Ein Hund für Jakob

Coverfoto Ein Hund für Jakob
Copyright: Thienemann

von Liv Frohde
aus dem Norwegischen von Inge Wehrmann
Thienemann, 2017
gebunden, 128 Seiten
ab 8 Jahren
ISBN 978-3-522-18435-9
11,99 Euro

„Jakobs Herz krampfte sich zusammen. Nur ein Hund. Er musste ganz stark blinzeln, um nicht lozuheulen. Buster war nicht nur ein Hund. Er war der beste Freund, den er jemals hatte.“

Jakob ist tief traurig, denn sein Hund Buster ist gestorben. Jakob muss immerzu an ihn denken, niemand und nichts kann ihn aufmuntern. Buster fehlt ihm ganz schrecklich. Als eines Tages in ihrem Sommerhaus ein fremder Hund auftaucht, ist Jakob zuerst wütend. Er will nichts mehr mit Hunden zu tun haben. Kräftig tritt er den Hund in den Bauch und schleudert ihn weg. Doch der Hund ist hartnäckig.  Er scheint keinen Besitzer zu haben oder weggelaufen zu sein. Denn Jakob sieht ihn oder seinen Schatten jeden Tag. Im Garten, auf dem Campingplatz oder im Wald. Doch der Hund bleibt auf Abstand.

Obwohl Jakob es nicht will, spukt der Hund ständig durch seinen Kopf. Jakob beginnt, ihm Leberwurstbrote und Wasser hinzustellen, der Hund frisst alles bis den letzten Krümel auf. Jakob legt eine Decke in seine alte Hütte, der Hund kommt zum Schlafen. Ganz allmählich freunden Jakob und Ronny, so nennt er den Hund, sich an. Sie schwimmen zusammen und spielen, und Jakob kann sich ein Leben ohne Ronny gar nicht mehr vorstellen.

Doch dann klingelt es eines Tages an der Tür. Ein fremdes Mädchen steht dort und sagt: Das ist mein Hund! ….

Ich mag diese Geschichte, weil sie über eine ganz besondere und sehr berührende  Freundschaft erzählt. In einfachen Worten und Sätzen und mit wunderschönen stimmungsvollen Schwarzweiß-Bildern lernt man Jakob und Ronny immer besser kennen und lieben und kann ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Der spannende und sehr überraschende Schluss macht einfach nur glücklich.

Monika H.

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