Don´t hate me

Coverfoto Dont hate me
Copyright: randomhouse

von Lena Kiefer
Cbj, 2020
broschiert, 427 Seiten
ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-570-16599-7
12,90 Euro

 

„Lyall hatte nicht nur mein Herz gebrochen. Er hatte mich gebrochen. Und ich hasste ihn dafür.“

 

Nie wieder Kontakt mit den Hendersons; In dieser Sache ist sich Kenzie ganz sicher. Kenzie beschließt, sich voll und ganz in ihr Design-Studium und die Aufnahme in die Elite-Uni zu konzentrieren. – Doch als sie dann ganz ungeplant ein Projekt-Angebot von den Hendersons bekommt, um an einem Hotelresort mitzuarbeiten, kann Kenzie sich diese Chance nicht entgehen lassen. Das Projekt wäre nicht nur besonders wirkungsvoll in ihrer Studienmappe, sondern würde ihr auch die Möglichkeit geben über Lyall hinwegzukommen. So ist der Plan. – Bis Kenzie in Korfu ganz andere Dinge erwarten als sie gedacht hat. …

Lyall versucht ebenso, alles irgendwie auf die Reihe zu bekommen und Kenzie voll und ganz zu vergessen.  Für ihn stehen seine Pläne in der Henderson-Group an vorderster Front. So entscheidet er auch, seiner Mutter bei einem neuen Projekt in Griechenland zu helfen.  …

„Obwohl es einen Teil in mir gab, der alles dafür gegeben hätte, sie noch einmal zu sehen, wusste der andere, rationale Part von mir genau: wenn ich auf Kenzie traf, würde es mich endgültig in meine Einzelteile zerlegen.“ 

… Doch das Schicksal hat andere Pläne und stellt ihre Herzen erneut auf die Probe.

Meine Meinung: 

Mist! Das war’s? Boa. Hell. War das gut. Bäääääm, Boooom und ouh hoh… Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Oh Gott. Das alles hat mir einfach die Sprache verschlagen. Ich. Benötige. Dringend. Mehr.

Sicher, dass im Buch nicht irgendein Stoff versteckt war? Nun, an sich hätte grundsätzlich nichts dagegen. – Denn er ist eindeutig Lyallitis fördernd.

Ich wollte doch noch weiterlesen… diese innige Beziehung zwischen mir und diesem blöden Buch kann doch einfach nicht schon wieder so schnell vorbei sein?! Okay, ich mag jetzt vielleicht etwas durchgedreht klingen. Nehmt es mir bitte nicht übel. – Ich rede nun auch wieder in ganzen Sätzen. Versprochen.

Der Schreibstil von Lena Kiefer ist toll! Jedes Mal sich selbst übertreffend und einfach grandios. Ich weiß nicht wie, aber ich habe schon nach dem Umblättern einer neuen Seite direkt das Gefühl die Nächste umblättern zu müssen… das ist einfach unglaublich. Unglaublich schlecht für mein kleines Herz, da ich immer aufgeregter werde, aber hingegen auch unglaublich gut für das atemberaubende Kopfkino, das sofort bei mir einsetzt.

Uuuund Leute diese Handlung! Spitze!!! Ich saß da und mein Gehirn in etwa so: „boa… schade… ohh… toll… ahhh… Hilfe“ und zuletzt nur „was?!?! Wie können die? Wissen die, wen die da vor sich haben?“

Zwei Punkte hab ich, welche mir aufgefallen sind und die ich einfach auch mal loswerden muss:

Lustiger Weise hat die Don’t-Reihe von Lena Kiefer dieselben Titel wie die Götterfunken-Reihe von Marah Wolf. Don’t love me, don’t hate me, don’t leave me bzw. liebe mich nicht, hasse mich nicht, verlass mich nicht.

Und die ein oder andere Stelle hat mich ziemlich an die After-Reihe erinnert. Wobei ich aber auch zugeben muss, dass ich die Bücher nicht gelesen habe, sondern ich habe nur die beiden Filme gesehen.

Ich wollte diese beiden Punkte einfach mal anbringen, aber ich finde sie beide keinesfalls schlecht oder beeinflussend. Die „don’t-Reihe“ von Lena Kiefer hat trotzdem ihren eigenen Stil. Einen Stil, der es zu meinem Highlight geschafft hat.

Das Cover finde ich immer noch total toll! Wenn man am Ende die gesamte Trilogie im Regal stehen hat, mit dem Cover nach vorn, so ergibt es einen verschnörkelten und in sich verwobenen Farbverlauf, welchen ich sehr mag. Ein ganz kleines bisschen schade finde ich jedoch, dass der Buchrücken hingegen so basic bzw. einfach gestaltet worden ist. Aber mich hindert ja nichts, die Reihe mit dem Cover nach vorn aufzustellen! 🤪

Oh, und noch etwas: ihr dachtet der cliffhanger von Band 1 war schon schlimm? Tja… ziemlich daneben gedacht. Tut mir echt leid, aber wie es aussieht wird das Verhältnis zwischen dem Leser und den Cliffhanger nicht aufgehoben – im Gegensatz sogar… der cliffhanger ist ganz deutlich eine Kriegserklärung an den Leser!

Kurz?
es war einfach U-N-F-A-S-S-B-A-R.
Unfassbar spannend.
Unfassbar hinreißend.
Unfassbar fesselnd.
Unfassbar toll.

Bengisu Bor, 16 Jahre

 

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