerade erst kennen lernt, verändern könnte.

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, dass mich das Buch vom Anfang an einfach nicht angezogen hat. Alles fing schon beim Klappentext  an, da man über unsere Protagonistin so wenig erfährt. Im Klappentext sind die Königinnen klar im Vordergrund, was im eigentlichen Buch nicht so ist.

Das Cover passt gut zum Inhalt und wirkt passend zum Buch, durch die dunklen Töne, sehr düster. Der Rabe auf dem Cover ist mein absoluter Liebling, da er auch eine wichtige/süße Rolle einnimmt.

Der Schreibstil des Autors lässt einen ziemlich zappeln. Ich war schon kurz davor das Buch abzubrechen, da der Anfang, die ersten 200 Seiten, sich so lang gezogen haben und einfach nicht spannend waren. Das Buch hat bei mir einen „Lesestop“ ausgelöst. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor sich erstmal selbst in das Buch „finden“ musste, was auch (zum Glück) bei der ungefähr 200. Seite geschah, ab diesem Moment wurde das Buch erst so richtig spannend und von da an konnte man das Handeln der Charaktere auch erstmals verstehen.

Alyce ist eine sehr starke Persönlichkeit, da sie trotz all der Dinge, die sie schon miterleben musste, noch einen klaren Verstand besitzt. Sie zögert sehr, wenn sie neue Menschen trifft, was ihre Angst vor den Hexenjägern verdeutlicht.

Der Autor kann super Gefühle verdeutlichen, ist jedoch in seiner Handlung etwas milde, was ich sehr schade finde, da ich denke, dass das Buch Potenzial für mehr hat.

Ich kann euch dieses Buch empfehlen, wenn ihr ein Buch für zwischendurch sucht und geduldig seid.

Bengisu Bor, 13 Jahre

 

 

 

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