Darkworld: Der geheime Code

Copyright: Darkworldvon  Tobias Rafael Junge
Dressler, 2018
gebunden, 240 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3791500751
12 Euro

Anton liebt es Basketball zu spielen und trägt deshalb eine Uhr, die anzeigt, wie viele Kalorien er verbraucht hat, wie viele Kilometer er gelaufen ist und vieles mehr. Diese gibt es noch nicht auf dem Markt zu kaufen, aber dadurch, dass seine Mutter bei „Dataland“ über künstliche Intelligenz forscht, war es möglich die Uhr für Anton zu bekommen. Sein großer Traum ist es, ins Trainingslager in Berlin zu kommen, aber seine Eltern finden das nicht so toll.

Als er eines Tages von der Geburtstagsfeier seiner Freundin nach Hause kommt, sieht er, dass sein Haus in Flammen steht. Glücklicherweise ist niemand ums Leben gekommen, aber seine Eltern und seine kleine Schwester liegen im Krankenhaus im Koma und sind nicht ansprechbar. Anton ist zutiefst erschüttert und als er erfährt, dass der Brand ein Anschlag war, weiß er nicht mehr, wem er trauen kann und wer dahinter steckt. Dataland oder die angebliche Terrororganisation Blackbyte?

„Dark World: Der geheime Code“ ist ein sehr aktuelles Buch, da es zeigt, wie wertvoll Daten sind: Große Unternehmen, wie in dem Buch Dataland (bei uns Google & Co), können unsere persönlichen Daten leicht verändern und gegen uns verwenden. Zudem zeigt es, wie leicht es für die Unternehmen ist, mithilfe unserer persönlichen Daten unsere Entscheidungen vorauszusehen. Dieses Thema macht das Buch in meinen Augen sehr interessant und attraktiv. Außerdem hat es mich sehr zum Nachdenken angeregt, da das Ende viele Fragen offen lässt.

Das Layout ist auch außergewöhnlich, da Antons Aufzeichnungen in einem Blog dargestellt sind. Am Rand sind viele Bilder und Kommentare aufgelkistet, was modern und aktuell ist.

Die Geschichte finde ich in Ordnung, sie ist zwar oft verwirrend und ich musste manchmal Sachen zweimal lesen bis ich sie verstanden hatte, aber auf der anderen Seite ist es zum Teil das, was das Buch so gut macht. Nämlich diese Unwissenheit und das Verlieren der Kontrolle über sein Leben.

Abschließend würde ich sagen, dass das Buch gerade jetzt, während der Digitalisierung mit Alexa & Co, vor allem für viele Jugendliche interessant sein dürfte, da wir größtenteils mit der ganzen neuen Technik aufwachsen und wir uns meiner Meinung nach auch über die Gefahren bewusst sein sollten.

Sonja Schmitz, 14 Jahre


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