Cinder & Ella

Coverfoto Cinder & Ella
Copyright: ONE

von Kelly Oram

one, 2018

Taschenbuch , 448 Seiten

ab 14 Jahren

ISBN 978-3846600702

12,90 Euro

 

 

Ella und ihr Chatfreund Cinder sind allerbeste Freunde – obwohl sich die beiden noch nie gesehen haben. Tragischerweise hat Ella eines Tages einen schweren Autounfall, worauf ein Jahr voller OPs und Rehas folgen. Dann muss sie auch noch zu ihrem Vater und seiner neuen Familie ziehen, die Ella überhaupt nicht kennt.

 

Schließlich meldet sie sich nach langer Zeit wieder bei Cinder. Dieser hat Ella sehr vermisst und ist in sie verliebt, und auch sie bemerkt, dass sie Gefühle für ihn hat. Doch kann diese Beziehung funktionieren? Denn was Ella nicht weiß, ist, dass Cinder der angesagteste Schauspieler in ganz Hollywood ist.

Dieses märchenhafte Buch hat mir sehr gefallen, ich liebe es! Den Schreibstil der Autorin finde ich super, das Buch ist leicht zu lesen und der Perspektivenwechsel ist wirklich toll. Da das Buch eine gute Handlung hat, kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich fand die Geschichte ziemlich berührend.

 

Die Hauptfigur, also Ella, wächst einem sehr ans Herz und man kann sich mit ihr identifizieren, also sich in sie hineinversetzen. Man kann Ellas Trauer gut mitfühlen. Außerdem macht die Geschichte einen an manchen Stellen selbst traurig, da so etwas wie ein Autounfall immer passieren könnte, und es auch um das Thema Mobbing geht. Ich finde es super, dass das Buch so ein großer Erfolg wurde, obwohl es ein Selfpublisher Buch ist.

 

Das Cover ist zwar schlichter, aber wunderschön. Insgesamt gab es ein super Happy End. Ich habe auch den zweiten Teil von Cinder und Ella gelesen, und auch wenn ich ihn gut fand, wäre ein zweiter Teil meiner Meinung nach eigentlich nicht nötig für die Geschichte gewesen.

 

Giovanna Rizzo (13)

 

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu diesem Buch:

„Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich meine Mutter schreien hörte und in meinen Gurt geschleudert wurde, als direkt vor meinem Gesicht der Airbag explodierte. Ein kurzer Schmerzmoment, so heftig, dass er mir buchstäblich die Luft nahm, und dann nichts mehr.“

Ella liebt ihren Blog und sie liebt die Diskussionen über Bücher, die sie mit Cinder online führt. Doch dann hat sie einen Autounfall und 70 Prozent ihrer Haut haben Verbrennungen dritten Grades. Acht Monate später muss sie zu ihrem Vater ziehen und wieder ein alltägliches Leben führen. Sie muss nicht nur ihre Stiefschwestern ertragen, sondern auch ihre Mitschüler, die sie nicht leiden können.

Der einzige, der sie noch zum Lachen bringen kann, ist Cinder. Doch Cinder ist nicht der, für den Ella ihn hält. Er ist ein Schauspieler und gerade am Beginn seiner großen Karriere. Cinder, der zeitgleich auch Brian Oliver ist, liebt die Momente, in denen er mit Ella redet und seine perfekte und unwahre Schauspielerwelt vergessen kann. Beide wissen nicht, wie sie aussehen und wer sie wirklich sind, aber dennoch lieben sie sich.

Achtung, Achtung! Eine Leseempfehlung an alle, die auch nur den winzigsten Hauch für Romantik übrighaben!

Kelly Oram schafft es, dass man sich in die Charaktere innerhalb weniger Seiten verliebt. Das Buch zeigt die Sicht von Brian und Ella, sodass man beide schnell gut kennenlernt. Ella ist eine Protagonistin, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Sie handelt und argumentiert realistisch. Die Beziehung, die zwischen Brian und Ella aufgebaut wird, ist so wunderschön. Sie ist so mitreißend, dass ich sie nur lieben konnte.

Auch die Handlungen sind sehr echt. Jede Szene konnte ich mir gut innerlich vorstellen und häufig hatte ich Tränen in den Augen, so sehr hat es mich mitgerissen.

Ich habe keine Kritik an diesem Buch. Diese Geschichte konnte mich auf jeder Ebene begeistern. Ich überlege jedoch noch, ob ich Band 2 lesen sollte. Einige sagen, dass Band 2 nicht so gut wie Band 1 ist, weswegen ich noch etwas mit mir hadere, dabei ist die Geschichte so schön und ich will noch mehr Cinder & Ella!

Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen! Es ist definitiv ein Lesehighlight für 2020 von mir.

Sarah Schröder, 20 Jahre

Und hier kommt noch eine dritte Meinung:

Ella hatte einen schweren Autounfall, bei dem sie auch ihre Mutter verloren hat. Nach einem Jahr voller Operationen und einem schmerzhaften Weg der Besserung muss sie nun zu ihrem Vater nach Los Angeles ziehen. Er ist das einzige verbliebene Familienmitglied, doch er hat sie und ihre Mutter schon vor langer Zeit für die Frau verlassen, mit deren Familie er nun neu zusammenlebt. Das heißt, zu einem Vater, den Ella gar nicht will, hat sie nun auch noch zwei grässliche Stiefschwestern und eine neue Mutter. Am liebsten möchte sie einfach nur ihren Abschluss machen und auf eigenen Beinen stehen, doch Ellas sogenannte „Familie“ zwingt ihr ständig neue Sachen auf, die sie lassen und tun soll. Es ist nicht leicht für Ella und deswegen meldet sie sich schließlich bei ihrem langjährigen Internetfreund Cinder. Bei ihm kann sie sie selbst sein und wird nicht anders behandelt wegen ihres Unfalls. Er ist einfach nur ein ganz normaler Junge, in den sie vielleicht ein kleines bisschen verliebt ist. In Wirklichkeit ist Cinder allerdings ziemlich weit davon entfernt, ein normaler Junge zu sein, denn er ist Hollywoods begehrtester Jungschauspieler. Und so haben sie beide ein Geheimnis voreinander. Cinder versteckt seine Identität und Ella verschweigt dir Folgen des Unfalls. Das kann nicht lange gut gehen.

 

Meine Meinung:

Ich habe mich mit meinem ersten Buch von Kelly Oram „V is for Virgin“ ziemlich schwergetan. Trotzdem bin ich den vielen Empfehlungen gefolgt und habe „Cinder & Ella“ gelesen. Und es hat sich gelohnt! Ich habe diese Geschichte geliebt!

Was Ella passiert ist, ist tragisch und es geht viel um ihre Gefühle und darum, wie sie die Situation bewältigt. Dabei ist sie oft verbittert und stößt alle nur vor den Kopf. Trotzdem ist sie eine unglaublich starke Protagonistin, weil sie nach und nach eine Veränderung durchmacht. Diese mitzuverfolgen war sehr intensiv für mich. Ich habe mit ihr gelitten und mit ihr ihre kleinen Triumphe gefeiert. Dabei habe ich mich gut in sie hineinversetzen können und konnte ihre Gefühle gut nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer fair zu anderen war. Aber das hat sie für mich sehr authentisch gemacht, denn niemand verhält sich immer fair anderen Menschen gegenüber und wie gesagt, macht sie ja auch eine Veränderung durch.

Auch aus Cinders, alias Brians Perspektive wird die Geschichte erzählt. Er ist der klischeehafte Macho-Schauspieler-Typ, aber ich fand ihn toll. Seine Gespräche mit Ella habe ich immer gefeiert und es gab viel zu lachen. Apropos Klischee, es gab natürlich einige Klischees, die bedient wurden, aber was will man auch anderes erwarten, wenn die Geschichte schon an Cinderella angelehnt ist. Mir hat es jedenfalls gefallen. Irgendwie passte alles zusammen und trotz der Klischees war es nicht zu übertrieben, was mir ja bei „V is for Virgin“ nicht so gut gefallen hatte.

Aber ich bin trotzdem froh, die Bücher in dieser Reihenfolge gelesen zu haben. Denn sonst wären mir ganz viele Anspielungen auf Virgin Val entgangen! „Cinder & Ella“ spielt nämlich im gleichen Universum, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt. Denn die Autorin hat dieses Buch auch erst nach „V is for Virgin“ im Original veröffentlicht. Ich habe auch eine Vermutung, warum in Deutschland zuerst „Cinder & Ella“ veröffentlicht wurde: Es ist schlicht und ergreifend das bessere Buch! Ich habe Höhen und Tiefen mit diesem Buch erlebt, habe viel gelacht, aber auch ein paar Tränchen vergossen. Es ist eine richtig herzzerreißende Geschichte und ich kann sie euch nur ans Herz legen.

 

Carolin Wallraven, 21 Jahre

 

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