Moon Dust

Coverfoto Moon dust
Copyright: Chicken house

von Gemma Fowler
aus dem Englischen von Birgit Niehaus
Chicken House, 2018
gebunden, 300 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-551-52102-6
19,99 Euro

Die Geschichte:

Die 17-jährige Aggie lebt und arbeitet auf dem Mond. Zusammen mit vielen anderen Arbeitern von LunarInc baut sie Lumite, die neue Energiequelle für die Erde ab. Doch Aggie ist nicht wie jeder andere. Sie ist die Tochter eines der Gründungsmitglieder von LunarInc. Gehört sie also zu den berühmtesten Persönlichkeiten auf dem Mond? Ganz im Gegenteil: Niemand weiß, wer sie ist, sie lebt undercover, denn ihr Vater war für ein schlimmes Unglück auf der Erde verantwortlich. Er ist dabei gestorben und sie wurde zum Hoffnungsträger der Nation. Das Ganze ist nun zehn Jahre her und nun soll sie wieder als Engel der Hoffnung fungieren und für LunarInc Propaganda machen.

Doch dann findet sie auf einmal heraus, dass das Unternehmen auch noch eine dunkle Seite hat, von der niemand etwas weiß. Und damit steht alles, woran sie vorher geglaubt hat, auf dem Kopf.

Meine Meinung:

Puh, dieses Buch? Leider ein totaler Fehlgriff. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und hörte sich interessant an. Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass dieser relativ wenig mit dem Inhalt zu tun hat.

Doch nicht nur deswegen bin ich von dem Buch enttäuscht. Irgendwie hat es vorne bis hinten nicht zusammengepasst. Es gab viele Stellen im Inhalt, die sehr unschlüssig und unzusammenhängend waren und außerdem nicht zum Rest gepasst haben.

Die Grundidee war so cool. Ein Leben auf dem Mond, viele neue technische Erfindungen und neue Energiegewinnung in Form von Mondgestein. Auch das Ende hat mir gefallen. Es gab ein paar überraschende und auch spannende Elemente und einen recht guten Cliffhanger. Doch ob mich das dazu animieren wird, den zweiten Teil zu lesen (wenn es einen gibt)? Ich fürchte nicht. Denn dafür war die Geschichte am Anfang zu ereignislos und die Charaktere waren mir zu farblos.

Also, meiner Meinung nach hat sich das Buch als Pleite entpuppt.

Carolin Wallraven, 19 Jahre

 

 

 


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