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Copyright: Coppenrath

von Teri Terry
aus dem Englischen von Petra Knese
Coppenrath, 2018
Gebunden, 478 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-649-62601-5
20,00 Euro

Der finale Band der Reihe!

Shay hat sich von Kai und Freja getrennt und ist mit Alexander Cross, alias Dr. 1, alias Xander (Kais verhasstem Stiefvater) mitgegangen um Kais kleine Schwester Callie zu finden. Sie lebt gemeinsam mit anderen Menschen in einer Kommune, die sich als Anhänger des Multiversums bezeichnen. Xander ist ihr Anführer und hat als Überlebender der Epidemie besondere Fähigkeiten. Alles scheint ihm dort zu Füßen zu liegen und auch Shay beginnt sich in der Gemeinschaft wohl zu fühlen. Doch sie darf ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen verlieren: Callie finden und zu Kai zurückbringen.

Kai streift währenddessen mit Freja durchs Land und versucht die Ursachen der Epidemie an die Öffentlichkeit zu bringen. Denn er weiß, dass sein Stiefvater für all das verantwortlich ist. Umso mehr hasst er Shay dafür, dass sie sich mit „ seinem Feind“ verbündet hat. Was er nicht weiß, weil Freja es ihm nicht erzählt hat: Shay hat es nur getan um Callie zu retten.

Meine Meinung:
Teri Terry hat sich immer weiter gesteigert! Der finale Band ist, meiner Meinung nach, der beste Teil der Trilogie. Es passiert sehr viel mehr als zum Beispiel im ersten Teil und es bleibt bis zur letzten Seite spannend.

Mir hat die Einteilung in unterschiedliche Schauplätze mit unterschiedlichen Figuren sehr gut gefallen. Es geht immer im Wechsel um Shay und Callie bei den Anhängern des Multiversums und dann wieder um Kai und Freja, wie sie sich gemeinsam durchschlagen. Letzteres erinnert zuerst stark an den ersten Band, wo Kai und Shay durchs halbe Land reisen. Doch in diesem Teil ist die Reise sehr viel abwechslungsreicher gestaltet. Zum Schluss werden beide Erzählstränge miteinander verwoben und die Figuren treffen zum großen Showdown aufeinander.

Es gibt am Ende eine große Erklärung, wie es zu all dem kommen konnte und wie die Epidemie eigentlich möglich wurde. Mir persönlich hat sie sehr geholfen und ich fand es sehr zufriedenstellend. Dadurch bleiben wenig Fragen offen und man merkt, dass alles gut durchdacht ist. Allerdings ist es doch ein bisschen sehr abgefahren. Ich bewundere die Autorin für ihren Einfallsreichtum und finde, dass sie die Trilogie dadurch zu einem gelungenen Abschluss gebracht hat, der in sich wirklich schlüssig ist. Aber am Ende bleibt trotzdem ein kleines Gefühl von: Mann, oh Mann, war das abgedreht!

Wer es also gerne etwas schräg und verrückt mag, der ist mit dem Buch genau auf der richtigen Seite. Ich kann allen nur die gesamte Trilogie empfehlen und ich verspreche euch: jedes Buch ist besser als sein Vorgänger!

Carolin Wallraven, 19 Jahre

 

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