Wozu wir fähig sind

Coverfoto Wozu wir fähig sind
Copyright: Coppenrath

von Laila el Omari
Coppenrath, 2020
gebunden, 251 Seiten
ab 15 Jahren
ISBN 978-3-649-67019
16,00 Euro

Alina hat alles, was sie sich nur wünschen kann: den perfekten Freund, sie ist gutaussehend, beliebt und erfolgreich, in der Uni läuft alles perfekt und ihre Clique besteht aus ebenso erfolgreichen jungen Erwachsenen. Alles scheint unglaublich perfekt.

Bis Alexander mit einer Freundin auftaucht. Alex erscheint auf dem Campus, charmant und Alina irgendwie vertraut, und wird schnell von der Clique aufgenommen. Er scheint alle magisch anzuziehen, doch manchmal sind die schönsten Dinge im Leben die gefährlichsten. Doch Alina merkt zu spät, dass alles, was sie sich aufgebaut hat, zusammenfällt wie ein Kartenhaus.

Meine Meinung:

Ich kann euch nicht genau in einem Satz sagen, was ich von dem Buch halte, so wie ich es eigentlich oft mache. Bevor ich das Buch gelesen habe, hat man mir gesagt, dass das Buch wohl sehr gelobt wird. Ich kann mich allerdings nicht wirklich da anschließen. Also beginnen wir mal mit einem ausführlichen

Fazit: Die Geschichte soll wohl sehr mysteriös sein, doch ich finde sie zu schnell zu durchblicken. Ich wusste viel zu schnell, wer mit wem und warum und wie (mehr kann ich nicht sagen) und obwohl ein bis zwei Sachen dann nicht haargenau so waren, wie ich es „vorhergesehen“ habe, waren sie doch nicht so überraschend und anders. Das fand ich ein wenig enttäuschend. Aber eventuell findet jemand von euch es ja gut, wenn man viel schon „vorhersagen“ kann. Ich mag eher Bücher, bei denen am Ende noch eine drastische Wendung kommt. Doch bei diesem Buch wusste ich es ja schon relativ von Anfang an. Deswegen finde ich es nicht so spannend.

Das Ende finde ich ein wenig komisch. Es ist nicht unerwartet, aber stellt mich nicht zufrieden. Ich verstehe nicht, warum die meisten Charaktere ihr Leben einfach so weiterführen (dürfen), nachdem was sie getan haben (mehr kann ich nicht sagen, aber ich hoffe, das ist deutlich genug).

Man hat außerdem das Gefühl, dass die Charaktere von den Beschreibungen her eher nur „angekratzt“ werden. Für mich persönlich nicht so schlimm, aber es waren ziemlich viele verschiedene Charaktere und man hat nie einen von ihnen so richtig „kennengelernt“, was, glaub ich, viele stören könnte.

Das Cover finde ich eigentlich ganz okay. Es ist nicht der Hammer, aber es passt. Was ich jedoch gut finde, ist, dass die Rillen-Optik von dem Treppen-/Straßenbelag auf der Vorderseite nicht nur gemalt ist, sondern, dass da wirklich Rillen sind. Das macht was her. Außerdem passt es zum Uni-Leben.

Insgesamt finde ich es also nicht so gut. Wenn ihr es aber mögt, wenn alles „vorhersehbar“ ist, ist es bestimmt etwas für euch. So ein Fazit ist ja immer subjektiv.

Sophie Heuschkel, 14 Jahre

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