Was perfekt war

Coverfoto Was perfekt war
Copyright: bold

von Colleen Hoover
aus dem Amerikanischen von Katarina Ganslandt
dtv bold, 2019
Taschenbuch, 304 Seiten
ab 16 Jahren
ISBN: 9783423230018
14,90 Euro

 

Quinn lernt Graham unter sehr unglücklichen Umständen kennen. Doch wie sagt man so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid. Und so entsteht aus einer unglücklichen Situation die schönste und glücklichste Zeit ihres Lebens. Denn die beiden sind füreinander bestimmt und so heiraten sie schon nach kurzer Zeit.

Ganze acht Jahre später ist ihre Ehe nur noch ein Schatten ihrer einstigen Beziehung. Quinn liebt Graham nach wie vor. Und Graham liebt Quinn sogar noch mehr als am ersten Tag. Doch glücklich sind sie beide nicht. Etwas Großes steht zwischen ihnen. Etwas, das ihre Ehe für immer zerstören kann.

Meine Meinung:

Jedes Colleen Hoover Buch berührt mich noch mehr als das vorherige. Immer wenn ich denke, jetzt kann es gar nicht schlimmer kommen, schreibt sie wieder eine neue herzergreifende und tiefschürfende Geschichte. „Was perfekt war“ ist also mein neues absolutes Lieblingsbuch von Colleen Hoover. Und das, obwohl es mich zerstört hat.

Es geht um ein sehr ernstes Thema, das mehr Frauen betrifft als man vermuten würde. Und selbst die, die nicht betroffen sind, kennen vielleicht ähnliche Ängste oder Gefühle. Ich jedenfalls habe voll und ganz mit Quinn mitgefühlt und gelitten. Ich konnte mich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen. Sie ist eine tolle Protagonistin und obwohl sie so leidet, ist sie auch unendlich stark.

Das Buch erzählt abwechselnd die Geschichte aus der Vergangenheit, wie Quinn und Graham sich kennenlernten und der Gegenwart, in der ihre Ehe so unglücklich ist. Dieses Wechselbad von Gefühlen hat mich fast fertig gemacht, macht dieses Buch aber gleichzeitig total genial! Die Geschichten sind super aufeinander abgestimmt und fließen perfekt zusammen. Es gibt immer wieder Elemente, die sich aufeinander beziehen und die die Spannung in der Geschichte halten.

Trotzdem musste ich das Buch zur Seite legen, weil ich das Hin und Her nicht mehr ausgehalten habe und dann habe ich es am nächsten Tag doch zu Ende gelesen, denn es macht einfach süchtig. Die zweite Hälfte des Buches hat mich unendlich berührt und ich habe geheult wie ein Schlosshund. Ich verdrücke schon gerne mal das ein oder andere Tränchen beim Lesen, aber so einen Weinkrampf kann mir einfach nur Colleen Hoover bescheren.

Nennt mich masochistisch, aber genau das macht dieses Buch so lesenswert! Dieses Buch hat mich zerstört, aber es hat mich auch unendlich glücklich und hoffnungsvoll gemacht. Ich liebe es!

 

Carolin Wallraven, 21 Jahre

 

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