Amani – Rebellin des Sandes

Coverfoto Amani - Rebellin des Sandes
Copyright; Randomhouse

von Alwyn Hamilton
aus dem Englischen von Ursula Höfker
cbt, 2016
gebunden, 350 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-570-16436-5
16,99 Euro

„Lügen ist eine Sünde, das weißt du!“

Amani ist sechzehn Jahre alt, die beste Scharfschützin unter der Sonne und will nur noch eins: weg aus Dustwalk, einem gottverlassenem Kaff mitten in der Wüste von Miraji. Aus Geldgründen bleibt dies für lange Zeit nur ein Wunsch, doch dann begegnet sie dem geheimnisvollen Jin und sieht in ihm die einzige Fahrkarte nach draußen. Gemeinsam kämpfen sie gegen die gnadenlose Wüste, die magischen Djinns und die Schergen des tyrannischen Sultans. Ehe sie es sich versieht, steckt sie mitten in einer Rebellion, die nicht nur das Schicksal des Landes verändern könnte, sondern auch Geheimnisse offenbart, die Amanis Leben komplett auf dem Kopf stellen…

Das Cover ist nicht nur wunderschön, sondern passt auch zum Inhalt des Buches. Was mir persönlich sehr gefallen hat, sind die Glitzersteinchen, die man spürt, wenn man mit der Hand über das Cover fährt. Dies bekräftigt die magische Atmosphäre im Buch nochmal. Alles in einem allem ich dem Buch allein schon wegen des Covers eine Chance geben.

Das Abenteuer lässt nicht lange auf sich warten, sondern beginnt eigentlich schon ab der ersten Seite. Man steigt sofort in das Geschehen ein, ohne überrumpelt zu werden. Amani wurde mir sofort sympathisch – sie ist ein vorlautes Mädchen mit einer rebellischen Ader. Am besten jedoch gefällt mir, dass Amani eine Entwicklung im Buch durchlebt, wo sie doch zu Beginn nur an sich gedacht hat, setzt sie am Ende ihr Leben für ihre Freunde aufs Spiel. Die Nebencharaktere sind gut durchdacht und haben alle dieses besondere Etwas, wodurch sie sich auszeichnen. Jins Verhalten und Beweggründe waren mir am Anfang noch unklar, werden jedoch im Verlauf klar und verständlich. Dies gefällt mir auch sehr gut am Buch. Es wirft anfangs viele Fragen auf, die man sich teils selber beantworten konnte, aber die Antworten teils auch am Ende eine große Überraschung darstellen. Manchmal dachte man auch, man kenne die Antwort, und dann war es doch nicht so.

Das Buch lässt sich gut lesen und die Geschehnisse kann man sich gut vorstellen. Das Buch spielt zwar im Wilden Westen, hat aber auch was Orientalisches an sich. Magie spielt hier eine Schlüsselrolle, nicht zuletzt durch die Djinn und ihre Kinder. An Gewalt fehlt es nicht in diesem Buch, deshalb ist die Altersbegrenzung nicht grundlos. Wer also auf den  Wilden Westen und 1001 Nacht steht, der ist hier genau richtig.

Roda Khalaf, 15 Jahre

 

 


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