Clans von Cavallon 2: Der Fluch des Ozeans

Coverfoto Clans von Cavallon 2
Copyright: Arena

von Kim Forester
Arena, 2019
gebunden, 327 Seiten
ab 10 Jahren
ISBN 978-3-401-60468-8
15,00 Euro

Es sind wieder Feindschaften zwischen den Völkern entstanden. Für die letzen Angriffe geben alle den Pagasi die Schuld, dabei weiß Lysander, der Zentaur, genau, dass seine Art – beziehungweise sein Vater – dahintersteckt.

Auch Nixi, ein Meermädchen, kommt den Zentauren auf die Spur, nachdem ihre Heimat von mutierten Kreaturen bedroht wird, die halb Monster, halb Kelpie sind. Da Nixi nur ein einziges Ziel hat, nämlich wieder zum Menschen zu werden, macht sie sich auf den Weg, um herauszufinden, ob die Zentauren denn wirklich über schwarze Verwandlungsmagie verfügen.

Aquilla, die ein Pegasus ist, sucht zusammen mit ihrem menschlichen Freund Joren das ganze Reich nach ihrem Bruder ab, während dieser zusammen mit dem verschwundenen Menschen Sam Quicksilver in einer Höhle gefangen ist.

Wird Aquilla ihren Bruder finden? Wird Sam von seinem Einhorn Tordred, mit dem er eine Bindung hat, gerettet werden? Wird Nixi ihr Ziel erreichen und Lysander seinen Vater verraten?

Immer öfter treffen die Geschichten der Hauptprotagonisten aufeinander und das finde ich auch gut so. Die Story wird ein wenig verzwickter und komischer. Alles wirkt noch unwahrscheinlicher, als es eh schon ist. Manche Handlungen finde ich daher nicht nachvollziehbar, aber ich denke mal, dass hängt vom Geschmack ab. Das Buch ist flüssig zu lesen und der Schreibstil ist fesselnd, obwohl mir bei diesem Band die Story nur mäßig gefallen hat. Trotzdem würde ich die Reihe gerne noch zu Ende lesen, weil ich den Schreibstil und die Gesamtidee dahinter echt gut finde. Es würde mich interessieren, wie die Autorin die Geschichte weiterentwickelt.

Die Charaktere und den Aufbau der fiktionalen Welt finde ich allerdings super. Vor der Reihe hatte ich noch nie etwas mit Kelpies zu tun (glaube ich jedenfalls) und es war sehr interessant, von ihnen zu erfahren. Auch die anderen Völker finde ich gut gewählt. Die Geschichte baut nicht auf „Vorurteilen“ auf. Damit meine ich zum Beispiel, dass man bei Einhörnern zu 99% zuerst an magisch, süß und märchenhaft denkt und nicht an kriegerisch, mörderisch und Sklavenhalter, wie das Volk in der Reihe geschildert wird. Ich finde das echt gut.

Das Cover gefällt mir wieder gut und man bekommt noch einmal einen bildlichen Eindruck von den Kelpies. Außerdem finde ich cool, dass so noch einmal die Clans gezeigt werden.

Für Kinder, die Fantasy lieben, ist dieses Buch super. Leider traf dieser Band nicht so meinen Geschmack, aber vielleicht gefällt er ja euch.

Sophie Heuschkel, 14 Jahre

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