Monsters of verity – Dieses wilde, wilde Lied

Coverfoto Monsters of verity
Copyright: Loewe

von Victoria Schwab
aus dem Amerikanischen von Bea Reiter
Loewe, 2018
gebunden, 432 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 9783785588635
19,95 Euro

In der Stadt Verity wimmelt es nur so von Monstern, die sich nur in der Nacht aus ihren Verstecken heraustrauen. Zudem ist die Stadt geteilt, und es herrscht seit 6 Jahren Waffenstillstand. Auf der einen Seite ist Harker der Chef, der die Leute für ihre Sicherheit bezahlen lässt und die zwei Monsterarten Malchai und Corsai zu seinen Untertanen macht. Auf der anderen Seite herrscht Flynn, der die Monster vernichten möchte und drei Sunai bei sich hat. Sunai sind die mächtigsten Monster, weil sie nahezu unbesiegbar sind und man bisher noch nicht ihren wunden Punkt ausfindig machen konnte. Zudem sehen sie so aus wie Menschen.

Harkers Tochter Kate kommt nach langer Zeit außerhalb des Monstergebietes wieder nach Verity, weil sie ihrem Vater beweisen will, dass sie hart im Nehmen ist. Ein Sunai von Flynn, er heißt August, soll Kate im Auge behalten und wird deswegen auf ihre Schule geschickt.

Sie kommen sich dort näher als es für Feinde üblich ist. Doch dann gerät ein versuchter Mordanschlag auf Kate dazwischen und der Waffenstillstand in Verity steht auf dem Spiel!

Nun startet eine rasante Verfolgungsjagd, die den ein oder anderen Todesfall mit sich bringt…

Die zwei Protagonisten Kate und August sind sehr unterschiedlich, was einen guten Kontrast mit sich bringt. Kate ist knallhart und tough und August ist dagegen verletzlich und weich. Manchmal für meinen Geschmack zu weich. Ich konnte mich besser in Kate hineinversetzen.

Den Schreibstil der Autorin  fand ich auch gut, da man flüssig und zügig durch das Buch geleitet wurde. Ein Kritikpunkt ist jedoch meiner Meinung nach, dass das Buch nicht so düster und gruselig ist, wie das Cover und der Klappentext erwarten lassen. Das erste Drittel der Geschichte spielt sich größtenteils in der Schule ab und hat mich eher an eine Bad Girl Geschichte erinnert. Dafür war das letzte Drittel phänomenal, da es sehr actionreich und düsterer als der Rest des Buches war.

Insgesamt ein solides Buch mit ein paar kleinen Schwachstellen, das  für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren empfehlenswert ist.

Sonja Schmitz, 15 Jahre

 

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu diesem Buch:

Verity City ist seit dem Ende des Krieges in zwei Hälften geteilt: North City, über die Callum Harker herrsch,t und South City, welche Henry Flynn anführt. Doch vor den Monstern, die aus den bösen Taten der Menschen entstehen, ist man nicht sicher.

Kate Harker möchte sich ihrem Vater beweisen.

August Flynn ist ein Sunai, eins der gefährlichsten Monster, und führt endlich seine erste Mission aus.

Als Kate angegriffen wird und schließlich mit August auf der Flucht ist, verschwimmen die Grenzen von Gut und Böse. Auch der Waffenstillstand droht gebrochen zu werden.

Seit dem Tod ihrer Mutter war Kate nie zu Hause. Doch jetzt ist sie wieder in V-City und möchte sich ihrem Vater beweisen. Sie ist eine rebellische Kämpferin und wirkt nach außen hart und kalt.

August muss seine Identität geheim halten und möchte viel lieber menschlich sein als ein Monster. Er hat ein gutes Herz und sorgt sich um seine Familie.

Ich habe das Buch durch Stöbern im Internet gefunden. Es hörte sich gut an und ich hatte bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen („Vier Farben der Magie“).

Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Silhouette der Stadt ist im Sonnenlicht und im Schatten abgebildet. Der Hintergrund ist dunkel gehalten. Ich finde, dass das Cover zur Stadt passt – sie hat auch zwei Seiten.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Kate und August aus der dritten Person anschaulich erzählt.

Der Schreibstil ist gut lesbar und fesselnd. Das Buch ist spannend geschrieben und man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht.

Leider hat mich die Welt am Anfang verwirrt. Man wurde am Anfang einfach dort reingeworfen und musste erst einmal weiter lesen, um das alles zu verstehen. Ich habe lange gebraucht um zu verstehen, wofür die Tattoos stehen.

Außerdem hat sich schon am Anfang herauskristallisiert, wer die Bösewichte sind. Deshalb kam der Wendepunkt auch erwartet. Das finde ich ein bisschen schade. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.

Katharin Lerner, 15 Jahre

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