Schicksalsjäger – ich bin deine Bestimmung

Coverfoto: Schicksalsjäger
Copyright: Loewe

von Stefanie Hasse
Loewe, 2018
Hardcover, 416 Seiten
ab 13 Jahren
ISBN 978-3-7855-8570-2
16,95 €

Der Folgeband von „Schicksalsbringer“:

Bald wird der Schleier zwischen menschlicher und göttlicher Welt fallen. Und Kiera muss das irgendwie verhindern.

„Hayden atmete zischend ein und knurrte ein ‚Was willst du hier?‘  Mein Herz tat einen Satz, während mich gleichzeitig eine lähmende Angst überkam und ich nicht in der Lage war, mich umzudrehen wie Hayden. Mit einem Monster sprach er da nämlich garantiert nicht.“

Kiera hat göttliches Blut in sich und das leider von Kairos, dem Zufall.

Phoenix und Kiara müssen sich voneinander fernhalten, damit Kairos nicht seinen Plan erfüllen kann. Doch dann fällt der Schleier mehr und mehr.

Nur passiert dann das Schlimmste: Kiera verliert die Schicksalsmünze und das Schicksal nimmt seinen eigenen Lauf.

Hach, das Cover, Freunde. Es ist so wunderschön. Vor allem, wenn man es neben den Vorgänger, „Schicksalsbringer“ stellt. Die sehen zusammen so unfassbar toll aus! Das Cover macht wirklich was her.

Aber es geht ja auch um den Inhalt und den Schreibstil, nicht nur die äußere Schale. Stefanie Hasse schreibt so angenehm! Man gleitet in das Buch hinein und wenn man es beendet hat, fällt einem gar nicht auf, dass es schon Morgen geworden ist!

Bei mir liegt der erste Teil eine relativ lange Zeit zurück, sodass ich erst mein Wissen wieder auffrischen musste, was Stefanie Hasse auf den ersten Seiten gut genug tut. Danach wird man wieder in das Geschehen geworfen und man kommt gar nicht mehr aus der Action raus.

Die ganze Zeit passiert etwas und Kiera ist gefühlt nur noch unterwegs. Klar, dadurch war es spannender, aber es hätten gerne mehr ruhige Passagen da sein können, in denen auch der Leser ein bisschen runterkommen kann.

Kieras Gefühle werden einem deutlich offenbart, sodass man immer mit ihr fühlen kann und auch ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen kann. Sie ist eine tolle Protagonistin.
Und Leute. Phoenix raubt meinen Atem. Ich liebe den Kerl. Im ersten Band mochte ich sein Auftreten noch ein klitzekleines bisschen mehr, aber er konnte mich trotzdem überzeugen. Kann mir nicht jemand einen Phoenix besorgen? Ich nehme ihn gerne auf!
Hayden gefiel mir auch, wie er immer die Mauer zwischen den beiden Turteltauben ist. Sehr schöne humorvolle Szenen, die dadurch reingebracht wurden und einen oft zum Schmunzeln gebracht haben!
Ich würde mir so gerne eine Zusatzgeschichte zu Hayden wünschen! Ich würde zu gerne seine Liebesgeschichte nochmal lesen (selbst wenn man weiß, wie sie ausgeht).

Manchmal habe ich etwas den Überblick verloren, muss ich gestehen. Manchmal habe ich mir nur gedacht: Moment, wo genau sind wir jetzt dran?
Das kann an meinen kleinen Lesepausen liegen oder weil eben so viel passiert ist in dem Buch, aber das ist kein großer Kritikpunkt.

Das Ende ist irgendwie… Ich weiß auch nicht. An sich gut, weil man nicht damit gerechnet hat und es wirklich klug ausgedacht war. Dennoch mochte ich es nicht. Es hat mein kleines Romantiker-Herz nicht zu hundert Prozent glücklich gemacht.

Das Buch hat mir, als zweiter Teil eines großartigen Vorgängers, trotz mancher Schwächen gut gefallen! Ich kann jedem, der den Vorband liebte, den zweiten Teil sehr ans Herz legen.

Sarah Schröder, 18 Jahre

 

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