Das geheimnisvolle Verschwinden von Toni Malloni

Coverfoto Toni Malloni
Copyright: Verlag Freies Geistesleben

von Harmen van Straaten
Verlag Freies Geistesleben, 2020
gebunden, 102 Seiten
ab 9 Jahren
ISBN 978-3-7725-2947-4
14,00 Euro

 

Toni Malloni ist ein Junge, der mit seiner Mutter und seiner Oma in einem Haus lebt. Die Geschichte, warum er keinen Opa mehr hat, ist sehr spannend:

Marcello Malloni (Tonis Großvater) war ein unglaublicher „Verschwindekünstler“, der einfach fast alles verschwinden lassen konnte. Eines Tages wollte Tonis Opa wahrscheinlich den größten Zaubertrick seines Lebens vorführen: Nämlich einen Goldfisch verschwinden und an dessen Stelle einen Wal erscheinen lassen. Er setzte seinen Zylinder auf, doch dann passierte es: Meister Malloni verschwand selbst in dem Hut und kehrte danach nie mehr zurück!

Eines Tages stöbert Toni in der Kiste auf dem Dachboden seines Hauses herum, was seine acht Tage vorher verstorbene Großmutter ihm immer verboten hat. Plötzlich stößt er auf den alten Zauberhut und setzt ihn auf. Als er die Augen wieder öffnet, findet Toni sich auf weichem Gras wieder. Ein paar Meter weiter steht ein großes Tor mit der Aufschrift: MALLONILAND. Und Toni ist sich sicher, dass hier die Suche nach seinem verschwundenen Großvater beginnen kann.

Das Buch hat mir gefallen, weil ich es schön finde, dass Toni wissen will, was mit seinem Großvater passiert ist und die Sache nicht einfach links liegen lässt. Außerdem überlegt er sich zusammen mit seinen neuen Freunden aus dem Malloniland wie er seinen Opa finden kann. Zu der Truppe gehören zum Beispiel Ginger Dolores, der kleine und der traurige Riese, das durchgesägte Mädchen, die Frau mit Bart und viele mehr. Es gefällt mir, dass sie ihn ein bisschen herausfordern, weil sie Toni in Liedern und geheimnisvollen Sätzen Rat geben.

Empfehlen würde ich dieses Buch denjenigen, die gerne Zaubergeschichten lesen, wie zum Beispiel „Mila und die geheime Schule“ oder „Mr. Tiger, Betsy und das magische Wunscheis“ (und die ihre Oma und ihren Opa gernhaben.)

Ella Reiter, 9 Jahre

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