Das Reich der sieben Höfe Band 2 – Flammen und Finsternis

Coverfoto Das Reich der sieben Höfe 2
Copyright: dtv

von Sarah J. Maas
aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Dtv, 2. Auflage 2017
Hardcover, 709 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-423-76182-6
19,95 Euro

„Auf die Sterne, die zuhören – und auf die Träume, die wahr werden.“

Feyre hat Amarantha besiegt und ist nun mit Tamlin an den Hof des Frühlings zurückgekehrt. Von Alpträumen geplagt, kann sie die Grausamkeiten nicht verarbeiten, die sie am eigenen Leib erlebt hat. Und auch der sonst so verständnisvolle Tamlin hat sich verändert. Er ist plötzlich besitzergreifend geworden und nimmt Feyre sämtlichen Freiraum. Als Feyre von Rhysand, dem attraktiven High Lord der Nacht, zu einem passendem Zeitpunkt in sein Reich geführt wird, fängt sie an, manche Dinge zu erkennen und andere zu hinterfragen. Doch dazu bleibt ihr nicht viel Zeit, denn ehe sie es sich versieht, ist sie in ein Spiel von Macht, Verrat und Liebe geraten…

Mit detailreichen Schauplätzen, unvergesslichen Charakteren und einem beeindruckendem Handlungsverlauf konnte Sarah J. Maas zahlreiche Leser von dem zweiten Band ihrer neuen Saga überzeugen – und ich zähle zu diesen Lesern.  

Die Schauplätze sind sogar noch schöner als im ersten Band, was nicht zuletzt dem Hof der Nacht zu verdanken ist. Mit vielen detailreichen Schilderungen konnte man gut in Feyres Welt eintauchen und ihre Entscheidungen so besser nachvollziehen.

Die Charaktere haben bei Maas diese Tiefe, durch die sie sich alle kennzeichnen. Wir lernen viele neue Charaktere kennen, die wir entweder bis auf ewig verdammen oder wirklich, wirklich lieben. Auch einige alte Charaktere sehen wir wieder, die sich teilweise aber sehr stark verändert haben. Ein Minuspunkt ist die Veränderung ins Negative von Lucien und Tamlin. Es erscheint mir unglaubwürdig, dass die beiden ihre guten Eigenschaften über Bord werfen, damit Rhysand freie Bahn als Feyres Liebhaber hat. Rhysand, der im ersten Band einem Bad Boy glich, zeigt nun seine weichen Seiten. Die ständigen Neckereien zwischen den Beiden entwickeln sich im Lauf der Zeit zu mehr. Auch Feyre durchlebt eine große Entwicklung, die ich nur befürworten kann. Sie ist stärker und selbstbewusster geworden.

„Vielleicht war diese Dunkelheit, diese Zerbrochenheit, schon immer ein Teil von mir gewesen.“—„Wenn man so lange in der Dunkelheit gefangen ist, dann wird die Dunkelheit irgendwann dein bester Freund.“

Die 700 Seiten lassen sich schneller lesen, als ich erwartet habe. Wie immer bei Maas dachte ich mir, was könnte denn noch passieren? Doch da habe ich mich wie immer getäuscht. Feyre muss viele Abenteuer, begleitet von Rhysand, durchstehen, bis sie endlich erkennt, worum es geht. Die letzten 100 Seiten waren ein Page – Turner, das Finale absolut grandios. Das Buch endet offen, was Lust auf mehr macht.

Roda Khalaf, 15 Jahre

 

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu diesem Buch:

„(…) Nicht einmal die Ewigkeit würde ausreichen, um mich wieder zu heilen.“

Feyre hat Amarantha überlebt und alle gerettet. Nach einem komischen Gespräch mit Rhysand kehrt sie zurück zum Frühlingshof und denkt, dass nun alles gut wird. Doch in ihren Träumen wird sie immer noch von ihren größten Feinden verfolgt. Dazu steht auch noch die Hochzeit mit Tamlin an und Feyre fühlt sich kein bisschen vorbereitet.

Doch bevor es so weit kommen kann, holt sie Rhysand für eine Woche zu sich. Sie kann sich gegen den damals gemachten Deal nicht wehren. Tamlin kann ebenfalls nichts tun und so versucht er Feyre, so oft es geht auf ihrem Anwesen zu schützen. Doch das zerstört Feyre mehr, als Tamlin sich denken kann.

Ich habe mich endlich an dieses unfassbar dicke Buch gewagt und ich muss direkt zu Beginn sagen (weil es das größte bei dem Buch ist, was mir auf der Seele liegt): Es ist ZU dick. Man hätte es an vielen Stellen kürzen können und dann hätte ich mich bei der Dicke auch nicht so sehr gequält.

Natürlich lernt man aber dadurch auch die vielen Charaktere deutlich besser kennen. Nun kann ich auch nachvollziehen, wieso so viele Rhysand lieben! Wie er alles für seinen Hof tut, begeistert mich und auch wie er mit seinen Freunden umgeht, zeigt, dass er nicht ganz der Mistkerl ist, den er in Band 1 gespielt hat.

Über Tamlin kann man sich streiten, aber ich fand, dass von seiner Seite zu wenig Eigeninitiative vorhanden war. Zwar war ich schon in Band 1 nicht der allergrößte Fan von Tamlin, aber hier hat er mir nochmal gezeigt, dass meine Meinung aus Band 1 berechtigt war.

Die vielen neuen Nebencharaktere haben mir viel Spaß gemacht! Ob Cassian mit seinem Humor oder Azriel mit seiner zurückhaltenden aber dennoch sehr präsenten Art, alle haben mir gefallen!

Es gab immer wieder unfassbar spannende Stellen, in denen man das Buch nicht weglegen wollte! (Leider gab es auch viele Stellen, an denen sich das Buch zu sehr gezogen hat, aber gut)

Ich bin gespannt auf Band 3, wie Sarah J. Maas diese Geschichte weiterführt!

Sarah Schröder, 19 Jahre

Das Reich der sieben Höfe:

– Dornen und Rosen

– Flammen und Finsternis

– Sterne und Schwerter

– Frost und Mondlicht

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