Der Ickabog

Coverfoto Der ickabog
Copyright: Carlsen

von Joanne K.Rowling
Carlsen , 2020
gebunden, 352 Seiten
ab 9 Jahren
ISBN : 978-3551559203
20,00 Euro

Es war einmal ein Land, das hieß Schlaraffien und hatte 4 große Städte, wenn man das
Marschland nicht mitzählte. Chouxville, die Haupstadt von Schlaraffien, war bekannt für das feine Gebäck, das unter den Backkünsten der Chouxviller zustande kam. Kamen einem nicht die Tränen, wenn man das Gebäck aß, galt es als misslungen und wurde nie wieder hergestellt. Topfenberg war bekannt für seinen leckeren Käse und Pökelingen für seine feinen Räucherwaren, wie zum Beispiel Schinken. Und dann gibt es da noch Seligspund. Seligspund ist bekannt für seinen Wein und es hieß, man bekommt schon von der Luft auf den Straßen einen Schwips.

Das Marschland war keine große Stadt und solch leckere Sachen wie in Seligspund, Chouxville und Pökelingen kamen dort erst gar nicht zustande, nein, dort wohnten die ärmsten Leute Schlaraffiens. Und im Marschland lebte der Ickabog.

Der Ickabog, so hieß es, klaute nachts die Schafe der Marschländer und fraß sie auf. Das jagte den Marschländern natürlich gehörige Schrecken ein und kaum verschwand ein Schaf oder etwas anderes sagte man, der Ickabog hätte es gestohlen und gefressen.

In Chouxville lebte ein kleiner Junge namens Wim Wonnegleich. Wim Wonnegleichs Mutter war die oberste Konditorin des Königs und sein Vater war der Anführer der königlichen Garde. Familie Wonnegleich wohnte in der Stadt-in-der-Stadt, wo nur die Familien der beim König angestellten Leute wohnten. Dort wohnte auch Lilli Lerchensporn, Wims beste Freundin mit ihrer Mutter und ihrem Vater. Ihre Mutter war die Schneiderin des Königs und ihr Vater der Tischler. Eines Tages stirbt Lillis Mutter und ihr Vater und sie müssen in ein anderes Haus genau am Friedhof der Stadt-in-der-Stadt ziehen.

Auf einmal macht König Fred der Furchtlose Jagd auf den Ickabog und Wims Vater wird angeblich vom Ickabog getötet, wie Lord Spuckelwert sagt. Seit dem Tag nimmt Wim sich vor, den Ickabog eigenhändig umzubringen, doch hat der Ickabog Wims Vater wirklich getötet?

Meine Meinung zum Buch:

Der Cover des Buches ist sehr schön gestaltet und lockt jeden an, in das Abenteuer von Wim und Lilli einzutauchen. Was mir am allerbesten gefallen hat ist, dass die Illustrationen von Kindern gemalt wurden. Ich weiß nicht ob ihr schon vom Ickabog-Malwettbewerb gehört habt, den J.K. Rowling in der Corona-Zeit veranstaltet hat und vielleicht sind ja auch eure Zeichnungen drinnen? 😉 Mich haben ja schon die Harry Potter Bücher angezogen und dieses Buch ist einfach der Hammer. Immer wenn die Städte drinnen vorgekommen sind, bekam ich Lust auf Himmelshoffnungen und Feenwiegen. Ich lobe die Kinder mit ihren Zeichnungen ganz besonders, vor allem das Bild mit der Schneiderin die tot am Boden lag fand ich sehr schön. Das Buch ist sehr lesenswert und ich empfehle das Buch gerne weiter.

Nora Melcher, 9 Jahre

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